20. Mär.

Ausgabe vom 21.01.1959

Seite 1
  • Neue Initiative aus Berlin Bonn sagt weiter No

    Konföderationsvorschlag bestimmt Diskussion im In- und Ausland

    Berlin (SD). Mit Spannung erwartet die Öffentlichkeit in der DDR wie in Westdeutschland die für Mittwoch einberufene 3. Tagung der Volkskammer der DDR. Auf der Tagesordnung steht neben den Beratungen über die Entwürfe des Volkswirtschaftsplanes und des Haushaltplanes 1959 eine bedeutungsvolle Regierungserklärung zur politischen Lage, die der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Walter Ulbricht, abgeben wird ...

  • Polen für Friedensvertrag

    Sowjetische Initiative voll unterstützt / Friedenskonferenz kann in Warschau stattfinden

    Warschau (ADN-Korr.). In einer der Regierung der Sowjetunion am Dienstag zugestellten Antwortnote unterstützt die Regierung der Volksrepublik Polen den sowjetischen Vorschlag zum Abschluß eines Friedensvertrags mit Deutschland. Die polnische Regierung — so heißt es in der Antwortnote — teilt voll die Ansicht der Regierung der UdSSR, daß der Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland im Interesse des Friedens und der Sicherheit Europas liegt ...

  • Jugendbrigade will sozialistisch arbeiten, lernen und leben

    Berlin (ND). Die erste Jugendbrigade des VEB Großdrehmaschinenbau „7. Oktober" unter Leitung des Kollegen Preißler ist dem Aufruf der Bitterfelder Jungfacharbeiter gefolgt. Am 14. Januar rief die Brigade des Berliner Großbetriebes einen Wettbewerb am den Titel „Brigade der sozialistischen Arbeit" ins Leben ...

  • SED-Vorschläge setzen Adenauer in Angst

    Bonn sucht Ausweg in Ablenkungsparolen

    Bmin (ND). Der Bonner Kanzler Adehauer sah sich am Montag genötigt, entgegen' seiner üblichen. Phrase von der „nichtexistierenden DDR"* sich mit den konstruktiven Wiedervereinigungsvorschlägen der 4. Tagung des ZK der SED zu befassen.- Vor dem CDU-Fraktionsvorstand des Bundestages gab er die Parole: „Wiedervereinigung durch Abrüstung" aus ...

  • Revanchisten schlagen

    Genosse Mewis vor Schiffbauern

    Rostock (ADN/ND). „Wir müssen die Adenauer-Diktatur geistig und ökonomisch schlagen", erklärte Genosse Karl Mewts, Kandidat des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Rostock am Montag — nach der 4. ZK-Tagung — vor mehreren tausend Werktätigen der Volkswerft Stralsund. Es gelte, Schluß zu machen mit dem Geist der Revanche, »Wer die Revanchisten schlagen will, muß für den Friedensvertrag sein ...

  • Macmillan: Zu Verhandlungen bereit

    London (ADN/ND). Vor dem britischen Unterhaus erklärte Ministerpräsident Macmillan am Dienstag, daß Großbritannien zu einer Konferenz über mit Deutschland zusammenhängende »Fragen bereit sei. Er vertrat zwar weiterhin die Ansicht, daß Deutschland durch sogenannte freie Wahlen wiedervereinigt werden müsse, sprach aber die Bereitschaft aus, auch über andere Möglichkeiten zu diskutieren, die eine Wiedervereinigung garantieren könnten ...

  • Einmütige Zustimmung des Demokratischen Blocks

    Der Zentrale Demokratische Block trat am 19. Januar 1959 unter Vorsitz der Vorsitzenden des DFD, Frau Ilse Thiele, zusammen. Er nahm Stellung zum Entwurf der-Regierung der Sowjetunion für einen Friedensvertrag mit Deutschland und zum Volkswirtschaftsplan 1959; Zum 1. Punkt referierte das Mitglied des Politbüros der SED, Hermann Matern ...

  • Besatzer sollen bleiben'

    Die erste Maßnahme Bonn«- auf den Vorschlag nach Abzug der Besatzer: Der CDU-Fraktionsvorstand mußte auf Anordnung Adehauers beschließen, die Frage der Bezahlung der Besatzungskosten sofort auf die Tagesordnung des Bundestages zu stellen. Die randalierenden und kostspieligen Besatzer sollen nicht nur bleiben, ihnen sollen, wie Strauß am Sonntag sagte, auch ...

  • Kriegshetze gegen DDR

    Der Bonner Botschafter in den USA, der ehemalige Naziideologe und Rechtfertiger der Millionen Morde an Juden durch die Faschisten, Grewe, und dec Ribbentrop-Diplomat in Brentanos Diensten, Scherpenberg, gaben auf Befehl von Adenauer und Brentano das Programm Bonns zur „Wiedervereinigung" bekannt: In der DDR sollen Provokationen und Putsche nach dem Muster des 17 ...

  • Unsere Marschroute

    Zu den Ergebnissen des 4. Plenums des Zentralkomitees

    weit dem denkwürdigen V. Parteitag •^ der SED ist ein halbes Jahr verstrichen. Welches sind die wichtigsten Erfahrungen, die unsere Partei in diesem Zeitraum in Durchführung der Parteitagsbeschlüsse, im Kampf um die Sicherung des Friedens und für den Sieg des Sozialismus in der DDR gesammelt hat? Darauf hat das 4 ...

  • Produktion von Raketen

    Die Tochtergesellschaft des AEG-Koiv zerns, Telefunken, in Westberlin soll jetzt ebenfalls mit der Produktion von Atomraketen beginnen. Auftraggeber sind die NATO und das Bonner Kriegsministerkim. In vielen Betrieben Westberlins und Westdeutschlands, den BMW-Werken München, der Ludwig-Bölkow KG, Echterdingen bei Stuttgart, Flugzeugwerke Heinkel u ...

  • Errichtung von Atomraketenbasen

    , Erst jetzt wurde bekannt: Bei Dortmund wird mit Zustimmung Bonns in Kürze das britische 47. Raketenregiment stationiert. 500 000 Dortmunder Einwohner werden vom Untergang bedroht. Die Bevölkerung protestiert einmütig dagegen. Die Antwort des Strauß-Ministeriums: Wenn die Stadt nicht freiwillig den Boden hergibt, wird er zwangsweise enteignet Die Bevölkerung wird nicht gefragt ...

  • Beratung im Ausschuß , der Volkskammer

    ...

  • Bonner Politik , ist Kriegspolitik

    Adenauer und seine NATO-Atomkriegsgenerale fürchten den Frieden wie der Teufel das Weihwasser. Jeden konstruktiven Vorschlag zur Entspannung, zur Sicherung des Friedens beantworten sie mit der Schaffung neuer Tatsachen für die Kriegsabsichten des deutschen Militarismus.

  • Ablehnung des Friedensvertrages

    Die Bonner Regierung lehnte den sowjetischen Friedensvertrag für Deutschland ab. Darüber hinaus befahl Adenauer den Abgeordneten des Bundestages und Mitgliedern der Regierung, .keine unabgestimmten Vorschläge zu machen".

  • Volkskammersitzung in Rundfunk und Fernsehen

    Heute, Mittwoch, ab 9 Uhr, wird von allen Sendern des Deutschen Demokratischen Rundfunks und vom Deutschen Fernsehfunk die 3. Tagung der Volkskammer übertragen.

Seite 2
  • Weg mit der Dortmunder Raketenbasis!

    Massenproteste gegen Adenauers todbringende Politik % Neue Provokation des Kriegsministeriums

    Dortmund (ND/DS). Zum aktiven Widerstand gegen die Stationierung von Atomraketen auf dem Dortmunder fcivilflughafen Brackcl haben die Belegschaft und der Betriebsrat der Dortmunder Stadtwerke alle Bürger der Stadt aufgerufen. In ihrer Protesterklärung betonen die Arbeiter, daß Dortmund als schwergeprüfte und vom Aufbauwillen beseelte Stadt dem Frieden dienen und nicht einen strategisch - militärischen Charakter annehmen will, der wieder zu Tod und Vernichtung führt ...

  • Unsere Marschroute

    (Fortsetzung von Seite 1) laut, noch einfach allein etwa durch den Aufbau von Fabriken. Die Erfahrungen beweisen, daß zum Siege der sozialistischen Gesellschaftsordnung in der DDR die aktive sozialistische Entwicklung und Umgestaltung auf allen Gebieten des Lebens erforderlich ist. Im Lichte der bisherigen Entwicklung zeigt sich die ganze Richtigkeit und Tragweite der Beschlüsse des 35 ...

  • Konföderation-Brücke zum Frieden

    Breites Echo der ZK-Tagung in der westdeutschen Bevölkerung

    München (ND/ADN). Verhandlungen zwischen Westdeutschland und der DDR über die Bildung einer deutschen Konföderation und eine breite Aussprache über den von der Sowjetunion vorgeschlagenen Friedensvertrag für Deutschland forderten über 200 Münchner Bürger auf einer Veranstaltung des „Arbeitskreises für Fragen des Zeitgeschehens" ...

  • Grewes Provokation ist Bonner Linie

    Auch Staatssekretär v. Scherpenberg propagiert gewaltsame Aktionen

    Berlin (ND). Der SPD-Pressedienst trifft auf Gruna von Informationen aus Paris die sensationelle Feststellung, daß die Provokation des Bonner Botschafters in Washington Grewe keine Entgleisung des berüchtigten Nazidiplomaten darstellt, sondern offensichtlich der festgelegten Linie der Bonner Regierung entspricht ...

  • Verseuchte „Grüne Woche"

    Schweinepest und Myxomatose in Westberlin / Aussteller sagten ab

    Berlin (ND/ADN). Wenige Tage vor der diesjährigen sogenannten „Grünen Woche" in Westberlin sind zwei äußerst ansteckende Tierseuchen, die Schweinepest und die Myxomatose, eine tödlich Verlaufende Viruskrankheit der Kaninchen, ausgebrochen. Die bereits auf dem Ausstellungsgelände untergebrachten Schweine und Kaninchen mußten wegen der großen Ansteckungsgefahr wieder abtransportiert werden ...

  • DRK-Gesellschaften für Verbot der Atomwaffen

    Berlin (ADN). Zwischen Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes in der DDR und des Deutschen Roten Kreuzes in der Bundesrepublik fanden Besprechungen statt, über die folgendes Kommunique veröffentlicht wurde: „In Fortsetzung der zwischen dem Deutschen Roten Kreuz in der Deutschen Demokratischen Republik und dem Deutschen Roten Kreuz in' der-Bundesrepublik Deutschland bestehenden Zusammenarbeit führten die Präsidenten der beiden Rotkreuz-Gesellschaften, Dr ...

  • Ich bin für West-Ost-Gespräche

    Potsdam (ND-Korr.). Ein gesamtdeutsches Gespräch: führten Stadtverordnete und Ratsmitglieder der Stadt Potsdam mit dem Oberbürgermeister von Wilhelmshaven. Reinhold Nieter (SPD), und Senatoren der Jadestadt. Wie der Potsdamer Oberbürgermeister Wilhelm Rescher, der die Delegation leitete, bekanntgab, lag der Reise eine Einladung von Repräsentanten der Stadt Wilhelmshaven zugrunde, die durch einen Mehrheitsbeschluß des Verwaltungsausschusses zustande kam ...

  • Bonn stört innerdeutschen Handel

    Berlin (ADN)( Wie ADN von den Außenhandelsunternehmen Kulturwaren und Glas-Keramik erfährt, haben die westdeutschen Behörden mit Wirkung vom 30. Dezember 1958 die am 25. November 1958 in Höhe Von 250 000 Verrechnungseinheiten ausgeschriebene Position Zierporzellan und am 3; Januar 1959 die am gleichen ...

  • Deutsche Verständigung ist „Geheimbündelei"

    Braunschweig (ADN). In einem neuen Terrorprozeß gegen die innerdeutsche Verständigung verurteilte die 2. Große Strafkammer des Landgerichts Braunschweig am Wochenende den 29jährigen Bergarbeiter Kurt Brauer aus Schiepzig bei Halle zu sieben Monaten Gefängnis mit Bewährungsfrist. Der im Ernst - Thälmann- Schacht in Eisleben beschäftigte Bergarbeiter war nach Westdeutschland gefahren, um sich mit Arbeitern und Gewerkschaftern über die Wiedervereinigung zu unterhalten ...

  • Das braune Gewand der Bonner Justitia

    ' Bonn. Am Donnerstag soll im Bundestag eine seit langem geplante, aber immer wieder verschobene Debatte über die Bühne gehen, die durch eine große Anfrage der SPD ausgelöst wurde. Es geht um die Zustände in der westdeutschen Justiz. Diese große Anfrage der Sozialdemokraten ist wieder sehr zurückhaltend ...

  • Lebensfragen der deutschen Arbeiterklasse

    Berlin (ND). Das Präsidium des FDGB- Bundesvorstandes begrüßte am Montag den sowjetischen Entwurf eines Friedensvertrages, „weil er den friedlichen _und nationalen Interessen des deutschen Volkes und besonders der deutschen Arbeiterklasse entspricht". Alle Gewerkschafter werden aufgefordert, zu den Friedensvorschlägen und auch zu den vom Genossen Walter Ulbricht auf dem 4 ...

  • Jeder friedliebende Deutsch« ist damit einverstanden

    Es Ist ein anomaler Zustand, daß vierzehn Jahre nach Abschluß der Kampfhandlungen noch ausländische Truppen in Deutschland stehen. Es empört unser Volk, daß Westdeutschland von Besatzungstruppen imperialistischer Mächte als Atomwaffen- und Raketenbasis, als Aufmarschgebiet für einen Krieg, als Freistatt für Verbrechen und Ausschreitungen benutzt wird ...

  • Das sagte der Stuttgarter Parteitag der SPD;

    „Wenn es gelingt, ...die heute noch in Deutschland . . . stationierten ausländischen Truppen Zug um Zug gleichwertig zu vermindern, . * . würden Voraussetzungen für eine gesamteuropäische Sicherheitsordnung geschaffen." Der Vorschlag der SPD zu diesem Punkt könnte also nicht anders lauten als der Artikel ...

  • Deutschland darf nicht besitzen:

    ...

  • Deutschland ohne fremde Truppen!

    Das ist eine Festlegung im sowjetischen Entwurf für einen Friedensvertrag mit Deutschland. Es heißt im Artikel 30: „Alle ausländischen Truppen, die sich in Deutschland befinden, müssen spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten dieses Vertrages aus Deutschland abgezogen werden."

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Ingo Seipt

  • Ärzte der DDR nach Stockholm

    Berlin (ND). Eine Ärztedelegation aus der DDR, der u. a. Prof. Dr. Dr. G r o t h e » Leipzig, angehört, traf in Stockholm ein* um die neuen Arbeitsmethoden des schwedischen Herzspezialisten Prof. Craaford zu studieren.

  • Was sagt die SPD?

    Die SPD setzt sich dafür ein, daß Bonn das sture Neinsagen aufgibt, verhandelt und Vorschläge macht. Wo aber bleiben die Vorschläge der SPD? Sie braucht nur ihre eigenen Beschlüsse hervorzuholen.

Seite 3
  • Die Überlegenheit des sozialistischen Schulwesens

    In unserer Schulpolitik gehen wir von der Tatsache aus, daß die heranwach-* sende Generation in der sozialistischen Gesellschaft leben und schaffen wird; denn in unserer Zeit vollzieht sich gesetzmäßig und In einem stürmischen Tempo der Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus. Daraus ergibt sich die Aufgabe, in der DDR, in der erfolgreich der Sozialismus aufgebaut wird, die Schüler von heute so auszubilden und zu erziehen, daß sie, wie es im Beschluß des V ...

  • Die westdeutsche Schule veraltet-

    So wurde von der „Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen" festgestellt, daß die westdeutsche Schule weit zurückgeblieben und veraltet sei. Westdeutsche Pädagogen erklären, daß der organisatorische Grundriß und die Prinzipien dieser Schule noch aus der Zeit der vorindustriellen Geseilschalt stamrnen, daß die auf die Vergangenheit zugeschnittene höhere Schule Biedermeiercharakter trägt ...

  • Vier Wege zum Hochschulstudium

    Es gibt vielseitige Möglichkelten der Weiterbildung für jeden Schüler der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen. Das Gemeinsame ist die enge Verbindung auch der weiteren Ausbildung mit der Produktion. Der eine Weg zur Weiterbildung und zum Hochschulstudium ist der Weg über die Berufsausbildung und den dreijährigen Besuch einer speziellen Klasse der Berufsschule ...

  • Aus dem Referat des Genossen Kurt Hager auf der 4. Tagung des Zentralkomitees

    Der V: Parteitag erklärte, daß in der Deutschen Demokratischen Republik der Übergang von der antifaschistisch-demokratischen Schule zur sozialistischen Schule notwendig ist. Im Beschluß wurde die Einführung des polytechnischen Unterrichts und die Erziehung der Kinder zur Liebe zur Arbeit und zu den arbeitenden Menschen als Kernfrage bei der Weiterentwicklung unseres Schulwesens bezeichnet; Bei der Verwirklichung dieses Beschlusses haben wir bereits beachtliche Erfolge erzielt ...

  • Verbesserung der didaktischen Methoden

    Manche Eltern stellen die Frage, ob es möglich ist, alle Kinder so auszubilden und zu erziehen, daß sie das Ziel der zehnklassigen Oberschule erreichen; Sie verweisen mit Recht darauf, daß nach wie vor an unseren Schulen das Sitzenbleiben eine ernste Erscheinung ist.- Es gibt dafür verschiedene Ursachen« ...

  • ein Instrument der NATO-Politik

    E» ist bemerkenswert, daß in dem etwa 200 Seiten umfassenden „Plan Z" im wesentlichen nur organisatorische Fragen und Maßnahmen behandelt werden, während zu den Problemen des Inhalts der Erziehung und Bildung nicht Stellung genommen wird. Die westdeutsche Schule ist aber keineswegs nur durch das Fortbestehen der alten bürgerlich-kapitalistischen Standesschule und die Aufgliederung des Schulwesens nach konfessionellen Bekenntnissen gekennzeichnet ...

  • Worin besteht das Neue im Aufbau des Schulwesens?

    In den Thesen wird der Vorschlag gemacht, das Schulwesen der Deutschen Demokratischen Republik weiter zu entwickeln und auf eine höhere Stufe zu heben durch die Umwandlung der bestehenden 8-Iclasstgen Grundschule und 10-klassigen Mittelschule in eine 10- klassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule ...

  • Der Weg zur Hochschule

    Die Einführung der zehnklassigen Schulbildung wird für alle Kinder gleiche Voraussetzungen und eine breite Grundlage für ihre Weiterbildung schaffen. Die zehnklassige Oberschule, an der die Mehrheit aller Kinder lernt, ist die Grundlage für die weiterführenden Bildungseinrichtungen, wie z, B. Berufsschule, Hochschule und Universität ...

  • Revisionismus — das größte Hemmnis

    Es muß daran erinnert werden, daß bereits die 2. Parteikonferenz im Jahre 1952 die Einführung der zehnklassigen Mittelschule und des polytechnischen Unterrichts forderte. Auch der IV. Parteitag und die 3, Parteikonferenz im Jahre 1956 faßten entsprechende Beschlüsse. In seinem Referat auf der 3. Parteikonferenz ...

  • Die neue Schule wächst durch die Kraft des Volkes

    Die neue sozialistische Schule wird nur durch die Kraft unseres Volkes wachsen und muß seine ureigenste Sache werden. Deshalb kommt es vor allem darauf an, allen Bürgern der Republik die Bedeutung der Einführung einer zehnjährigen Schulbildung und der Schaffung der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule gründlich zu erläutern ...

  • Erweiterung des Fernstudiums

    Auch im Studium an den Fach- und Ingenieurschulen sowie an den Universitäten und Hochschulen wird es zweckmäßig sein, neue Wege einzuschlagen. Zur Erlangung einer Hoch- und Fachschul? bildung müssen mehr Möglichkeiten und beweglichere Formen gefunden werden. Ein wichtiger Weg wäre die Erweiterung des ...

  • Die Forderung der Arbeiterund Bauernkinder

    In diesem Zusammenhang möchte ich ein Wort zur Förderung der Arbeiter- und Bauernkinder an unseren Schulen 6agen. Wir gehen davon aus, daß sich aus dem Charakter unseres Staates als eines Arbeiter-und-Bauern-Staates und aus der Notwendigkeit, die Folgen des Bildungsprivilegs der Besitzenden völlig zu beseitigen, die Forderung ergibt, die Arbeiter- und Bauernkinder besonders zu fördern ...

  • Was wird aus der bisherigen Oberschule?

    Es wird die Frage gestellt: Was geschieht mit der bisherigen Oberschule? Zur Zeit besteht in der Lehrerschaft und besonders unter den Oberschullehrern eine gewisse Unsicherheit über die Perspektive dieser Schulen im gesamten System der Volksbildung, weil über die Aufgaben der zwölfklassigen Oberschule in der Vergangenheit nicht genügend Klarheit bestand ...

  • Soll es Oberschulen mit besonderen Aufgaben geben?

    Die zehnklassige Oberschule muß die Anlagen und Fähigkeiten aller Kinder entwickeln und mit Hilfe der Pionierorganisation „Ernst Thälmann" die wissenschaftlichen, technischen, künstlerischen und sportlichen Neigungen fördern, damit sich alle Talente voll entfalten können. Besonders die frühzeitige Förderung mathematischer und naturwissenschaftlicher Begabungen durch die Schule und die Pioniercrrganisation ist für die Entwicklung unserer Wissenschaft und Tech, nik notwendig ...

  • Oberschulbildung kein Privileg

    Nun kann der Einwand gemacht werden: Aber diese Umgestaltung bedeutet doch, daß alle. Schulen künftig als Oberschulen bezeichnet werden. Wenn jedoch die 10jährige Schulbildung- für alle- Kinder obligatorisch ist, so bedeutet dies, daß alle Kinder die höhere Allgemeinbildung in Verbindung mit der polytechnischen Bildung erhalten und die Unterschiede, die bisher zwischen Grund- und Mittelschule bestanden, beseitigt werden ...

  • Systematik des polytechnischen Unterrichts

    An unseren Schulen steht im Mittelpunkt des polytechnischen Unterrichts der Unterrichtstag in der sozialistischen Produktion für die Klassen 7 bis 10 bzw; 12. Am Unterrichtstag sind die Schüler produktiv tätig und lernen die im Fachunterricht erworbenen Kenntnisse In der Praxis anzuwenden sowie neue Erkenntnisse aus der Praxis zu gewinnen: Die Einführung des Unterrichtstages In der Produktion wurde von den Werktätigen begrüßt und löste bei den Schülern Begeisterung aus ...

Seite 4
  • Erhöhung der gesellschaftlichen Rolle und Autorität der Lehrer

    Die sozialistische Umgestaltung des Schulwesens stellt neue und höhere Anforderungen an unsere Lehrer. Sie bestehen darin, die Jugend im Geiste des Sozialismus zu bilden und zu erziehen und einen aktiven Beitrag bei der Gewinnung der gesamten Bevölkerung für die großen Ideen und Ziele des Sozialismus zu leisten ...

  • Planmäßigkeit und Wissenschaftlichkeit

    In den vorliegenden Thesen werden die bisherigen Erfahrungen bei der Durchführung des Unterrichtstages in der Produktion verallgemeinert. Es wird die Schlußfolgerung gezogen, daß die Hauptaufgabe nunmehr darin besteht, zu einer planmäßigen und wissenschaftlichen Gestaltung des Unterrichtstages in der Produktion zu relangen ...

  • Metallbearbeitung, Elektrotechnik, Maschinenkunde und sozialistische Arbeits- Organisation

    Auf Grund der ersten Ereebnisse der polytechnischen Bildung wurden vom Ministerium für Volksbildung 17 Kommissionen der verschiedenen Industrie- und Wirtschaftszweige gebildet, deren Aufgabe darin bestand, die polytechnischen Anforderungen aus den wichtigsten Industrie- und Wirtschaftszweigen zusammenzustellen ...

  • Ein ung mP

    Es wird nun die Frage gestellt, ob es richtig ist, wenn durch den Unterrichtstag z.B. im Elektroapparatebaubetrieb die Schüler auch Spezialkenntnisse dieses Industriezweiges erwerben. Neben der Ausbildung in den Grundkenntnissen und Handfertigkeiten erwirbt der Schüler auch Spezialkenntnisse des jeweiligen Betriebes ...

  • Sicherung der Stetigkeit und Ordnung im Unterricht

    Die Einführung des Unterrichtstages in der Produktion sowie die Umgestaltung des Fachunterrichts hat unvermeidlich Auswirkungen auf Lehrpläne und Lehrbücher sowie auf die Unterrichtsmethodik. Sie macht die Sicherung der Stetigkeit und Ordnung im Unterricht zur dringenden Notwendigkeit. Gegenwärtig ist ...

  • Unterrichtsdisziplin sichert den pädagogischen Erfolg

    An einer beträchtlichen Anzahl von Schulen sind gegenwärtig Ordnung und Disziplin unbefriedigend, so daß ein geregelter Unterrichtsablauf und eine systematische Erziehung der Kinder nicht gewährleistet sind. Dafür gibt es Ursachen, die teilweise außerhalb der Schule liegen und in ungerechtfertigten Störungen des normalen Unterrichtsbetriebes bestehen ...

  • Die Hilfe der Partei und Gewerkschaften

    Die Durchfuhrung des Unterrichtstages erfordert die ständige Mithilfe und Mitarbeit der Parteiorganisationen, des Staatsapparates und der Gewerkschaft. Es kommt darauf an, den Schulen und Betrieben Anleitung zu geben bei der Organisierung des Systems der polytechnischen Bildung für die verschiedenen Schulklassen, bei der Auswahl und Analyse der Arbeitsplätze und bei der Auswertung der Ergebnisse des Unterrichtstages ...

  • Der Klassenleiter ist für die Erziehung verantwortlich

    Die notwendige einheitliche erzieherische Einwirkung auf die Schüler verlangt die Verstärkung der Rolle des Klassenleiters, der für die gesamte Erziehung und Bildung der Schüler- seiner Klasse persönlich verantwortlich ist. Er muß dafür sorgen, daß alle in seiner Klasse unterrichtenden Lehrer einheitliche Forderungen an die Schüler stellen: Die Lehrer sollen Hausaufgaben in vertretbarem Maße erteilen ...

  • Die Besonderheiten in der Landwirtschaft

    Entsprechend der Besonderheiten der Landwirtschaft ist es notwendig, Grundkenntnisse über Acker- und Pflanzenbau, Gartenbau, Landtechnik und Tierhaltung zu vermitteln. Zur Erweiterung dieser Kenntnisse müssen die Schüler die agrochemischen Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion und das Bauwesen in der Landwirtschaft kennenlernen ...

  • (Fortsetzung von Seite 3)

    schaffen. Es ist deshalb verständlich, daß in der ersten Etappe der Einführung des polytechnischen Unterrichts die Lösung organisatorischer Aufgaben vorherrschte. Gegenwärtig sind diese organisatorischen Maßnahmen im großen und ganzen , zwar beendet, aber es zeigen sich noch viele Mängel bei der Durchführung des Unterrichts selbst ...

  • Die polytechnische Ausbildung des Lehrers

    Es wird die Frage gestellt: Wie sollen sich die Lehrer für den polytechnischen Unterricht qualifizieren? Bisher wurde die polytechnische Weiterbildung durch die Pädagogischen Räte durchgeführt und bestand zum Teil nur in Arbeitseinsätzen oder in kurzfristigen Lehrgängen, die einen Einblick in die wichtigsten ...

Seite 5
  • Die weitereEntwicklungäer polytecBnfeclen sozialistischen Schule in der DDR

    (Fortsetzung von Seite 4)

    gen gewährt werden; In vielen Orten, besonders auf dem Lande, sind auch die Wohnverhältnisse der Lehrer noch unzureichend. Das Ministerium für Volksbildung sollte deshalb weltgehend den individuellen Eigenheimbau und die Beteiligung der Lehrer an AWG fördern sowie finanzielle Zuschüsse gewähren. Dabei sind die Landlehrer besonders zu unterstützen, um sie auf dem Lande seßhaft zu machen ...

  • Auf Lenins Weg zum Kommunismus

    Die KPdSU verwirklicht das Erbe ihres Gründers

    Mächtiges Industrieland W. I. Lenin sagte: „Erst dann, wenn das Land elektrifiziert sein wird, wenn die Industrie, die Landwirtschaft und das Verkehrswesen als technische Basis eine moderne Großindustrie erhalten haben, erst dann wird der Sieg endgültig unser sein." Im GOELRO-Plan war vorgesehen, binnen ■ iO bis 1S''fahren• die- Stahlproduktion^ auf jährlicrrö ...

  • Wir brauchen baureife Typenprojekte für Zehnklassenschulen

    Ich möchte zunächst ein Wort sagen über die Durchführung dieser Bauvorhaben. Entwürfe von Typenprojekten für Schulbauten erwecken den Eindruck, daß gegenwärtig im Schulbau 'Typen verwendet werden. Das ist jedoch nicht so. Die von der Deutschen Bauakademie vorgelegten Typen besitzen leider nur Anschauungswert; denn bis heute Hegen' keine baureifen Unterlagen vor und demzufolge werden diese Typen in der Praxis nicht wirksam ...

  • Zum 35. Tocfesfrcrg ^rfrft W.1. Let#n

    Der Augenblick, den der sowjetische Maler L. A. Schmatko hier gestaltete, Ist Weltgeschichte: W.I.Lenin im Kreml vor der Karte des Sowjetlandes über den GOELRO-Plan sprechend. Noch gab es Kämpf« mit den Weißgardisten und Interventen, noch blutete das Land aus tausend Wunden, die ihm der imperialistische Krieg, ...

  • Die steigende Schülerzahl erfordert umfassende Maßnahmen

    In den Plänen der Bezirke und Kreise muß die steigende Zahl der Schüler, der Lehrer, die Zahl der Neu-, An- und Erweiterungsbauten und die Höhe der Investmittel berücksichtigt und mit den Wirtschaftsräten abgestimmt werden. Ich möchte besonders darauf hinweisen, daß in den nächsten Jahren die Schülerzahlenin der Deutschen Demokratischen Republik auf Grund der gestiegenen Geburtenziffern bedeutend zunehmen ...

  • Als Lenin starb

    Ich berichte Dir drei kleine Fakten, die ein Beweis des festen Glaubens, des proletarischen Internationalismus der verschiedensten Bevölkerungsschichten des Donbass sind (den auch Du in wenigen Tagen liebgewonnen hast): 1. Für dem 22. Januar 1S24 waren im Kino Nr. 2 der Stadt Bachmut (unweit Artjomowsk) alle Karten ausverkauft ...

  • Aufbau der sozialistischen Schule — eine Sache des ganzen Volkes

    Ich möchte zum Schluß Fragen des 'Aufbaus der .allgemeinbildenden polytechnischen Schule behandeln. In einigen Bezirken und Kreisen besteht die Möglichkeit und auch die Notwendigkeit, das Schulprogramm schon vor 1964 zu erfüllen. So kann zum Beispiel der Bezirk Halle, der für die Entwicklung unserer chemischen Industrie große volkswirtschaftliche Bedeutung hat, sein Programm schon bis 1962 erfüllen ...

Seite 6
  • Aufnahme zu den neuen Lehrgängen der Parteihochschule

    Im September 1959 beginnen an der Parteihochschule „Karl Marx" beim ZK der SED 3 neue Lehrgänge:"der 8. Dreijahrlehrgang, der 10. Einjahrlehrgang und der 7. Lehrgang des Fernunterrichts. Aufgenommen zu diesen Lehrgängen werden Genossinnen und Genossen im Alter von 30 bis 45 Jahren, die mindestens 8 Jahre Mitglied unserer Partei sind, 4 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen im/Partei- oder Staatsapparat haben und Kenntnisse im Umfange des Lehrplanes einer Bezirksparteischule besitzen ...

  • Doppelte Buchführung

    F. K. Eisenhower hat dem USA-KongreB seinen Haushaltsvoranschlag für das im Juli beginnende Rechnungsjahr 1959/60 vorgelegt. Mit 77 Milliarden Dollar Je auf der Einnahmen- und Ausgabenseite soll es angeblich ausgeglichen abschließen. Abzuwarten bleibt, was der von der Opposition beherrschte Kongreß dazu zu sagen hat ...

  • Vereinigte LPG bilden Gemeinde

    An der Spitze der geplanten Maßnahmen steht eine Reorganisation des Staatsapparates, die bei weiterer straffer zentraler Leitung eine Erweiterung der örtlichen Initiative und Rechte vorsieht. Auf der Grundlage des demokratischen Zentralismus ist, ähnlich wie in anderen sozialistischen Ländern, der Umbau ...

  • Grotewohl bei Hanois Druckern

    Hanoi. Zu einem eindrucksvollen Bekenntnis zum proletarischen Internationalismus gestaltete sich am Dienstagvormittat ein Besuch Ministerpräsident Otto Grotewohls und weiterer Mitglieder der Regierungsdelegation der DDR in der Hanoier „Fortschrittf'-Druckerei. Die über 500 Arbeiter der Druckerei, an deren Errichtung und Ausrüstung die Deutsche Demokratische Republik maßgeblich beteiligt ist, bereiteten den deutschen Gästen einen überaus herzlichen Empfang ...

  • Maschinenbau wird vervierfacht

    Ein Hauptziel der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ist die Vollbeschäftigung aller Arbeitsfähigen, insbesondere von Frauen und Jugendlichen. Als ständige Arbeitszeit soll der 7-Stunden-Tag oder die 5-Tage- Wo'che, in Betrieben mit gesundheitsschädigenden Arbeiten - der 6-Stunden- Tag eingeführt werden ...

  • China erwartet DDR-Delegation

    Peking (ADN-Korr.). „Das chinesische Volk erwartet mit besonderer Freude die Regierungsdelegation der Deutschen Demokratischen Republik unter Leitung von Otto Grotewohl", erklärte der Generalsekretär, der Gesellschaft für Chinesisch-Deutsche Freundschaft Wang Juan-fang in einem ADN-Interview. „Der während ...

  • Gemeinsam gegen Japans Adenauer

    Kommunistische und Sozialistische Partei beschlossen Kampfmaßnahmen

    Tokio (ADN). Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Japans hat auf einer Plenartagung in Tokio die Annullierung des „Sicherheitspaktes" mit den USA, die Auflösung aller amerikanischen Stützpunkte auf japanischem Boden und den Abzug der amerikanischen Truppen vom Territorium Japans gefordert. Die Verwirklichung dieser Forderungen würde Japan eine Politik der Neutralität ermöglichen, dip die Aufnahme gleichberechtigter Beziehungen zu allen Ländern umfaßt ...

  • Friedensfahrt-Komitee konstituierte sich

    Im Hause des Deutschen Turn- und Sportbundes in Berlin konstituierte sich am Dienstag das Zentrale Organisationskomitee der XII. Internationalen Friedensfahrt 1959 Berlin—Prag—Warschau. Dem Komitee, das unter paritätischem Vorsitz des Präsidenten des DTSB, Rudi Reichert, und des Chefredakteurs des Mitveranstalters ...

  • Hammer und Sichel im Weltraum

    USA-Raketenexperte Wernher v. Braun: USA sind weit zurück

    New York/London (ADN). Die Erde wird bald von mehreren Planeten umkreist werden, die alle Hammer und Sichel tragen werden, erklärte der Direktor der Forschungsabteilung für ballistische Raketen der amerikanischen Armee, Wernher von Braun; Obwohl gegenwärtig Fortschritte gemacht würden, seien die USA ...

  • Reorganisierung der MTS

    Nach dem Beispiel der UdSSR wird die Volksrepublik Bulgarien zu einer Reorganisierung der MTS übergehen. Diese werden ihre Maschinen und Traktoren an die LPG verkaufen. Es wird vorgeschlagen, diesen Prozeß bis 1962 im ganzen Lande abzuschließen. Das Nationaleinkommen Bulgariens wird so bis zum Jahre 1962 auf 80 bis 85 Milliarden Lewa anwachsen ...

  • Umbau der Staats- und Wirtschaftsleitung in Bulgarien

    Thesen des ZK der BKP über die Beschleunigung des sozialistischen Aufbautempos / Bedeutende Verbesserung des Lebensstandards

    Die Bulgarische Kommunistische Partei legte dem bulgarischen Volk Thesen über die weitere Beschleunigung des sozialistischen Aufbautempos, über die Verbesserung der materiellen und kulturellen Lage und damit im Zusammenhang über den Umbau der Staatsund Wirtschaftsleitung zur Diskussion vor. Die Aussprache ...

  • Telegramm Chruschtschows an Walter Ulbricht

    Berlin (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzende des Ministerrats der. UdSSR, Nikita Chruschtschow, übermittelte dem Ersten Sekretär des ZK der SED und Ersten Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats dec DDR, Walter Ulbricht, folgendes Telegramm: t)Im Namen des ZK der KPdSU> der Regierung und der Völker der Sowjetunion danke ich Ihnen, dem ZK der SED, der Regierung und der Bevölkerung der DDR bestens für ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Mittwoch, den 21. Januar: Wechselnd bis stark bewölkt, örtlich etwas Regen. Tageshöchsttemperaturen im Flachland meist zwischen 5 und 8 Grad; nachts größtenteils frostfrei. Auch in den Mittelgebirgen verbreitet Tauwetter. Mäßige bis frische Winde um Süd. Sonnenaufgang 8.05 Uhr, Sonnenuntergang 16 ...

  • Nenni bootet Linke aus

    Rom (ADN); Dem am Montag vom ZK der Sozialistischen Partei Italiens ernannten Parteivorstand gehört nicht ein einziger Vertreter des linken Flügels der Partei an. Obwohl die ' Linken ein Drittel aller Mitglieder des ZK stellen und das von ihnen auf dem XXXIII. Parteitag der SPI eingebrachte Programm, ...

  • Hirni Mission für Deutschland Von Günther Maaß

    yu den bedeutenden weltpolitischen Er- *J eignissen, die uns der erste Monat des neuen Jahres gebracht hat, zählt ohne Zweifel die Heise unseres Ministerpräsidenten Otto Grotewohl nach Afrika und Asien. Die erste Etappe der Reise mit den Stationen Kairo, Bagdad und Neu Delhi ist nun abgeschlossen. Sie ...

  • Mikojan trat Rückreise an

    New York (ADN). Nach Abschluß seines sechzehntägigen Besuchs in den USA hat der Erste stellvertretende sowjetische Ministerpräsident Anastas Mikojan am Dienstagabend von New York aus den Rückflug nach Europa angetreten. Mikojan wird am Mittwoch in Kopenhagen Station machen. Während seines Besuchs in den USA hatte er u ...

  • Reaktion will Glezos ermorden

    Athen/Moskau (ADN); Von den USA und von Bonn inspiriert, plant die griechische Reaktion, den Nationalhelden Manolis Glezos zu ermorden. Der griechische Außenminister Averoff erklärte, wenn das mit dem Prozeß beauftragte Militärgericht ihn zum Tode verurteile* werde dieses Urteil auch vollstreckt^ Den ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39/40, TeL 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbung, z. Z. gültig Anzelgenpreisllste Nr. 10 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58. Schönhauser Allee "*- Konto-Nr ...

  • Heute Gemeinsame Erklärung

    Am heutigen Mittwoch wird in Hanoi zwischen den Regierungsdelegationen der Deutschen Demokratischen Republik und der Demokratischen Republik Vietnam eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnet werden. Am Donnerstag wird die Regierungsdelegation dann die Weiterreise in die Volksrepublik China antreten.

  • lang

    ist die Rohrleitung des im Bau befindlichen Wasserkraftwerkes «Aleko* in den Rhodopen. Bulgarien erzeugte 1958 drei Milliarden kWh elek- Energie, das ist zehnmal mehr als vor der Befreiung Fotos: Zentralblld

Seite
Neue Initiative aus Berlin Bonn sagt weiter No Polen für Friedensvertrag Jugendbrigade will sozialistisch arbeiten, lernen und leben SED-Vorschläge setzen Adenauer in Angst Revanchisten schlagen Macmillan: Zu Verhandlungen bereit Einmütige Zustimmung des Demokratischen Blocks Besatzer sollen bleiben' Kriegshetze gegen DDR Unsere Marschroute Produktion von Raketen Errichtung von Atomraketenbasen Beratung im Ausschuß , der Volkskammer Bonner Politik , ist Kriegspolitik Ablehnung des Friedensvertrages Volkskammersitzung in Rundfunk und Fernsehen
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen