18. Nov.

Ausgabe vom 17.01.1959

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  • STALINGRAD

    T|ie Lage, in der sich Adenauer befin- *-' det, wurde von seiten der SPD treffend gekennzeichnet: Nach achtjähriger Politik der Stärke erwartet ihn ein politisches Stalingrad. Hitler, gab damals der 6. Armee den stumpfsinnigen Befehl, auf einer eigentlich schon längst verlorenen Position ohne Rücksicht auf die allgemeine Lage stehenzubleiben ...

  • Verhandlungen über Friedensvertrag

    Jede Gewaltanwendung erfolglos / Präsident Prasad grüßt DDR/ Gute Beziehungen beider Staaten

    Neu Delhi (ADN-Korr./ND). Ministerpräsident Otto Grotewohl und seine Begleitung sind zum Abschluß ihres Besuches in der Republik Indien am Freitagabend von Neu Delhi nach Kalkutta geflogen. Von dort aus werden sie am Sonnabendmorgen die Weiterreise nach Vietnam antreten. Otto Grotewohl übergab der Presse am Freitag folgende Erklärung: i,Während meines Aufenthalts in Indien stattete ich dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten der Republik Indien Besuche ab ...

  • Bonn auf halsbrecherischem Weg

    Friedensvertrag bleibt Thema Nr. 1 in beiden deutschen Staaten

    Bonn (SD). „Die Politik der Stärke verkauft sich nicht mehr." Diese Feststellung,' mit der der sozialdemokratische „Vorwärts" auf das halsstarrige und feindselige Nein Adenauers zu den sowjetischen Friedensvorschlägen antwortete, wurde am Freitag von zahlreichen westdeutschen Zeitungen unterstrichen ...

  • Volle Unterstützung Rumäniens

    Friedensvertrag begünstigt nationale Wiedervereinigung Deutschlands

    Bukarest (ND-Korr.). Die Regierung der Rumänischen Volksrepublik hat am Freitag eine Erklärung veröffentlicht, in der sie sich für die Annahme des sowjetischen Vorschlags zum Abschluß eines Friedensvertrags mit Deutschland ausspricht. In der Erklärung heißt es unter anderem, die neue Initiative der sowjetischen ...

  • Grewe hetzt zum Überfall auf DDR

    Washington (ND). Vor Journalisten erläuterte der Bonner Botschafter in den USA, Grewe, in Washington, wie sich die Adenauer-Clique die Wiedervereinigung Deutschlands vorstellt. Grewe erklärte, während der Unruhen am 17. Juni 1953 habe die Möglichkeit bestanden, „daß die Sowjetzone sich mit der .Bundesrepublik vereinigte" ...

  • Strauß: Osten ist einziger Feind

    ■Mit brutaler Offenheit wiederholte der Bonner Kriegsminister Strauß am Donnerstag auf einer Versammlung im Rhein- Ruhr-Klub vor Hitler-Generalen und hohen Offizieren der Bonner NATO-Armee seine Kriegsdrohungen und Aggressionspläne gegen die UdSSR, die DDR und die anderen europäischen Länder des sozialistischen Weltlägers, , ...

  • ,Die Welt": Grotewohl errang Prestigeerlbig

    Hamburg (ADN). „Grotewohl 'errang Prestigeerfolg" überschreibt die Hamburger „Welt" am Freitag einen Bericht ihres Korrespondenten in Neu Delhi. „Grotewohk scheint es verstanden zu. haben, Nehrus Interesse zu fesseln, was, wie viele (west)deutsche Gesprächspartner -des indischen Ministerpräsidenten zu ihrem , Leidwesen wissen, keineswegs immer ...

  • Produktion stieg um zehn Prozent

    Moskau (ADN/ND). Die sowjetische - Industrie hat den Jahresproduktionsplan 1958 bedeutend überboten, berichtete am Donnerstag die Zentralverwaltung für Statistik beim Ministerrat der UdSSR. Das .Volumen der sowjetischen Industrieproduktion ist im Laufe des Jahres 1958 um zehn Prozent angewachsen. Dabei stieg die Produktion von Produktionsmitteln (Gruppe A) um 11 Prozent und die Produktion von Konsumtionsmittelh (Gruppe B) um 7 Prozent ...

  • Prof. Hagemann: Verständigen!

    Prof. Dr. Walter Hagemann aus Münster und Karl Graf von Westphalen aus Bonn, die sich beide auf Tagungen des Nationalrats der Nationalen Front jn Berlin nachdrücklich für die Verständigung der Deutschen untereinander aussprachen, haben in einem Interview mit der „Neuen Zeit" die sowjetischen Vorschläge für einen Friedensvertrag mit Deutschland befürwortet ...

  • Mikojan: Zusammenkunft unumgänglich

    New York (ADN/ND). Der Erste Stellvertreter, des Vorsitzenden des Ministerrats der,. UdSSR, Anastas ÄJikojan, er- -klärte.auf einer Pressekonferenz in New Yertt auf ,dfe Frage eines Korrespondenten von AP, ob die vorgeschlagene Konferenz zur Frage Berlins auf der Ebene der Außenminister oder der Regierungschefs abgehalten werden solle, daß Verhandlungen nicht zu umgehen sind ...

  • Von Grund auf ändern

    Profk Dr. Franz Schneider, aer Bekannte Würzburger Volkswirtschaftler:, erklärte unserem nach Westdeutschland entsandten Sonderkorrespondenten in einem Gespräch, dw westdeutsche Regierung habe schon seif Jahren eine Position, die aller Vernunft widerspricht. Die Bundesregierung bemühe sich krampfhaft, ...

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  • Studenienkongreß

    Von Hannas Keusch, ':; Sekretär dts Zentralrats dar FDJ Die westdeutsche Presseberichterstatiunf über den Studentenkongreß gegen Atomrüstung war eine probate Mischung zwischen Heulen und Zähnefletschen. Es war beabsichtigt, mit- einer solchen Schlammflut von Lügen und Verleumdungen jede weitere sachliche Arbeit der an ihre Universitäten zurückkehrenden Teilnehmer in der Bewegung gegen den Atorntod zu unterbinden ...

  • Die neue alte Mannschaft

    im neuen Senat von Westberlin hat sich nichts geändert, obwohl die Wahl eine Verschiebung der Stimmenverhältnisse mit sich brachte und eine klare Entscheidung gegen die CDU darstellte. In fast der gleichen Besetzung wird die Politik der Frontstadt, die Politik des Störenfriedes fortgesetzt. Darüber lassen sowohl die erneut bestätigten Senatoren als auch die Senatserklärung Willy Brandts Vom Donnerstag keinen Zweifel ...

  • Koexistenz ist Gegenwart

    Prof. Dr. Schneider sagte: „Ich begrüße von Herzen jede Initiative, die hilft, das Gespräch über die deutsche Frage in Gang zu bringen." Zum sowjetischen Friedensvorschlag stellte er fest: „In dem Vorschlag steht nichts anderes, als was durchaus möglich ist." Abschließend sagte der Wissenschaftler: „Wir Deutschen dürfen mit Verhandlungen nicht mehr lange warten, weil die große Gefahr des gänzlichen Auseinanderlebens der Deutschen in Ost und West besteht ...

  • SPD sollte Bollwerk gegen Kapitalismus sein

    Heinz Buschnerus: Der entscheidende Fehler wurde schon 1918 gemacht, nicht erst vor zehn Jahren, und zwar wurde der Fehler leider von meiner Partei, der' SPD, begangen, als sie sich zur Eettung des Kapitalismus mit den Generalen des Kaisers verbündete. Hans Brandenburg: Solche Fehler mächt die SPD aber auch heute noch; Sie hängt vor den Wahlen Plakate aus, auf denen jeder lesen kann: Die SPD, das beste Bollwerk gegen den Kommunismus ...

  • Nicht verhandeln ist gefährlich

    Frage: Sie alle haben durch Presse und Rundfunk von der jüngsten Note der Sowjetunion gehört, eine Friedenskonferenz in Prag oder Warschau abzuhalten, und haben im wesentlichen Kenntnis vom Inhalt des sowjetischen Entwurfs für einen Friedensvertrag. Wie ist Ihre Meinung dazu, und wie denken Ihre Kollegen in den Betrieben darüber? Günter Bade: Als die Nachricht von der russischen Initiative bekannt wurde, kam es in meinem Betrieb zu lebhaften Diskussionen ...

  • Streikverbot frech begründet

    73seitiges Pamphlet des Bundesarbeitsgerichts

    Kassel (ND). Das Bundesarbeitsgericht hat jetzt der IG Metall und den Unternehmerverbänden in Schleswig-Holstein die schriftliche Begründung des Urteils gegen den Streik der schleswig-holsteinischen Metallarbeiter von 1956/57 übergeben. Das Gericht hatte die IG Metall am 31. Oktober 1958 verurteilt, den Metallindustriellen den gesamten durch die Schuld der Unternehmer während des Streiks entstandenen Schaden' zu ersetzen ...

  • Verpaßte Gelegenheiten

    ,, Frage: Sier,wur,de die Meinung vertreten« .«ScWär.e, iriqhjjger„gewesen, zunächst das. Problem der - Wiedervereinigung .zu* lösen, und .dann, ers,t_an den Abschluß, eines Friedensvertrages zu denken. Glauben Sie, daß dies bei der unterschiedlichen Entwicklung in den beiden Teilen Deutschlands und ...

  • Gestapomann als Kriminalbeamter

    Dortmunder Hauptkommissar von Antifaschisten entlarvt

    Dortmund (ADN). Als Gestapoverbrecher ist der in der Dortmunder Kriminalpolizei als Kriminalhauptkommissar arbeitende Rudolf Braschwitz entlarvt worden. Der in Kassel lebende Antifaschist Willi Beiz erstattete bei der Staatsanwaltschaft Dortmund Strafanzeige gegen Braschwitz wegen faschistischer Gewaltverbrechen ...

  • Gegen die Union der Kohlenhalden

    Günter Bade: Man hört und liest dieser Tage die Ansicht, die wirtschaftlichen Bestimmungen des sowjetischen Entwurfs wären antieuropäisch, weil sie die Teilnahme der Bundesrepublik an der Montan-Union und an der sogenannten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ausläßt. Wenn etwas antieuropäisch ist, dann ist es die Union der Kohlenhalden und kalten,, Hochöfen ...

  • Bonns Ziel: Spaltung erhalten

    Die Londoner »Tribüne", eine einflußreiche englische Zeitung, bestätigte am Donnerstag die außerordentliche Gefahr, die der westdeutsche Militarismus für Deutschland und den Frieden in Europa heraufbeschwört und gibt gleichzeitig zu verstehen, daß die Kräfte, die eine Verständigung wollen, stark genug ...

  • Ja zur Konföderation

    Frage: Wollen Sie damit sagen, daß es nicht zu einem Friedensvertrag kommen wird? Heinz Buschnerus: Deshalb begrüße ich auch die Pläne für eine Konföderation. Sie bietet die Möglichkeit, zunächst einmal so etwas wie ein organisches Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten mit grundverschiedenen Gesellschaftssystemen einzuleiten ...

  • Volle Unterstützung Rumäniens

    (Fortsetzung von Seite 1)

    deutsche Besetzung dem Volk zugefügten Schäden betrugen 31 Milliarden Goldlei. Die rumänischen Truppen, die in den Reihen der Anti-Hitler-Koalition an der Seite der Sowjetarmee kämpften, leisteten einen wichtigen militärischen Beitrag zum Sieg über den gemeinsamen Feind. ' Deshalb unterstützt Rumänien, das durch eigene Erfahrung das wahre Gesicht des deutschen Militarismus und Imperialismus kennenlernte, auch jene Maßnahme, die zur Schaffung eines friedlichen demokratischen Deutschlands beiträgt ...

  • Man muß zu einer Lösung kommen

    ** träges Wie beurteilötf Sie* die einzelnen -Punkte des sowjetischedlntwuffes für einen Friedensvertrag? Heinz Busohnerus: Wenn ich Sozialist bin, finde ich nur gute Punkte, wenn ich Kapitalist bin, viele schlechte; Ich bekenne mich zum Sozialismus und bin deshalb Gegner der Montan-Union sowie der kleineuropäischen Zusammenschlüsse ...

  • Hindernis 'Atomrüstung

    Frage: Was halten Sie von den in dem sowjetischen Entwurf vorgesehenen Rüstungseinschränkungen für Deutschland? Heinz Buschnerus: Ich lehne als Pazifist, der sich bemüht, aus der Geschichte zu lernen, jegliche Rüstung ab. Ich bin bereit, eine militärische Rüstung unter ganz bestimmten Gesichtspunkten anzuerkennen, und zwar wenn es darum geht, sozialistische Errungenschaften zu sichern gegen Versuche der Kapitalisten, sie zu beseitigen ...

  • Rotkreuzgesellschaften DDR—CSR berieten

    Dresden (ND). Eine Delegation des Präsidiums des Tschechoslowakischen Roten Kreuzes mit Präsident Dr. Janouch, Vizepräsident Janda und Dr. Blaha weilte vom 11. bis 15. Januar zu Beratungen in Dresden, dem Sitz des Präsidiums des Deutschen Roten Kreuzes. Von Seiten des DRK nahmen der Ehrenpräsident, Otto Buchwitz, Präsident Dr ...

  • Wachsende Bedeutung der DDR

    Hans Brandenburg: Wenn die DDR ihre Ankündigung wahr macht, in kurzer Zeit den Pro-Kopf-Verbrauch an Lebensmitteln und Verbrauchsgütern aller Art so zu steigern, daß er den in Westdeutschland erreicht und übertrifft, wird das natürlich der westlichen Propaganda gegen die DDR den Boden entziehen. Die 18 Millionen Menschen in Ostdeutschland könnten dann schwerer wiegen als die 50 Millionen hier, zumal anzunehmen ist, daß bei uns die Verhaltnisse in Form der Krisenerscheinungen schlechter werden ...

  • Grenzziehung im Sinne des Friedens

    Heinz Buschnerus: Der Beschluß der Siegermächte, die Gebiete hinter der Oder-Neiße-Linie Polen bzw. der Sowjetunion zu unterstellen, ist längst vollzogen und wird sicher niemals rückgängig gemacht werden. Aber wollen wir deshalb eine gewaltsame Rückeroberung? Alle Gesprächsteilnehmer: Keine gewaltsame Eroberung ...

  • DDR-Glückwunsch für Ministerpräsident Sukselainen

    Berlin (ADN). Der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Walter Ulbricht, sandte dem Ministerpräsidenten der Republik Finnland, Prof. Dr. Dr. h. c. V. J. Sukselainen, folgendes Telegramm: „Exzellenz! Gestatten Sie mir, Ihnen im Namen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik anläßlich Ihrer Ernennung zum Ministerpräsidenten meine herzlichsten Glückwünsche zu übersenden ...

  • Friedensvertrag schlägt Faschismus

    Frage: Wie stehen Sie zu den Vorschlägen für Zulassung bzw. Verbot demokratischer oder antidemokratischer Parteien und Organisationen? Ewald N i c m a n n : Die Erklärungen der KZ-Mörder Sorge und Schubert, daß Naziuntergrundorganisationen sie bestens beraten hätten, der Fall Nieland, die für unsere ...

  • Glückwunsch des ZK

    Berlin (NDV Das ZK übermittelte Genossin Maria Härtung zu ihrem 75.Geburtstag am 17. Januar ein Glückwunschschreiben, in dem es u. a. heißt: „In Deiner mehr als 50jährigen Tätigkeit für die Partei hast Du unermüdlich für die Rechte der Werktätigen gekämpft .und Dir besonders bei der Gewinnung der Frauen und beim Aufbau der Arbeiter- Wohlfahrt Verdienste erworben ...

  • Grüße an Präsident Pieck

    Grotewohl übermittelte Prasad auch Grüße von Präsident Wilhelm Pieck und die besten Wünsche für seine Gesundheit. Prasad erwiderte diese Grüße und bat Grotewohl, Präsident Pieck auch seine Wünsche für beste Gesundheit zu übermitteln. Außerdem bat Prasad den Ministerpräsidenten, die Bevölkerung der DDR herzlich von ihm zu grüßen ...

  • Besuch 'in Pändschab

    Am Donnerstagabend war Grotewohl kurz vor der Rückkehr nach Delhi in der neuerbauten Hauptstadt des indischen Staates Pändschab. Chandigarh, noch mit dem Chefminister dieses Staates, Partap Singh Kairon, zusammengetroffen. In einem freundschaftlichen Gespräch stellten beide Politiker Übereinstimmung in vielen internationalen Fragen fest ...

  • Besuch beim Staatspräsidenten

    Einen herzlichen Empfang bereitete am Treitagvormittag Staatspräsident Prasad dem Regierungschef der DDR. Die Unter, redung zwischen den beiden Staatsmännern dauerte 20 Minuten. Prasad versicherte: „Es ist eine große Freude für uns. Sie zu sehen." In dem sich anschließenden freundschaftlichen Gespräch wies Grotewohl auf die vielen und tiefen Eindrücke hin, die er während seiner Reise durch einige Teile des Landes gewonnen hatte ...

  • Es ist Zeit für den Friedensvertrag

    In dem Gespräch ergriffen das Wort der Vorsitzende der IG Metall in Gladbeck Günter Bade (parteilos), sein Stellvertreter Hans Brandenburg (parteilos) Vorstandsmitglied Heinz Buschnerus (Mitglied der SPD und der Jungsozialistenbewegung), Ewald Niemann, Werkmeister (Mitglied der SPD), Willi Hoffmann, Betriebsrats- Vorsitzender (parteilos), und Otto Schör i n g (Freie Soziale Union) ...

  • Bonn auf halsbrecherischem Weg

    (Fortsetzung von Seite 1)

    tionellen militärischen Werte zu verteidigen, ohne der Veränderung des Verhältnisses der internationalen Kräfte Rechnung zu tragen. Sie beschwöre damit eine furchtbare Gefahr herauf, wenn sie die Politik der Stärke fortsetzen wolle. Jetzt müsse die Opposition in Westdeutschland klar erkennen, daß die Außenpolitik der Bundesregierung von Grund auf geändert werden muß ...

  • Volkskammer einberufen

    Berlin (ADN). Das Präsidium der Volkskammer hat beschlossen, die 3; Sitzung der Volkskammer zu Mittwoch, dem 21. Januar, 8 Uhr, einzuberufen. Auf der Tagesordnung stehen eine Erklärung der Regierung der DDR und der Beschluß über den Volkswirtschaftsplan 1959 sowie über das Gesetz aber den Staatshaushaltsplan 1959 ...

  • Neues Gesinnungsurteil

    Dortmund (ADN). Der ehemalige 1. Kreissekretär der- KPD in Gütersloh- Siebenbrück, Heinrich Stork, ist am Mittwoch wegen seiner Tätigkeit für die Partei von 1951 bis zum widerrechtlichen KPD-Verbot von der Politischen Strafkammer des Dortmunder Landgerichts zu einem halben Jahr Gefängnis verurteilt worden ...

  • Der Friedensvertrag wäre ein Schlag gegen die Rüstungsspekulanten, Krisenpolitiker und Faschisten in Westdeutschland.

    Willi H o f f m a n : Warum wehrt man sich hier gegen den Abzug der Besatzungstruppen? Ich war kürzlich in Buschhaüsen. Dort schießen die Besatzer die gräflichen Waldungen kaputt. Aber der Besitzer bekommt aus Steuergeldern hohe Entschädigungen. Er möchte, daß dies immer so bleibt

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, -Karl-Ernst Beuter, Ingo Seipt

  • Verhandlungen über Friedensvertrag

    (Fortsetzung von Seite 1)

    wünsche dem indischen Volk große Erfolge in seinen Bemühungen um die Sicherung des Friedens und die allseitige Entwicklung seines Landes."

Seite 3
  • VEB Bergmann-Borsig zieht Bilanz

    1949 Berlins Aufbauschwerpunkt Nummer 1'/ 1959 größter Energiemaschinenbaubetrieb der DDR

    haus ihr Domizil bezogen, sahen protestund tatenlos zu. Geburtsurkunde des .Betriebes Im Sommer 1948 legte die Partei der Berliner Bevölkerung einen Zweijahrplan zur Gesundung: der Berliner Wirtschaft vor. Dieses Dokument ist auch die Geburtsurkunde des VEB Bergmann-Borsig. Die Wiederherstellung der in Tegel zerstörten Borsig-Werke auf dem Gelände der Firma Bergmann in Wilhelmsruh war Schwerpunkt Nummer eins dieses Programms zum Neuaufbau der Berliner Wirtschaft ...

  • Chemieprogramm des Friedens.

    -Warum, konnte die Partei der Chemie- macht. Natürlich bedeutet das nicht, daß Industrie das--Ziel "steilen,'Zusätzlich zM wir den"Kämpf gegen'die Monopole aufden,Aufgaben:ideszweiten FätJfiahrpfänsj>«tec*:en.-"Übeir die- künftige sozialökonobis 1960 für fast 2 Milliarden DM mehr-, mische Struktur Deutschlands werden an ...

  • Keine Beschränkung der Friedenswirtschaft

    »Hat nicht das Verbot der Massenvernichtungswaffen für Deutschland auch eine wirtschaftliche Seite?" „In der Tat, wenn die Schöpferkraft der Chemiker und Ingenieure' sowie die finanziellen Mittel nicht für die Aufrüstung vergeudet, sondern auf den A6fbau der Friedenswirtschaft konzentriert werden, so hat dies neben der politischen auch eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung ...

  • Stoffen bis „Mux"

    Unser • Oberhemd, das Winterkleid oder die . UnterWaschegarnitur : sind farbig. Die dazu notwendigen- licht- und waschechten ; Textilfarbstoffe für Baumwolle, Kunstseide,:' Zellwolle, W.olfe und Perlon kommen : aus. Wolfen. . Vinoflexlacke zum Streichen und Spritzen-aller Arten ■ von Holz und Metall habe Ihren Ursprung ...

  • Der Werkdirektor:

    Generelles Verbot der Massen-* Vernichtungsmittel

    DAS ATOMWAFFENVERBOT werden die westdeutschen Arbeiter kontrollieren, meint Chemiearbeiter Gustav Kirschke. penmentellen Erprobung der Atom-, bakteriologischen und chemischen Waffen interessiert uns.als Chemiker natürlich besonders. Das ist für unseren Industriezweig auch ein moralisches Anliegen. Sie wissen, daß die Chemiekonzerne immer einen verhängnisvollen Kurs gesteuert sind ...

  • Rückblick In dfe Vergangenheit

    Erinnern, Sie sich an die ersten Nachkriegsjahre in Berlin? Mühsam, unter harten Entbehrungen hatten die Arbeiter der Öorsig-Werke im französisch, besetzten (Tegel begonnen, den Betrieb' wieder aufzubauen, als im November 1946 französische Gendarmerie ins Werk einrückte. General Ganeval hatte verfügt, daß die Borslg-Werke in Tegel-1947/48 zum zweitenmal demontiert wurden ...

  • Militaristen wird der Ätomzahn gezögen

    Brief und Siegel für Wohlstand in ganz Deutschland / Besuch in der volkseigenen Farbenfabrik ^Wolfen

    |Yb es wohl in dem mitteldeutschen ;V- Städtcheti Wolfen einen Bauern geben mag? Kauttt'denkbar!. Wie sollten auch äui 4en täuben Kippen, an den Gestaden der -Grubentelche Weizen oder Roggen gedelHeft?.-./.■•; '-. ., gedelHen?. ;; : : ., .'■.'.-.:-■■,':, ■ Und trotzäem' kommen von dort Brot und/Wohlstand! ■ " ■ Selbst di£ ...

  • Der Brief nach Schwaben

    Gustav Kirschke hat am Sonntag die Extrablätter der „Freiheit" mit dem Entwurf des Friedensvertrages verteilen helfen; Noch am selben Sonntag hat er sich hingesetzt und an seine Verwandten in dem schwäbischen Städtchen Tuttlingen (Fürstenstein) geschrieben; Viel Privates stand in dem Brief und Neues darüber, wie es in Wolfen vorwärtsgeht ...

  • Der Arbeiter:

    Deutsche Arbeiter kontrollieren

    Unseren zweiten Gesprächspartrier besuchten wir im Schwefelschwarz- Betrieb. Es ist der Arbeiter Gustav Kirschke; Seit nun bald 40 Jahren sieht dieser Mann im wahrsten Sinne des Wortes schwarz, denn in dem von ihm gewarteten Oxydiergefäß, in dem der Schwefel mit Luft ausgeblasen wird, war noch niemals etwas anderes als schwarzer Farhstnff ...

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  • Die Stärke

    der sozialistischen Kunst Internationale Plastik, Malerei und Grafik in Moskau

    Seit kurzem ist auf Initiative der Sowjetunion in Moskau eine Ausstellung bildender Kunst der sozialistischen Länder eröffnet. Mit ihr wird die Kraft der sozialistischen Ideologie und Gesellschaft, die Kraft des proletarischen Internationalismus in einem bisher einmaligen Umfang künstlerisch dokumentiert ...

  • Blick ins 21. Jahrhundert

    Sowjetische Wissenschaftler sagen unbegrenzte Möglichkeiten voraui

    des Hochfrequenzverkehrs anbrechen, schreibt Professor Babat weiter. Hoehf requenztriebwerke werden kein Kontaktnetz auf der Erdoberfläche benötigen. Unter den Straßen des 21. Jahrhunderts Werden „schlummernde Netze" liegen — unterirdische Leitungen, die „erwachen" und Elektrizität nur dann verbrauchen, wenn auf der Chaussee ein Hochfrequenzwagen fährt ...

  • Chemieplan des Hochund Fachschulwesens beraten

    Berlin (ND). Am 14; Januar 1959 beriet das Kollegium des Staatssekretariats für das Hoch- und Fachschulwesen im Klubhaus des VEB Leunawerke „Walter Ulbricht" den Mäßnahmeplan zUr Entwicklung der wissenschaftlichen Kräfte für die chemische Industrie» Professor Dlpl.-Ing< Hildebrand vom Staatssekretariat ...

  • Edgar Andre — ein Leben für die Arbeiterklasse

    Heute wäre Genosse Edgar Andre* einer der bekanntesten und beliebtesten Führer der revolutionären deutschen Arbeiterbewegung, 65 Jahre alt geworden» Schon von Jugend an stand er in den Reihen der kämpfenden Arbeiter; Der 1894 in Aachen Geborene, der seine Kindheit und Jugend in Belgien verbrachte, schloß sich dort der antimilitaristischen Organiiation „Junge Sozialistische Garde" an ...

  • Es kam auf unsere Meinung an

    ■ O In). Dezember 1958 besuchte eine Gruppe Lehrer und Mitarbeiter des technischen Personals der Verwaltungsschule Staßfurt die IV. Deutsche Kunstausstellung. Den Artikel „Wir sind keine Feinschmecker" im „ND" vom 16. Dezember "1958 haben wir deshalb mit besonders großem Interesse gelesen. Gerade well ...

  • Die Aussprache weiterführen

    Arbeiter schreiben zur IV. Deutschen Kunstausstellung

    Kürzlich hatte Ich Gelegenheit, die IV. Deutsche Kunstausstellung in Dresden zu besuchen. Für mich war es ein großes Erlebnis, besonder« .die Arbeiten der Plastik wie FrlttC/emer^ r Figuren aus dem „Buchenwaiddenicmal",* die Thom'as- Münzer-Büste vbri Watter Howard oder die Arbeiten Von Will Lammert, Walter Arnold und Theo Bälden beeindruckten mich ...

  • Gedenkstunden für Karl und Rosa

    Berlin (ND). Im Pavillon der Kunst in Berlin veranstalteten die Bezirksleitung des Verbandes Bildender Künstler Berlin und die Leitung des Hauses am Donnerstag eine Gedenkstunde für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Persönliche Erlebnisse und Begegnungen mit den von der Reaktion meuchlings ermordeten Führern der revolutionären Arbeiterklasse schilderte der Abeiterveteran und Kampfgefährte Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs Paul Schwenk ...

  • Sowjetische Weltraumrakete erreichte größte Sonnennähe

    Moskau (ADN). Der sowjetische künstliche Planet hat sich bis jetzt SO Millionen Kilometer von seiner Startstelle entfernt und das Perihel, die größte Sonnennähe erreicht, meldet TASS am Freitag. Von der Sonne trennen ihn 146 400 000 Kilometer, das sind 600 000 Kilometer weniger, als die Sonnenentfernunt von der Erde beträgt ...

  • Warum keine TeilaussteHungen?

    „Wir sind keine Feinschmecker j Der Artikel Im „ND" vom 16. Dezember 1958 war Gegenstand einer Diskussion im Kollektiv der Materialversorgung des Kombinats „Schwarze Pumpe". Am 8. November 1958 unternahmen Kolleginnen und Kollegen der Materialversorgung im Kombinat „Schwarze Pumpe" einen Betriebsausflug n*ch Dresden und besuchten auch die IV ...

  • Schule; in ehrung 19! Weimar

    Weimar (ADN/ND). Mit einer Vielzahl repräsentativer Veranstaltungen und Ausstellungen wird der 200. Geburtstag Friedrich Schillers in Weimar feierlich begangen. Einen Höhepunkt der nationalen Schillerehrung 1959 bildet eine wissenschaftliche Konferenz in der ersten Novemberwoche. Mehrere Ausstellungen der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätte der klassischen deutschen Literatur in Weimar werden bereits am 9 ...

  • , Brecht-Abend in Hamburg

    Hamburg (ADN). Einen außergewöhnlichen Erfolg hatte Ende vergangene]* Woche im Theater am Besenbinderhof der mit Spannung erwartete Brecht- Abend des Deutschen Theaters Berlin mit Ernst Busch. Gisela May, Wolfgans: Langhoff und Wolfgang Heinz. Obwohl die Aufführung erst eine Stunde vor Mitternacht begann, war das Theater mit seinen 1400 Plätzen ausverkauft ...

  • Kinderbuch und Sozialismus

    Berlin (ND). Einen Überblick über das Kinder- und Jugendbuchschaffen in der DDR vermittelt die Ausstellung „Kinderbuch und Sozialismus" in der Deutschen Staatsbibliothek Berlin. Sie ist nicht nur schlechthin ein. Rechenschaftsbericht, sondern gibt Autoren, Illustratoren und Verlegern weitere Anregungen für ihr Schaffen ...

  • DDR-Literatur in der UdSSR

    Moskau (ADN). Der Verlä« für ausländische Literatur in Moskau gibt in diesem Jahr Übersetzungen von literarischen Werken aus 46 Ländern heraus. Darunter befinden sich Erwin Strittmatters „Der Wundertäter", Stefan Heyms „Mit den Augen der Vernunft" und Arnold Zweigs „Die Feuerpause". Außerdem werden die bisher in der Sowjetunion wenig bekannten Bücher „Dr ...

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  • Volkszählung

    Von Werner G o I d s t«i n, Moskau ll/ieviel Einwohner zählt die Sowjetunion ** heute? Ich weiß es nicht, aber sehr bald wird das ganz genau bekennt sein, denn mit dem Stichtag 15. Januar, O Uhr, beaann ein Heer von rund 600 00Q freiwilligen Helfern, vor allem Lehrer und Hochschüler sowie Kulturschaffende, eine geradezu giqantlsche Aufgabe zu lösen: Die Volkszählung 1959 ...

  • Auch Vietnam macht einen „großen Sprung'*

    Mit der Demokratischen RepublikVietr nam erreicht die Regierungsdelegation der DDR unter Ministerpräsident Otto Grotewohl die erste der beiden Stationen ihres offiziellen Freundschaftsbesuchs im Fernen Osten. Nach den großen Erfolgen in der VAR, in Irak und in Indien stehen auf der zweiten Etappe der Reise nunmehr die Vertiefung und der weitere Ausbau der Beziehungen zu zwei unserer sozialistischen Bruderländer in Ostasien, Vietnam und China, auf dem Programm ...

  • Schritt zur Wiedervereinigung

    Die Regierung der Deutschen Bundesrepublik trägt daher auch einen beträchtlichen Teil der Verantwortung für die heutige Situation in Europa den europäischen Völkern sowie dem deutschen Volk gegenüber, das sie bisher daran hinderte, einen Friedensvertrag und die Verwirklichung seines nationalen Zieles — der Wiederherstellung der nationalen Einheit Deutschlands — zu erreichen ...

  • Akt von großer Bedeutung

    Es ist natürlich, daß die Tschechoslowakische Republik, die eines der ersten Opfer der Hitler-Aggression war und die mit den beiden deutschen Staaten benachbart ist, an einer solchen Regelung Im höchsten Maße interessiert ist. Der Abschluß des Friedensvertrages mit Deutschland wäre ein Akt von großer ...

  • Haushoch überlegen

    Noch ist das Leben der vietnamesischen Bevölkerung schwer. Die Folgen einer jahrhundertelangen Ausbeutung lassen sich nicht in vier bis fünf Jahren völlig beseitigen. Doch die entscheidenden Schritte zur Überwindung der Vergangenheit sind schon getan. Dank der guten Reisernten braucht niemand mehr zu hungern, jedermann hat ein Dach über dem Kopf und noch bescheidene, aber ausreichende Kleidung ...

  • Mikojan für Gipfeltreffen

    Stellvertretender sowjetischer Ministerpräsident nach Washington weitergereist

    New York (ND/ADN). Der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, Anastas Mikojan, ist am Donnerstagabend von New York nach Washington weitergereist. Am heutigen Sonnabend wird er mit USA-Präsident Eisenhower zusammentreffen. Am Freitag hatte Mikojan eine Unterredung mit USA-Außenminister Dulles ...

  • Fern und doch nah

    Der Besuch Otto GrotewohU in der Demokratischen Republik Vietnam folgt dem Besuch Ho chi Minhs in der DDR im Sommer 1957. Ebenso wie dag damalige wird auch das jetzige Freundschaftstreffen seinen Ausdruck in einer Erweiterung und Vertiefung unserer gegenseitigen Beziehungen finden, die von Jahr zy Jahr fester geworden sind ...

  • USA-Kesseltreiben gegen Kuba

    Repräsentantenhaus droht mit wirtschaftlichen Sanktionen

    Washington / Havanna (ADN 7 So forderte ein „Untersuchungsaus- ND). Die Beziehungen zwischen Kuba und schuß" des Repräsentantenhauses die Einden Vereinigten Staaten sind auf einem leittfng wirtschaftlicher Sanktionen gegen Tiefpunkt angelangt. Maßgebliche Kreise Kuba. Dar Außenpolitische Ausschuß des des ameracanische» Wesses und der ÄStSJ^ÄÄ Regierung ergehen sich in Hetztiraden nahmen gegen Kuba vcraniassen ...

  • Vermächtnis wurde Wirklichkeit

    Ausland gedachte des Todestages von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

    Berlin (ADN/ND), Zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften des Auslandes gedachten in diesen Tagen des 40. Todestages der "beiden großen deutschen Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Lieb- "fcnecht. Diesem Ereignis werden zahlreiche Artikel und Beiträge gewidmet, die den unerschrockenen Kampf der beiden deutschen Arbeiterführer gegen den Militarismus und Imperialismus zum Inhalt haben ...

  • Prag zur Friedenskonferenz bereit

    Die Begierung der Tschechoslowakischen Republik erörterte den Vorschlag der Regierung der UdSSR vom 10. Januar 1959 über die Einberufung einer Friedenskonferenz nach Warschau oder nach Prag und den unterbreiteten Entwurf eines Friedensvertrages mit Deutschland. Die tschechoslowakische Regierung und das ...

  • Keine Lösung in Helsinki

    KP Finnlands zur Kabinettsbildung: Volkswille wurde mißachtet

    Helsinki (ADN-Kow./ND). Die finnische Minderheitsregierung, die am Dienstag unter Fahruns von Professor Sukselainen gebildet wurde, ist nicht fähig:, eine selbständige Politik zu beireiben und entspricht nicht den Forderungen des Volkes, Dies stellt das ZK der Kommunistischen Partei Finnlands in einer Erklärung fest ...

  • .. Hungermarsch in Italien

    ijr Rom' fADN/N©)f Seifdrei- Tagens befinden sich Hunderte von Arbeitslosen' in der italienischen Provinz Grosseto auf einem Hungermarsch, der in einer Protestkundgebung in der Provinzhauptstadt seinen Höhepunkt finden soll. Die Arbeitslosen fordern von den Behörden die Beschaffung von Arbeitsplätzen und wenden sich gegen die Stillegung einer der größten Quecksilberminen in diesem Gebiet ...

  • Konferenz afrikanischer Arbeiter in Conakry

    i Conakry (ADN). Der erste Generalkon-' greß der Afrikanischen Arbeiterunion (UGTAN) wurde am Donnerstag in Conakry, der Hauptstadt Guineas, eröffnet? An dem Kongreß nehmen Gewerkschaftsdelegierte aller französischen Territorien in Afrika, einschließlich Togos und Kameruns, teil. Generalsekretär der UGTAN ist Sökou, Toure, der -Ministerpräsident Guineas ...

  • USA sabotieren Genf

    Washington (ADN). Die USA haben es in einer am Freitag veröffentlichten und am Vortage in Moskau überreichten Note abgelehnt, die Genfer Konferenz zur Verhütung von Überraschungsangriffen fortzusetzen. Der sowjetische Vorschlag, angesichts der- Dringlichkeit des Problems di^ am 18. Dezember in Genf auf Betreiben der westlichen Mächte unterbrochenen Besprechungen wieder aufzunehmen, wird ohne stichhaltige Begründung abgelehnt ...

  • 14 Jahre freies Warschau

    Warschau (ND-Korr.). Am 17. Januar vor 14 Jahren wurde die polnische Hauptstadt von dem blutigen Naziterror befreit, der in der Geschichte nicht seinesgleichen hat. Überall, wo polnische Patrioten selbst in den schwärzesten Tagen faschistischer Okkupation nicht kapituliert und ihren Heldenmut mit dem Tode besiegelt haben, legt die Bevölkerung in ehrendem Gedenken Blumen und Kränze nieder ...

  • Nach 320 km aufgegeben

    Kap Canaveral (ADN). Zum wiederholten Male ist am Freitag ein Versuch der USA-Luftstreitkräfte mißlungen, eine als interkontinental bezeichnete Rakete vom Typ „Atlas" über die geplante Entfernung von rund 10 000 Kilometer zu bringen. Wie vom Hauptquartier der USA-Luftwaffe mitgeteilt wurde, flog die ...

  • | Millionen Ungarn wünschen \ | Friedensvertrag mit Deutschland \ | , ND-Ihterview mit Ministerpräsident Dr. Ferenc M ü n n i c h I

    J~)er Vorsitzende des Ministerrats der Ungarischen Volksrepublik, Dr. Ferenc Münnich, gab am Freitag dem Budapester Korrespondenten des „Neuen Deutschland", Werner Kolmar, und dem Korrespondenten des ÄDN folgendes Interview zur jüngsten sowjetischen Deutschlandinitiative:

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  • VORWÄRTS

    Am Montag früh erhielt Josef die Parole, um neun Uhr im Humboldthain zu sein. Auf dem Bahnsteig Tegel traf er auf Heller, Hilde, Kurt, =Dutschke, Hannika und noch einige andere Kollegen der Hennigsdorfer Betriebe, die in Tegel und Umgebung wohnten. Auf allen Mienen lag freudige Erwartung. „Endlich geht's los!" Das war zugleich Gruß und Extrakt aller Erörterungen ...

  • Letzte Begegnung

    Dem Parteiveteranen Carl Jannack aus Colin bei Bautzen nacherzählt

    In den ersten Tagen des Januar 1919 bin ich zusammen mit Adam Vrasunkiewicz von Bremen nach Berlin gefahren. In Bremen hatten wir, die Räte, damals die Macht. Bei uns marschierten die Arbeiter bewaffnet, in geordneten Zügen, zur Arbeit. Sie hatten Munition daheim und auch in ihren Spinden im Betrieb ...

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  • Letzte Begegnung

    (Fortsetzung von Seite 1)

    So sagte Rosa zu den jungen Rekruten in Frankfurt am Main: „Ihr werdet eingezogen. Ihr be- , kommt Waffen. Ihr seid Söhne der Arbeiterklasse. •Bedenkt, gegen wen ihr eure Waffen anwendet!" Sie ist daraufhin verhaftet und eingekerkert worden. Aber wir jungen Menschen haben ihre Worte behalten und zu unserem Glaubensbekenntnis gemacht ...

  • Ungarns Kampf gegen den Revisionismus

    Es ist bekannt, daß der konterrevolutionäre Angriff gegen Ungarn, seine jahrelange Vorbereitung durch die Revisionisten besonders auf den Gebieten der Wissenschaft und Kunst sehr großen Schaden anrichtete. Die revisionistische Clique bediente sich des Petöfi-Kreises, der ursprünglich Diskussionsforum ...

  • Bettina von Arnims Polenbroschüre

    Bettina von Arnim, geboren 1785 im Frankfurt am Main, starb vor 100 Jahren, am 20. Januar 1859- Sie war die Schwester Clemens Brentanos und Frau Achim von Arnims, die zusammen >,Des Knaben Wunderhorn" herausgaben. Von der Reaktion mit Vorliebe! verniedlicht und verfälscht als „Kobold" oder „Sibylle der Romantik", wogegen Friedrich Engels schon protestierte, war sie in Wirklichkeit eine fortschrittliche Frau, die in Tat und Wort auf der Höhe der Zeit stand ...

  • NEUE BÜCHER

    Rudolf Braune: Junge Leute in der Stadt. Roman. Mit einem Vorwort von Otto Gotsche. Dietz Verlag, Berlin, 1958. 383 S., Ganzleinen, 5,50 DM. Moa Martinson: Kirchliche Trauung. ■' Erinnerungsroman. Aus dem Schwedischen von Karl Schodder. Dietz Verlag, Berlin, 1959. 276 S. Ganzleinen, 5,80 DM. Böla I11&: Brennende Theiß ...

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  • Wissenschaftliche Forschungen

    Zu den Hauptaufgaben der wissenschaftlichen Forschungen, die mit der sowjetischen Weltraumrakete durchgeführt wurden, gehörte die Untersuchung der kosmischen Strahlung. Die Beschaff en. heit und der Ursprung der kosmischen Strahlung können nur dann festgestellt werden, wenn sich der Apparat nicht nur außerhalb der Erdatmosphäre, sondern auch außerhalb des Magnetfeldes der, Erde ...

  • Stürzt die Weltraumrakete in die Sonne?

    Im Zusammenhang mit den ersten Verlautbarungen über den weiteren Verlauf der interplanetaren Flugbahn der sowjetischen kosmischen Rakete wurde verschiedentlich auch die Frage gestellt, ob nicht die Anziehungskraft der Sonne einen Absturz der Rakete zur Sonne hin bewirken könne, oder anders ausgedrückt und unter Berücksichtigung der wirklichen Verhältnisse, warum ergibt sich nach Eintritt der Rakete in den Raum, der überwiegend von der An ...

  • Wärmender Nebel

    ^Ausgehend von den bisher erreichten Resultaten, soll die Chemie ihre Bruttoproduktion bis 1965 um mehr als 60 Prozent steigern. Die chemische Industrie wird also nach dem Maschinenbau zum zweitgrößten Industriezweig unserer Volkswirtschaft. Neben der Braunkohle als wichtigsten chemischen Rohstoff wird auch in der DDR in zunehmendem Maße das Erdöl treten ...

  • Der Flug der kosmischen Rakete

    Die kosmische Mehrstufenrakete startete vertikal von der Erdoberfläche. Unter Einwirkung der automatischen Programmsteuerung wich ihre Bahn Der sphärische Wimpel! der den künstlichen Planeten symbolisiert; er befindet sich an Bord der sowjetischen kosmischen Rakete allmählich von der vertikalen Richtung ab ...

  • Die Mittel zur Verfolgung der Bahn

    Für die Beobachtung des Fluges der Weltraumrakete, für die Messung der Parameter ihrer Flugbahn und zum Empfang der wissenschaftlichen Messungen von der Rakete wurde ein großer Komplex von technischen Mitteln eingesetzt, die sich über das ganze Territorium der Sowjetunion ver-r teilen. Zu dem Komplex der Meßgeräte, gehören: eine Gruppe automatischer Radargeräte für ...

  • Der Behälter

    Der Behälter befindet sich Im oberen Teil der letzten Stufe der Weltraumrakete und Ist gegen die Erhitzung beim Passieren der dichten Schichten der Atmosphäre durch einen abwerfbaren Kegel geschützt Der Behälter besteht aus zwei hermetisch miteinander verbundenen halbkugelförmtgen dünnwandigen Hüllen ...

  • Die Apparatur

    Das Gesamtgewicht der wissenschaftlichen und der Meßapparatur mit dem Behälter beträgt zusammen, einschließlich der Energiequellen, die in der letzten Stufe der kosmischen Rakete untergebracht sind, 361,3 Kilogramm. Innerhalb des Behälters sind untergebracht: eine Apparatur zur Funkköntrolle der Flugbahn ...

  • Die Flugbahn der Weltraumrakete

    Die vorausberechnete Flugbahn des künstlichen Planeten des Sonnensystems (ohne Berücksichtigung der eventuellen Störungen durch Planeten und andere Körper des Sonnensystems) ist durch folgende Daten gekennzeichnet: Der Neigungswinkel der Plugbahn zur Ebene der Erdbahn beträgt etwa einen Grad, das heißt, ...

  • Die sowjetische Weltraumrakete

    In ihrer Ausgabe vom 12. Januar veröffentlichte die „Praxoda" einen ausführlichen Bericht über Start, Flug, Aufgaben und wissenschaftliche Resultate der ersten kosmischen Rakete, Nachstehend veröffentlichen wir eine vom Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst verbreitete Kurzfassung dieses Artikels. Die letzte Stufe der Weltraumrakete ist lenkbar ...

  • Magnetische Messungen im Indischen Ozean

    Der sowjetischen Expedition an Bord des Schoners „Sarja" ist es gelungen, wichtige Gesetzmäßigkeiten in der Verteilung der Magnetanomalien im* Atlantischen und im Indischen Ozean zu ermitteln. Diese Mitteilung machte in Leningrad der Leiter dieser Expedition, Michail Iwanow*, einem TASS-Korrespondenten ...

  • Die Wimpel

    Zu den beiden Wimpeln heißt es in der „Prawda": Sie befinden sich- beide im Behälter. Der eine Wimpel ist als dünnes Metallband ausgeführt. Auf der einen Seite dieses Bandes befindet sfeh die Aufschrift: bUnion der Sozialistischen Sowjetrepubliken", auf der anderen Seite befindet sich das Staatswappen der Sowjetunion und die Aufschrift: „Januar 1959" ...

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  • Der Griff nach der „Großen Lizenz"

    Am 19. November vorigen Jahres fand' in Werdau eine Prüfung für die Sendelizenz -für Amateurfunker der GST statt. An dieser Prüfung nahm auch die 18jäHrige Gudrun Gallier teil. Sie erwarb sich als erste Frau der DDR die Sendelizenz und damit die Erlaubnis, zu Hause eine eigene Sendestation mit eigenem Rufzeichen zu errichten ...

  • Kostet jedes Kind die Mutter einen Zahn?

    Das Wichtigste bei der Kost für werdende Mütter ist die Qualität und nicht die Quantität. Es ist nicht richtig, wenn übermäßig viel, also „für zwei" gegessen wird; denn diese Uberfütterung führt zu unnötiger Belastung des mütterlichen Stoffwechsels und unerwünschtem Fettansatz. In den ersten Monaten der Schwangerschaft stellt sich oft eine Reizbarkeit des Magens ein ...

  • DIE WASCHFRAU

    Eine Skizze aus dem Berliner Alltag von Steffi Niemann

    Wenn sie sich über die Wäsche beugt, sieht man den dünnen Haarknoten, den sie schon trug, als er noch schwarz und voll war. 73 Jahre alt ist Klaia Schubert. Wir lernten sie im Waschhaus in der Berliner Liebigstraße kennen. Und als wir mit ihr sprachen, waren die ersten Worte: „Nichts Besonderes gab es in meinem Leben, gar nichts, Was erzählenswert wäre ...

  • Uhlmanns Schachsieg in Hastings

    Erstmalig im Jahre 1895 wurde in Hastings, einem Badeort in Südengland, ein internationales Schachmeisterturnier durchgeführt. ' Nach dem ersten Weltkrieg finden diese sogenannten Weihnachtsturniere in Hastings alljährlich statt, und da neben dem Meisterturnier auch sogenannte Haupt- und Nebenturniere mit internationaler Besetzung abgewickelt werden, ist Hastings zum Mekka der Schachspieler geworden ...

  • Bückling mit Reis gefällig? r i|^ ^^ — I *~ _3 j« „ _ . _* _ Yrt.«»11_____ *••• _ _i . »^

    abge- abgepackt packt-lose' bzw. lose Reis*- Sorte I von 2,40 2,20 auf 1,50 DM '/// Reis, Sorte II von 2,20 2,— auf 1.30 DM Y//. Bete. Sorte Wund , _.. ,,.,,„,//////, Bestimmt haben auch Sie sich über die Preissenkung für Reis gefreut. Was liegt näher, als heute einige Reisgerichte zu empfehlen: GEFLÜGEL-PILAW: Von den Resten einer gebratenen Ente, Gans oder,eines Huhns löse man das Fleisch von den Knochen ...

  • SCHACHAUFGABE

    (Matt in zwei Zügen) Eine Aufgabe von A. Challenger. .Zweitdruck; Nicht schwierig, aber doch hübsch. Weiß: Kg3, Dd6, Le8, Se6 (vier Steine). Schwarz: Kf5j Lhl, Sei, Bc6, d3, f6 (sechs Steine).

  • AUFLÖSUNG DES KREUZWORTRÄTSELS

    AUS Nr. 1 Waagerecht: 1. Siel, 5. Park, 8. Konzert, 9. Adel, 10. Oase, 12. Lama. 14. Ziel, 16. Angers, 17. Alibi, 19. Aster, 20, Triest, 23. Atem, 24. Cher.

  • AUFLÖSUNG DER SCHACHAUFGABE

    AUS Nr. 1 1. Td6!, falls 1. ...ed6: so 2. Dh8, 1; .:;Sc4 2. Db3:t Kb3: '3. Td3 matt. Auf 1. ;;,beliebig folet 2. Td2 usw.

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STALINGRAD Verhandlungen über Friedensvertrag Bonn auf halsbrecherischem Weg Volle Unterstützung Rumäniens Grewe hetzt zum Überfall auf DDR Strauß: Osten ist einziger Feind ,Die Welt": Grotewohl errang Prestigeerlbig Produktion stieg um zehn Prozent Prof. Hagemann: Verständigen! Mikojan: Zusammenkunft unumgänglich Von Grund auf ändern
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