23. Jan.

Ausgabe vom 22.01.1959

Seite 1
  • Mächtiger Verbündeter und Freund!

    I-Ieute trifft die vom Vorsitzenden des A Ministerrates der DDR, Genossen Otto Grotewohl, geleitete Regierungsdelegation in der Volksrepublik China ein. Der Besuch der Regierungsdelegation unserer Republik in der Volksrepublik China ist ein Höhepunkt ihrer Friedensund Freundschaftsmission. Beide Staaten ...

  • Vormarsch auf ganzer Linie

    Die Volkskammer verabschiedete einstimmig den Beschluß /über den Volkswirtschäftsplan 1959 und das Gesetz über den Staatshaushaltsplan 1959. Der Volkswirtschaftsplan sieht eine Steigerung der Industrieproduktion auf über 111 Prozent vor. Wie der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Vorsitzende der Staatlichen Plankommission, Bruno Leuschner, mitteilte, erreicht damit die seit 1956 ständig steigende Zuwachsrate ihren bisher höchsten Stand ...

  • Deutsche Initiative

    Unter der Überschrift „Opposition drängt auf deutsche Initiative" faßte die Westpresse gestern Rußerungen von Ollenhauer, Erler, Wehner zusammen. i Ollenhauer: Es muß in dieser Stunde die 'Aufgabe der Opposition sein, auf eine Verhandlungsbereitschaft der Regierung hinzuwirken. Erler: Auch in Amerika wird der Mangel an westlichen Ideen überall empfunden, die Denkarbeit des Westens muß jetzt einsetzen ...

  • Die DDR ruft alle Deutschen zum Kampf für einen Friedensvertrag

    Walter Ulbricht; Zur Friedenskonferenz bereit / Verhandlungsangebot an Bonn / Hauptaufgabe: Bändigung des Militarismus / Westberlin-Problem wird gelöst / Friedensvertrag Prüfstein für alle

    ^fe Die Regierung der DDR stimmt dem ^^ sowjetischen Entwurf grundsätzlich zu und ist bereit, an einer Friedenskonferenz und etwaigen vorherigen Beratungen teilzunehmen. A Die Regierung der DDR war und ist ^^ bereit, mit der Adenauer-Regierung über einen Friedensvertrag zu verhandeln. Sie wird ihre Bemühungen um Verständigung trotz der Bonner Haltung fortsetzen ...

  • Wortlaut der gemeinsamen Erklärung

    Die Gemeinsame Erklärung der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung der Demokratischen Republik Vietnam hat folgenden Wortlaut: „Auf Einladung der Regierung der Demokratischen Republik Vietnam weilte in der Zeit vom 17. bis 22. Januar 1959 eine Regierungsdelegation der Dsutschen Demokratischen Republik unter Leitung des- Ministerpräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, in der Demokratischen Republik Vietnam ...

  • USA prüfen Konföderationsplan

    Washington (ND). Die französische Nachrichtenagentur AFP erfährt aus unterrichteten Kreisen Washingtons, daß USA-Experten sich bereits an die Arbeit gemacht haben, um auf der Grundlage der Erklärung von John Foster Dulles, wonach freie Wahlen nicht die einzige Methode zur Wiedervereinigung Deutschlands seien, neue Gedanken auszuarbeiten ...

  • Bedeutsamer Tag in Hanoi

    Gemeinsame Erklärung DDR—Demokratische Republik Vietnam unterzeichnet - Von unserem Sonderkorrespondenten Manfred Stuhlmann Hanoi. Die feierliche Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung der Regierungen der Deutschen Demokratischen Republik und der Demokratischen Republik Vietnam durch Ministerpräsident Otto Grotewohl und Ministerpräsident Pham van Dong setzte den Schlußpunkt unter den viertägigen Aufenthalt unserer Regierungsdelegation in Vietnam ...

  • Festlicher Abschiedsempfang

    Am Mittwochabend gab der Botschafter der DDR in der Demokratischen Republik Vietnam, Rudolf Pfützner, anläßlich des .Aufenthaltes der Regierungsdelegation im Internationalen Klub der vietnamesischen Hauptstadt einen festlichen Empfang, bei, dem die Mitglieder beider Regierungsdelegationen, weitere führende Persönlichkeiten- der Demokratischen Republik Vietnam und das Diplomatische Korps zu-, gegen waren ...

  • Detaillierter Plan für Wiedervereinigung

    Schwedische Presse über 4. Plenum des Zentralkomitees

    Stockholm (ADN/ND). Eine Reihe der großen schwedischen Zeitungen befaßt sich weiterhin mit dem 4. Plenum des ZK der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. „Dagens Nyheter" schreibt: „Detaillierte und neue Angaben darüber, wie sich der ostdeutsche Parteisekretär ein wiedervereinigtes Deutschland vorstellt, kann man im ...

  • Mit der DDR verhandeln

    Gladbeck (ADN). Beratungen zwischen Vertretern der Bundesrepublik und der DDR zur Erarbeitung eines „Gesamtdeutschen Standpunktes für einen Friedensvertrag" forderten am Montag in Gladbeck 45 Funktionäre und Mitglieder der IG Bergbau, Ortsgruppen Zweckel-Nord, Zweckel-Süd und Schultendorf.. Obwohl der ...

  • Gemeinsame Erklärung aller Fraktionen

    Alle Fraktionen der Volkskammer begrüßten in einer Gemeinsamen Erklärung, die der Stellvertreter des Präsidenten der Volkskammer und Vorsitzende der CDU, August Bach, abgab, die Note der Sowjetregierung vom 10. Januar 1959 und den Entwurf des Friedensvertrages und billigten voll und ganz die von Walter Ulbricht abgegebene Regierungserklärung ...

  • Delegation der SED zum XXI. Parteitag *

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee der Kommunistischen.Partei der Sowjetunion hat eine Delegation der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zur Teilnahme am XXI. Parteitat der KPdSU eingeladen. Das Zentralkomitee der SED entsendet folgende Mitglieder des Politbüros: YValter Ulbricht, Erster Sekretär des ZK, Otto Grotewohl, Heinrich Hau und Alfred Neumann ...

Seite 2
  • Gemeinsame Erklärung DDR—Demokratische Republik Vietnam

    (Fortsetzung von Seite 1) Nguyen duy T r i n h. Vorsitzender der Staatlichen Plankommission; Hoang minh Gram, Minister für Kultur; Phan A n h, Minister für Außenhandel; Nguyen van H u y e n. Minister für Erziehungswesen; Ung van K h i e m , Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten; Pham ngoc T h u a n, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Demokratischen Republik Vietnam in der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Mächtiger Verbündeter und Freund!

    (FoTtsetzuTiQ von Seite I) und internationalen Maßstabe durchgeführt. Das Ergebnis war ein bedeutender ideologischer Reifeprozeß bei Hunderten Millionen von Arbeitern und Bauern und Intellektuellen, der von der KP Chinas mit Recht als eine Revolution ander politischen und ideologischen Front bezeichnet wird ...

  • Volkskammer und Bundestag

    Während in Berlin die oberste Volksvertretung über die Lebensfragen der Nation beriet, die durch die sowjetische Friedensinitiative wieder hochaktuell geworden sind, trat hier in Bonn am gleichen Tage fast zur gleichen Stunde der Bundestag zusammen, von dem die bundesdeutsche Propaganda behauptet, er sei die erstrebenswerte parlamentarische Institution einer wahren Demokratie ...

  • Minister Rumpf begründet Friedenshaushalt

    Der Minister der Finanzen, Willy Rumpf, überreicht dem Hohen Haus sodann die Staatshaushaltsrechnung für das Jahr 1957 und begründet das Gesetz über den Staatshaushaltsplan 1959. Der Staatshaushaltsplan für das entscheidende Jahr der 1000 Tage sieht Einnahmen in Höhe von 45,834 ' Milliarden DM und Ausgaben in Höhe von 45,871 Milliarden DM vor ...

  • 3,8 Millionen Werktätige diskutierten den Plan

    Otto Lehmann spricht für die Fraktion des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes. Über 3,8 Millionen Werktätige waren, wie Genosse Lehmann mitteilt, an der Diskussion über den Volkswirtschaftsplan 1959 beteiligt. Noch nie gab es eine so breite Teilnahme der Werktätigen an der Lösung der staatlichen Aufgaben ...

  • China unterstützt Förderung nach Friedensvertrag

    In der Erklärung der chinesischen Regierung heißt es: Der Vorschlag der sowjetischen Regierung vom 10. Januar dieses Jahres ist durchaus vernünftig und angemessen. Seine Verwirklichung würde nicht nur helfen, das Wiedererstehen des deutschen Militarismus aufzuhalten und die Menschheit vor der Gefahr eines neuen Krieges zu bewahren, sondern auch eine wichtige Garantie dafür sein, daß sich das deutsche Volk als Mitglied der Völkerfamilie einer friedlichen und schöpferischen Arbeit widmet ...

  • Unsere Verteidigungskosten: 2,2 Prozent des Haushalts

    In der DDR werden die Kosten für die Nationale Verteidigung im Jahre 1959 nur 990 Millionen DM betragen, und damit wird ihr Anteil am Gesamthaushalt von 2,1 Prozent im Jahre 1958 auf 2,2 Prozent im Jahre 1959 absinken. Während der Bonner Haushalt für 1959 allein 1700 Millionen D-Mark für die Beschaffung ...

  • Erklärung zum Friedensvertrag

    Dann teilt Hermann Matern mit, daß der Demokratische Block zu dem sowjetischen Entwurf eines Friedensvertrages mit Deutschland Stellung genommen und den Fraktionen der Volkskammer Vorgeschlagen hat, dazu eine Erklärung abzugeben. Der Stellvertreter des Präsidenten der Volkskammer und Vorsitzende der CDU, August Bach, trägt die Gemeinsame Erklärung aller Fraktionen vor ...

  • Friedenshektarertrage erreicht

    Hans M o d r o w (FD J) versichert die Bereitschaft der Jugend unserer Republik, bei der Lösung der ökonomischen Aufgaben tatkräftig mitzuwirken. Im weiteren Verlauf der Diskussionen sprechen die Mitglieder der Volkskammer Irma Uschkamp (DFD), Friedrich Wehmer (VdgB) und Magdalena Bruckmann (Genossenschaften) die Zustimmung ihrer Fraktionen zu den vorliegenden Gesetzen aus ...

  • Bonner Atomrüstung schluckt 112 Milliarden

    Der- Vorsitzende des Haushaltsausschusses weist nach, daß von 1955 bis 1961 der Bonner Staatshaushalt 67 MiJ^ liarden D-Mark für die Rüstung ausgab bzw. ausgeben w'ird. Das sind jedoch nur die offiziell ausgewiesenen Beträge für das Kriegsministerium. Hinzu kommen noch' große Summen im außerordentlichen Haushalt, Kosten für Besatzungstruppen und Beiträge für die NATO, so daß in diesen sieben Jahren rund 112 Milliarden D-Mark die Aufrüstung verschlingt ...

  • Verlauf der Volkskammersitzung

    ■*2

    Berlin, Haus der Volkskammer. Die oberste Volksvertretung der Deutschen Demokratischen Republik ist zu. ihrer dritten Plenartagung zusammengetreten. Der erste Stellvertreter des Präsidenten der Volkskammer, Hermann Matern, eröffnet die Sitzung und gibt die Tagesordnung bekannt. Sie enthält ein großes Programm, dessen Höhepunkte die Regierungserklärung zum Friedensvertrag, der Beschluß über den Volkswirtschaftsplan 1959 und die 1 ...

  • Finnische Regierung für Konferenz über Friedensvertrag

    Helsinki (ADN). Die finnische Regierung hat am Mittwoch offiziell den sowjetischen Vorschlag begrüßt, eine Konferenz zum Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland einzuberufen. In ihrer Antwort auf die Note der Sowjetregierung bestätigt die finnische Regierung, daß auch nach ihrer Ansicht das Fehlen eines Friedensvertrages mit Deutschland die Lage in Europa kompliziert ...

  • Polnische Friedensvertragskommission berufen

    Warschau (ADN-Korr.). Im Zusammenhang mit der von der sowjetischen Regierung vorgeschlagenen Einberufung einer Friedenskonferenz zum Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland hat der Vorsitzende des Ministerrats der Volksrepublik Polen, Jozef Cyrankiewicz, eine Kommission für Angelegenheiten des Friedensvertrages mit Deutschland berufen, die die Vorbereitung zur Beteiligung Polens an dieser Konferenz koordinieren wird ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth. WilH Köhler, Karl-Ernst Reuter, Ingo Selpt

Seite 3
  • Imperialistische Eroberungspolitik ist Selbstmord

    Zweifellos gibt es heute in Westdeutschland auch außerhalb der Arbeiterklasse Kräfte, die nach dem zweiten Weltkrieg Bilanz gezogen haben und zu ähnlichen Schlußfolgerungen gekommen sind wie wir. Diese Kreise erkennen, daß angesichts der bereits erreichten Überlegenheit des sozialistischen Weltsystems ...

  • An die Deutschen in Ost und West!

    Gemeinsame Erklärung aller Fraktionen der Volkskammer der DDR zur Frage eines Friedensvertrages mit Deutschland

    im Begriff, die Bundeswehr mit Atomwaffen auszurüsten. Damit drängen sie Deutschland zum drittenmal auf den Weg imperialistischer Abenteuer und beschwören eine tödliche Gefahr über unser" Land, über Europa und die ganze Welt herauf. Mit dieser Politik verhindern sie aber auch die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands ...

  • ^Friedensvertrag bringt internationale Entspannung

    Die Vorschläge der Sowjetunion in ihrer fftote zum Entwurf eines Friedensvertrages erleichtern den Westmächten und auch der westdeutschen Regierung, zu «irier Politik der Entspannung und der friedlichen Zusammenarbeit überzugehen; Was bedeutet ein solcher Friedensvertrag tür das deutsche Volk? Der Friedensvertrag bringt internationale Entspannung und trägt wesentlich zur Sicherung des Friedens in Europa bei ...

  • Für deutsche Politik in ganz Deutschland

    Regierungserklärung, abgegeben vom Ersten Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats, Walter Ulbricht, vor der Volkskammer der DDR am 21. Januar 1959

    Herr Präsident« Verehrte Abgeordnete der Volkskammer! Die Volkskammer und die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik betrachten schon seit langem den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland als entscheidenden Schritt zur Lösung der Lebensfragen der deutschen Nation. 14 Jahre nach Beendigung ...

  • Perspektive einer friedlichen Zukunft

    Es ist notwendig, einen neuen Weg; zu beschreiten, der den nationalen Interessen unseres Volkes entspricht. Dieser neue Weg ist der Verzicht auf Kriegspropaganda und Kriegsvorbereitungen, auf Revanchepolitik und Eroberung fremder Gebiete. Damit würden gleichzeitig entscheidende Vorbedingungen für die Wiedervereinigung Deutschlands zu einer wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Großmacht, national frei und unabhängig, auf friedlicher und nationaler Grundlage geschaffen werden ...

  • Blick in den Plenarsaal der Volkskammer

    wird einen geachteten Platz im Kreise der großen Staaten einnehmen. Gewisse großkapitalistische Kreise, die hinter der NATO stehen, wünschen das nicht, und deshalb versuchen sie, die friedliche Lösung der deutschen Frage zu hintertreiben. Es ist doch absurd, daß Leute in Bonn glauben, sie können in einem Lande inmitten Westeuropas im Zeitalter der Atomwaffen und der Raumschiffahrt ungestraft eine Politik der Atomkriegsdrohung und: der Revanche betreiben ...

Seite 4
  • Das Ende der Atomgefahr

    Das im Entwurf des Friedensvertrages vorgesehene Verbot von Atomwaffen bedeutet die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Europa, die schon heute von der Mehrheit aller Deutschen in Ost und West befürwortet wird. Die Bestimmungen gegen Revanchepolitik und Rassenhaß ermöglichen eine friedliche Zukunft des deutschen Volkes ...

  • Pariser Verträge verhindern nationale Politik

    Ein weiteres Hindernis, das die herrschenden Kreise Westdeutschlands gegen die Vorbereitung eines Friedensvertrages und gegen die friedliche Zukunft Deutschlands errichtet haben, sind die Pariser Verträge vom Mai 1952. In ihnen hat die Adenauer-Regierung bewußt das nationale Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes verkauft, um dafür die Genehmigung zur Aufrüstung und Vorbereitung eines Eroberungs- und Revanchekrieges einzuhandeln ...

  • Friedensvertrag erleichtert Wiedervereinigung

    Der Friedensvertrag, der, wie wir gesehen haben, wesentliche Hindernisse für die Wiedervereinigung Deutschlands aus dem Wege schafft, würde eins Verständigung der beiden deutschen Staaten und die Wiedervereinigung auf dem Wege über ihre Konföderation beträchtlich erleichtern. Die Tatsache gemeinsamer ...

  • Die verbrecherische Demagogie Bonns

    Noch ein Wort zu den Grenzen:

    Die Frage der Grenzen wird von den herrschenden Kreisen Westdeutschlands in skrupelloser Weise für ihre Neuauflage der Hitlerschen Revanche- und Expansionspolitik mißbraucht. Es muß ganz ein. deutig klargestellt werden: Die Grenzen Deutschlands, wie sie jetzt schon seit 14 Jahren bestehen, sind ein unmittelbares Ergebnis der Aggressivität und Eroberungspolitik des deutschen Imperialismus ...

  • Westberlin muß Freie Stadt werden

    Gestatten Sie mir noch ein Wort zur Frage Westberlin. Westberlin ist der gefährlichste Provokationsherd in Europa. Es ist notwendig, die Westberliner Frage unabhängig von den Fragen des Friedensvertrages und der Wiedervereinigung Deutschlands zu lösen. Und diese Frage wird auch gelöst werden. Das in Westberlin bestehende Besatzungsstatut ist durch keinerlei internationale Verträge begründet und rechtswidrig ...

  • (Fortsetzung von Seite 3)

    Osteuropainstitute spielten, die die Aufgabe hatten, sprach- und sachkundige Experten für die Spionagedienste und spätere Besatzungspolitik nach geglückter Aggression vorzubereiten. Dieselbe Rolle spielen heute im Adenauer-Staat die Ostinstitute, die überall wie Pilze aus der Erde schießen und zum großen Teil mit den alten Hitler-Experten besetzt sind ...

  • DDR zu gemeinsamen Beratungen bereit

    Es wurde an die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik die Frage gerichtet, ob sie bereit ist, mit der Adenauer-Regierung Beratungen über die Vorbereitung einer Friedenskonferenz und über einen Friedensvertrag zu führen. Ich möchte darauf antworten: Wir waren und sind zu solchen Verhandlungen bereit ...

  • Bürger der DDR einmütig für Friedensvertrag

    Abgeordnete der Volkskammer!

    Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik hat den von der Regierung der UdSSR vorgelegten Entwurf des Friedensvertrages mit Deutschland eingehend geprüft. Aus den hier dargelegten Gründen begrüßt die Regierung den Vertragsentwurf und stimmt ihm grundsätzlich zu. Sie ist bereit, an der vorgeschlagenen Friedenskonferenz und an etwaigen vorhergehenden Beratungen mit den vier Mächten teilzunehmen, damit so schnell wie möglich der Abschluß eines Friedensvertrages erreicht wird ...

Seite 5
  • HAIPHONG

    Gespräch mit To Duy Als ich mich später mit dem stellvertretenden Bürgermeister Tu Duy unterhielt, erklärte er: „Sehen Sie, früher gab es in Haiphong einmal 36 Fabriken. Als die Franzosen die Stadt auf Grund des Genfer Abkommens im Mai 1955 räumen mußten, schleppten sie alles mit fort. Nur gerade das Wasserwerk und das Elektrizitätswerk blieben intakt und auch das nur, weil die Arbeiter in letzter Minute den Raub wichtiger Maschinenteile verhinderten ...

  • Eckardt bestätigt Provokationsplan

    Strauß gründet Kreuzzugsorganisation gegen Atomkriegsgegner

    Bonn (ND-Korr.). Die Bonner Regierung Will die DDR mit Gewalt annektieren. Zu diesem Zweck sind nach cjem Muster des 17. Juni 1953 vört Westberlin''aüs'ftewaff-' nete Provokationen ünd'Tr'ütsche'zu organisieren. Ein solches „Wiedervereinigungs"programm wurde von Adenauers Botschafter in den USA, Grewe, und von seinem Staatssekretär in Paris, von Scherpenberg, vertreten ...

  • Konföderation logisch und richtig

    Friedensvertrag entspricht dem Wunsch des deutschen Volkes

    München (ND-Korr.). Auch unter den westdeutschen Künstlern wächst die Zahl derjenigen, die den sowjetischen Entwurf für einen Friedensvertrag mit Deutschland begrüßen. Das bestätigten Gespräche unseres Sonderkorrespondenten mit dem Münchner Maler und Akademieprofessor Willi Geiger und dem Bildhauer und Stadtrat August Mühlbauer ...

  • Es ist Zeit, Farbe zu bekennen

    USA und Großbritannien verschleppen Klärung der Dauer des Versuchsstops

    Genf (ADN). Zum Verlauf der Genfer Konferenz über die Einstellung der Kernwaffenversuche bringt die sowjetische Nachrichtenagentur TASS folgenden Bericht ihres Korrespondenten Nowikow aus Genf: In diesen Tagen wird in den Wandelgängen des Palais des Nations, wo die Vertreter der UdSSR, der USA und Großbritanniens ...

  • SAS-Maschine hatte Motorschaden

    Anastas Mikojan mußte in Neufundland notlanden

    New York (ADN). Die Ankunft des Ersten Stellvertreters des sowjetischen Ministerpräsidenten, Anastas Mikojan, in Kopenhagen hat sich verzögert. Das planmäßige Verkehrsflugzeug der skandinavischen Luftverkehrsgesellschaft SAS, mit dem Mikojan nach Abschluß seines Amerikabesuchs nach Europa zurückkehren wollte, mußte in der Nacht zum Mittwoch auf dem amerikanischen Militärflugplatz Argentia in Neufundland notlanden ...

  • Laßt Atomtod nicht ins Ruhrgebiet

    Raketenbasis bei Dortmund mobilisiert alle Bevölkerungsschichten

    Dortmund (ADN/ND). Die Flut der Proteste der Bevölkerung des Ruhrgebietes gegen die Errichtung einer britischen Atomraketenbasis in Dortmund-Brackel nimmt stündlich zu. Nach den provokatorischen Äußerungen von Kriegsminister Strauß im westdeutschen Fernsehen und dem Bekanntwerden der Pläne über den Ausbau ...

  • Gute Beziehungen zur Sowjetunion sind Schicksalsfrage für Finnland

    Helsinki (ADN-Korr.). Der finnische Reichstag beendete am Dienstag seine Sitzungsperiode 1958. Staatspräsident Kekkonen wies darauf hin, daß nicht alle Aufgaben gelöst worden sind. Massenarbeitslosigkeit und die dadurch verursachte wirtschaftliche Not sowie die Unsicherheit und Schutzlosigkeit der Werktätigen seien überaus schwerwiegende Erscheinungen, gegen die mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gekämpft werden müsse ...

  • 32,6 Millionen t Kohle im Jahr 1959 auf Halde

    Luxemburg (ADN). Die Schätzungen der Hohen Behörde der Montanunion über den voraussichtlichen Kohlebedarf in diesem Jahr strafen alle zweckoptimistischen Äußerungen von interessierter Seite über einen bevorstehenden Wirtschaftsaufschwung in den kapitalistischen Ländern Lügen. Die Hohe Behörde ist der Auffassung, daß auf Grund ihrer Berechnungen bei Kohle die Haldenbestände im Laufe dieses Jahres um rund 7,8 Millionen Tonnen auf etwa 32,6 Millionen Tonnen steigen werden ...

  • Grube St. Barbara wird geschlossen

    Proteste an Ruhr und Saar / Verelendung der Bergarbeiter

    Saarbrücken (ADN/ND). Die Saarbergwerke AG wollen die Grube St. Barbara in Bexbach, auf der 2250 Arbeiter und Angestellte beschäftigt sind, gänzlich stilllegen, teilte am Wochenanfang das Vorstandsmitglied Bergrat Rolshoven mit. Die Nachricht von der Stillegung der Grube hat im Kreis Homburg (Saar) starke Erregung unter den Bergarbeitern ausgelöst ...

  • Nazis drohen mit Genickschuß

    Faschisten wollen westdeutschen Gewerkschaftsvorsitzenden morden

    Düren (ADN). Von einer faschistischen Gruppe aus Düren erhielt der Vorsitzende der westdeutschen Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten, Hans Nätscher, ein Schreiben, in dem es heißt: ».Wenn dieser Erzgauner seine plumpen Hetzereien gegen anständige deutsche Männer und Frauen in seinem Käseblättchen nicht sofort einstellt, werden wir diesem sauberen Herrn sehr bald einen sehr angenehmen Genickschuß verpassen ...

  • Kein NATO-Deutschland

    London (ADN) Die bedeutende britische Zeitung „Manchester Guardian" forderte am Mittwoch, daß ein wiedervereinigtes Deutschland weder der NATO noch dem Warschauer Vertrag angehören sollte. Eine solche Lösung wäre auch für den Westen akzeptabel. Schon heute wäre es für die beiden Teile Deutschlands möglich, freiwillig entsprechende Garantien zu geben ...

  • Streikende trotzen militärischer Gewalt

    Buenos Aires (ADN). Der Streik in Argentinien dauert an. Am Dienstag beteiligten sich etwa 80 Prozent der Industriearbeiter am Ausstand. Nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen betrug die Zahl der streikenden Arbeiter etwa zwei Millionen. Die Regierung läßt nichts unversucht, um den Streik zu unterdrücken und greift zu nackter militärischer Gewalt ...

  • Bonn ist das Haupthindernis

    New York (ADN/ND). Die amerikanische Wochenzeitschrift „I. F. Stone's Weekly" bescheinigt der Bonner Regierung, daß sie mit ihren Revancheplänen das Haupthindernis für die Wiedervereinigung Deutschlands darstellt. Das Bonner Regime sträube sich vor allem deshalb gegen den von der Sowjetunion vorgeschlagenen Friedensvertrag, schreibt das Blatt, weil dieser ein Verbot von Kernwaffen und anderen Massenvernichtungsmitteln für Deutschland enthält ...

  • Tausende Brasilianer vor dem Hungertod

    Rio de Janeiro (ADN). Auf ihrer verzweifelten Flucht vor dem Hunger kamen am Dienstag rund 5000 Bewohner ländlicher Gegenden des nordostbrasilianischen Staates Cearä in die kleine Stadt Jaguaribe, um sich dort Nahrungsmittel zu beschaffen. Die Ladenbesitzer der Stadt haben in aller Eile ihre Geschäfte geschlossen und die Polizei alarmiert ...

  • DDR-Filmfestspiele in London

    London (ADN-Korr.). Die mit großem Interesse erwarteten Filmfestspiele der DDR in London sind am Mittwoch im Nationalen Filmtheater mit der Aufführung von „Stärker als die Nacht" eröffnet worden. Das Interesse, das die Festwochen — unter dem Titel „Die Geschichte der DEFA" — finden, ist um so größer, als das britische Filminstitut ursprünglich beabsichtigt hatte ...

  • KPF-Wahlerfolg in Beifort

    Paris (ADN-Korr.). Bei den Nachwahlen für den Generalrat von Beifort errang die Kommunistische Partei einen großen Erfolg. Der Anteil der kommunistischen Stimmen erhöhte sich von 7,8 auf 19,7 Prozent, während der Kandidat der faschistischen „Union für die neue Republik" fast 50 Prozent seiner Stimmen im Vergleich zur Wahl im November verlor ...

  • DDR-Handelsdelegation in Ghana

    Accra (ADN). Eine Handelsdelegation der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik unter Leitung des Stellvertreters des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Carl Eckloff, traf in Accra, der Hauptstadt von Ghana,

  • Notstandsgesetz in Bayern

    München (ND/DS). Die bayrische CSU- Regierung hat jetzt nach den Anweisungen des Bonner Innenministers, SA- Schröder, den Entwurf eines Notstandsgesetzes zum Abbau aller demokratischen Rechte und Freiheiten fertiggestellt.

  • neue Autotypen Z™

    1 die Prosich um den siebensitzigen Personenkraftwagen „Tschaika" mit einem 195-PS-Motor und den Lastkraftwagen GAS-52 mit einem 75-PS-Motor und einer Ladefähigkeit von 2,5 Tonnen

Seite 6
  • In Siebenmeilenstiefeln voran

    Oberbürgermeister Ebert sprach zu Berliner Helfern der Staatlichen Kontrolle

    Er hatte wenig Zeit, unser Oberbürgermeister, er mußte zur Volkskammersitzung. Trotzdem kam er am Mittwochmorgen zur zentralen Konferenz der Ber-> liner Helfer der Staatlichen Kontrolle in den Kultursaal der BEWAG und sprach zu den nahezu 500 ehrenamtlichen Helfern, die hierher gekommen waren. Im Namen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats sagte Friedrich Ebert allen ehrenamtlichen Mitarbeitern der Staatlichen Kontrolle Dank und Anerkennung für ihre bisherige Arbeit ...

  • Turnfestbegeisterung nicht von Mauern aufzuhalten

    Leipzig schuf ein gutes Beispiel für die Vorbereitung der Festübungen zum III. Deutschen Turn- und Sportfest

    Im Oktober vorigen Jahres hatte nach den erfolgreichen Übungsleiterlehrgängen zur Vorbereitung der Massenübungen für das III. Deutsche Turn- und Sportfest Hilde Riedeberger einen neuen Schritt der direkten Werbung für die Festübung unternommen, die sie in der Abteilung Massenübungen des Org.-Büros als ...

  • Unser Entwurf würde nicht anders aussehen

    Sp

    Potsdam (ND-Korr.). „Mehr Walzstraßen, mehr Stahl für den Frieden — damit werden wir die NATO besiegen!" lautet die Losung der Arbeiter des VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau" in Wildau für das Jahr 1959. „Um dieses Ziel zu verwirklichen", erklärte Herbert K o h f a 11, der am 40-m/t-Gegenschlaghammer Kurbelwellen schmiedet, „wollen wir in der Schmiede unseren Plan bis Mitte Dezember erfüllen ...

  • Dauerfahrer mit Bahnrekorden

    Im Mittelpunkt des gestrigen Renntages in der Werner-Seelenbinder-Halle stand die Generalprobe unserer Omniumfahrer für den am kommenden Wochenende auf dem Programm stehenden Länderkampf Belgien gegen DDR. Sieger des Omniums DDR A gegen DDR B wurde die A-Mannschaft mit Klieme, Lewandowski, Nitzsche, Stäber, Malitz, Stoltze und Jaeger mit- 5 Punkten (B- Vertretung 7 Punkte) ...

  • Noch kein Frost

    Wetterlage: Auf der Südostseite des von Eng-» land aus bis zur nördlichen Ostsee gezogenen Tiefs war in den vergangenen Tagen ein breiter Schwall von milder Meeresluft nach Mittel-1 europa eingeflossen, unter dessen Einfluß Deutschland weiterhin steht. Die Ausläufer des am Westausgang des Kanals angelangten Tiefs greifen im Laufe des Tages auch auf das Gebiet der DDR über, so daß es gebietsweise; zunächst im Südwesten der ...

  • Jetzt springt mehr heraus

    Gemeinsame Sprechstunden von Bezirks- und Stadtverordneten im TRO / Neue Arbeitsmethode bewährt sich

    Vorbildliche Arbeit leisten die Stadtund Bezirksverordneten, die im Transformatorenwerk Oberspree als Schlosser, Architekten, Meister, Dreher oder in anderen Berufen beschäftigt sind: „Bereits in den letzten Jahren hat es sich gezeigt, daß sich die Arbeitskollegen immer öfter mit Wünschen und Anregungen an die einzelnen Abgeordneten wenden ...

  • Großmeister Spasski führt

    In der sowjetischen Schachmeisterschaft in Tbilissi führt Großmeister Spasski nach 6 Runden mit 4,5 Punkten vor Kortschnoi und Taimanow mit je 4, dann folgen auf PIg£z 4 bis 6 Landesmeister Tal, der Moskauer Titelträger Wassjukow und Lutikow mit je 3,5 Punkten. UdSSR gewann erneut Mit 5:4 (0:2, 4:1, 1 :1) entschied die sowjetische Eishockey-Auswahl am Dienstagabend bei starkem Schneetreiben in Stockholm auch die zweite Begegnung mit der schwedischen Nationalmannschaft zu ihren Gunsten ...

  • Zum Thema der Stunde GÜNTER NACHTIGALL

    .Ich stimme von ganzem -Herzen dem Vorschlag der Regierung der Sowjetunion über eirieh Friedensvertrag mit Deutschland zu, weil der Abschluß dieses Vertrages zweifellos die bestehende Kriegsgefahr in Europa bannen würde. Die Verwirklichung dieses sowjetischen Vorschlages bedeutet auch, der Wiedervereinigung ...

  • BERLI-NER NOTIZEN

    Die Abschnitte 10, 11 und 12 der Kartoffelkarte 1958/59 'verlieren am 4. Februar 1959 ihre Gültigkeit. Im Monat Februar 1959 werden die Abschnitte 13, 14 und 15 der Kartoffelkarte 1958/59 mit je 5 kg Kartoffeln beliefert, soweit nicht bereits Einkeile^ rungskartoffeln über diese Abschnitte bezogen wurden ...

  • Unser Geld

    Da hat uns doch die Müllabfuhr vör; = wenigen Monaten nagelneue, tadellos = verzinkte Müllkästen ouf den Hof gesteift. = Die alten. Sie wissen schon, wo unten = immer die Asche durch Risse rieselte,. § waren verschwunden. Hof und Haus-, i bewohner in der Sredzkistraße 14 strahl- | ten. Mit den neuen Kästen haben die = Müllabholer auch gleich eine neue Ar- | beitsmethode eingeführt ...

  • Besuch von Mosshilstroj

    Eine Einladung zu einem Berlinbesuch im Februar dieses Jahres richteten die Belegschaftsangehörigen des Berliner VEB Bau an die Werktätigen des Moskauer Baubetriebes „Mosshilstroj", die in einem vorangegangenen Brief ihren Berliner Kollegen einen Erfahrungsaustausch vorgeschlagen hatten. Dieser Erfahrungsaustausch sollte sich u ...

  • Großblockbauten am Plänterwald

    Auf der Großblockbaustelle Planterwald wurden die ersten zwei Wohnblöcke mit insgesamt 108 Wohnungen bezugsfertig. Bis zum Frühjahr sollen weitere 200 Wohnungen schlüsselfertig sein. Zur Zeit wird in fünf Wohnblöcken der Innenausbau vorgenommen. Bis Ende dieses Jahres sollen insgesamt 1372 Wohnungen auf der Baustelle Plänterwald an die Bevölkerung übergeben werden ...

  • Prof. Demichow bei Friedrich Ebert

    Vor ihrer Abreise statteten der durch seine Herz- und Kopftransplantationen bekannte sowjetische Wissenschaftler Prof. W. P. Demichow und sein Assistent Sytschennikow Oberbürgermeister Ebert einen Besuch ab. In Begleitung der sowjetischen Gäste befanden sich die Professoren Gummel, Kokkalis und Zetkin von der Deutschen Akademie der Wissenschaften ...

  • Winterfest durch Propangas

    Über 4300 zur Zeit im demokratischen Berlin im Bau befindliche Wohnungen sollen im I. und II. Quartal dieses Jahres an die Bevölkerung schlüsselfertig übergeben werden. In diesem Winter werden daher erstmalig zum Beheizen der winterfest gemachten Räume Propangasgeräte eingesetzt. Die Baustellen werden neben den Kohleheizgeräten u ...

  • Friedenauer Zeiss-Ikon entläßt

    Ein erster Schub von 46 Belegschaftsmitgliedern der Zeiss-Ikon-Werke in den Westberliner Bezirken Friedenäu und Zehlendorf ist wegen Auftragsmangel auf die Straße gesetzt worden. Die Kündigung von weiteren 250 Arbeitern und Angestellten wurde eingeleitet. Die Massentlassungen waren auf einer Betriebsversammlung der Firma Zeiss-ikon am Dienstag vergangener Woche offiziell angekündigt worden ...

  • Lohnende Pflege

    Über 20 Pflege-Vereinbarungen, in denen sich die Hausgemeinschaften verpflichten, die vor ihren Häusern befindlichen Grünanlagen und Kinderspielplätze selbst in Ordnung zu halten, wurden bisher im Stadtbezirk Lichtenberg zwischen Mietern und der Abteilung Kommunale Wirtschaft abgeschlossen. Mit den eingesparten Geldbeträgen können die Hausgemeinschaften selbständig Anschaffungen für ihre Grünanlagen machen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    22. Januar Köpenick: 16 Uhr, Anleitung der Propagandisten für den Pol. Grundkurs zum Thema: „Die Begründung der Unvermeidlichkeit des Sturzes des Kapitalismus und die Klärung der weltgeschichtlichen Rolle des Proletariats", Kreisleitung, Lindenstr. 35 (Baracke).

Seite
Mächtiger Verbündeter und Freund! Vormarsch auf ganzer Linie Deutsche Initiative Die DDR ruft alle Deutschen zum Kampf für einen Friedensvertrag Wortlaut der gemeinsamen Erklärung USA prüfen Konföderationsplan Bedeutsamer Tag in Hanoi Festlicher Abschiedsempfang Detaillierter Plan für Wiedervereinigung Mit der DDR verhandeln Gemeinsame Erklärung aller Fraktionen Delegation der SED zum XXI. Parteitag *
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen