23. Jan.

Ausgabe vom 13.01.1959

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  • Deutschland will einen Friedensvertrag

    r\ie erneute Initiative der Sowjetunion ■•-' zum Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland findet in beiden deutschen Staaten ein gewaltiges Echo. Das deutsche Volk will endlich einen Schlußstrich unter die Vergangenheit ziehen. Schon längst sind die Friedensverträge mit den früheren Kriegspartnern Deutschlands in Kraft ...

  • Gemeinsames Kommunique

    der Partei- und Regierungsdelegationen der Deutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik Albanien

    Auf Einladung des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik stattete eine Delegation der Partei der Arbeit Albaniens und der Regierung der Volksrepublik Albanien in der Zeit vom 7. bis 11. Januar 1959 der Deutschen Demokratischen Republik einen Freundschaftsbesuch ab ...

  • Friedensvertrag - Prüfstein für den Friedens willen und Patriotismus aller Deutschen

    DDR-Bürger: Konstruktives Programm zur friedlichen Lösung der Deutschlandfrage Seine Realisierung legt aggressivem deutschen Militarismus das Handwerk

    Genosse Paul Fröhlich antwortete auf zahlreiche in den Aussprachen am Vormittag gestellte Fragen. Auf die Frage, ob der neuen Friedensinitiative der Sowjetunion Erfolg beschieden sein wird, erklärte Paul Fröhlich u. a.: „Ist es nicht klar, daß durch die neue sowjetische Initiative der Weg frei gemacht ...

  • Das Ausland verlangt: Sofort verhandeln

    Berlin (ADN/ND). Der sowjetische Vorschlag, in kurzer Frist mit Deutschland einen Friedensvertrag abzuschließen, ist sofort nach seiner Veröffentlichung zum Weltgespräch geworden. Zeitungen verschiedener Richtungen setzen sich in Leitartikeln und Kommentaren dafür ein, daß sich die Westmächte auf der Grundlage der sowjetischen Pläne zu Verhandlungen bereit finden ...

  • Schluß mit der Ausweichtaktik!

    Prof. Dr. Hagemann: Gesamtdeutscher Gewerkschaftstag begrüßt sowjetische Initiative

    Bonn. Der Leiter des Instituts für Publizistik an der Universität Münster, Prof. Dr. Hagemann, erklärte unserem Bonner Korrespondenten Harri Czepuck in einem Blitzinterview zum Entwurf der Sowjetunion für einen Friedensvertrag mit Deutschland: „Ich begrüße es, daß der sowjetische Entwurf eines Friedensvertrages endlich das Gespräch über die Zukunft Deutschlands in Gang bringen muß ...

  • Otto Grotewohl bei Nehru

    Neu Delhi. Zum erstenmal in der Geschichte betrat ein deutscher Ministerpräsident indischen Boden, als Otto Grotewohl mit seiner Begleitung am Montagvormittag bei strahlendem Sonnenschein auf dem Flugplatz Delhi der viermotorigen „Rani von Agra" entstieg. Dem Ehrengast wurde ein überaus herzlicher Empfangr zut ...

  • Adenauers übliches „Nein"

    Berlin (ADN). „Ein hartes, eindeutiges ,Nein' sprach Bundeskanzler Adenauer zum sowjetischen Entwurf über einen Friedensvertrag mit Deutschland vor dem Vorstand der CDU/CSÜ-Fraktion aus." Das meldet die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA.

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  • Neu-Delhi im Zeichen des DDR-Besuchs

    denn die Vorschläge sind ein realistisches und konstruktives Programm. Es enthält auch das, was die Führung der Sozialdemokratischen Partei stets als eine ihrer Forderungen erhob: Klarheit über den militärischen Status eines zukünftigen einheitlichen Deutschlands. Nunmehr ist die Führung der Sozialdemokratischen Partei aufgefordert, ihre Kraft für den Abschluß eines demokratischen Friedensvertrages mit Deutschland einzusetzen ...

  • Deutschland will einen Friedensvertrag

    (Fortsetzung von Seite l)

    Aggression deutscher Militaristen, Sicherung vor jedem Mißbrauch deutscher Menschen und deutschen Territoriums für Anschläge auf den Frieden. Der von der 'Sowjetregierung vorgeschlagene Entwurf eines Friedensvertrages mit Deutschland wird diesen Forderungen grundsätzlich gerecht. Der Entwurf des Friedensvertrages ...

  • Gemeinsames

    Visionismus führen; der in der gegenwärtigen Etappe die Hauptgefahr in der internationalen Arbeiterbewegung darstellt. Der moderne Revisionismus, der seinem Wesen nach ein Ausdruck des Einflusses der Bourgeoisie in der Arbeiterbewegung ist, versucht die Grundprinzipien der Ideologie des Marxismus- Leninismus zu untergraben und die Einheit des sozialistischen Lagers und der internationalen Arbeiterbewegung zu schwächen ...

  • Grotewohl an Kassem

    Bagdad (ADN). Vor dem Verlassen des Hoheitsgebietes der Republik Irak hat der Ministerpräsident Otto Grotewohl an den irakischen Ministerpräsidenten Kassem folgendes Telegramm gerichtet: Exzellenz! Beim Verlassen Ihres Lan- .des danke ich zugleich im Namen meiner Begleitung Ihnen und dem irakischen Volk für die uns erwiesene herzliche Gastfreundschaft und die zahlreichen Beweise tiefer politischer Freundschaft mit dem antiimperialistischen Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Präsident Wilhelm Pieck dankt

    Berlin (ADN). Präsident Wilhelm Pieck erhielt anläßlich seines 83. Geburtstages eine Vielzahl von Glückwünschen und Aufmerksamkeiten aus allen Bevölkerungsschichten der Deutschen Demokratischen Republik, aus Westdeutschland und dem Ausland. Angesichts der Fülle der Telegramme, Grußschreiben und Briefe ist es dem Präsidenten nicht möglich, jedem Gratulanten persönlich zu danken ...

  • Am Gedenkstein für Gandhi

    Unmittelbar nach ihrer Ankunft begaben sich die deutschen Gäste nach Rajghat, dem Verbrennungsplatz der sterblichen Überreste des „Vaters der indischen Nation", Mahatma Gandhi, wo Otto Grotewohl einen Kranz mit der Autschrift „Im Gedenken an den unerschütterlichen Vorkämpfer für die Unabhängigkeit des indischen Volkes — Der Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik" niederlegte ...

  • Bei Nehru und Radhakrishnan

    Am Nachmittag stattete Ministerpräsident Otto Grotewohl dem indischen Premierminister Jawaharlal Nehm einen Besuch ab. Anschließend weilte Grotewohl beim Vizepräsidenten der Indischen Union, Dr. Radhakrishnan. Zum Abend hatte Nehru seine deutschen Gäste zu einem Diner geladen.

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Ingo Selpt

  • Otto Grotewohl bei Nehru

    (Fortsetzung von Seite 1) einmal ein Transparent des Bürgerkomitees: „Prime Minister Grotewohl Zindhabad" — „Es lebe Ministerpräsident Grotewohl."

Seite 3
  • Aus dem Herzen gesprochen

    land vorsieht. Die Konzentrierung aller geistigen und materiellen Kapazitäten für friedliche Zwecke und der Verzicht auf die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen ist Wunsch und Forderung aller deutschen Wissenschaftler. Der Appell der Göttinger Achtzehn zeigt, daß sich diese Erkenntnis auch in Kreisen westdeutscher Wissenschaftler immer mehr durchsetzt ...

  • PARIS Tiefer Eindruck in Frankreich

    Über die Reaktion der französischen Öffentlichkeit auf den sowjetischen Vorschlag, mit Deutschland einen Friedensvertrag abzuschließen, kabelte der Pariser „ND"-Korrespondent Pierre Durand folgenden Bericht: Allgemein herrscht hierzulande die Meinung vor, daß jetzt die Westmächte das Wort haben. Die Kommentare der wichtigsten bürgerlichen Zeitungen sind zwar nicht positiv, aber sie enthalten doch Nuancen, die man beachten muß ...

  • Freudige

    denskonferenz muß stattfinden! Unsere Kumpel des Werkes „Franz Mehring" haben sich bereits entschlossen, durch Ausschöpfung der Reserven und sozialistische Wettbewerbe den diesjährigen Jahresplan mit 300 000 Kubikmeter Abraum, 100 000 Tonnen Rohbraunkohle und 12 700 Tonnen Briketts zu überbieten. Diese zusätzliche Produktion wird der Dank der Arbeiter für die neue Friedensinitiative der UdSSR sein ...

  • LONDON Darüber verhandeln

    Unser Korrespondent Lance S a m s o n schreibt aus der britischen Hauptstadtr Offiziell hat sich hier bisher weder das Außenministerium noch die Regierung zu den sowjetischen Deutschlandvorschlägen geäußert. Aber in diplomatischen Kreisen will man wissen, daß die britische Regierung durchaus bereit ist, über gewisse Aspekte der mit Deutschland zusammenhängenden Fragen — darunter fällt auch der Friedensvertrag — zu diskutieren ...

  • Das Volk aufklaren

    „Ehe sie noch unser Ohr erreicht haben, ahnt man sie bereits, die schrillen Töne, mit denen politische Scharfmacher den sowjetischen Vorstoß in der Deutschlandfrage aufnehmen werden. In den nächsten Tagen wird das Vokabular der Schmähungen gegenüber der Sowjetunion sicherlich noch einige lautstarke Nuancen erfahren ...

  • DER JOURNALIST

    Der Journalist Arthur Krykon, der aus dem ehemaligen sogenannten Sudetengebiet stammt, betonte, der Vorschlag sei „eine gute Verhandlungsgrundlage und die einzige Möglichkeit für die friedliche Lösung der deutschen Frage". Diejenigen, die sich noch heute an das Münchner Abkommen Hitlers klammerten, könnten keine anderen als kriegerische Ziele haben ...

  • SOFIA Bulgarien an unserer Seite

    Stefan Stantschew, Professor an der Sofioter Staatlichen Universität, sagte unserer Sofioter Mitarbeiterin Vera Awramowa: Ein wichtiger Punkt in der Note der Sowjetunion ist der Vorschlag, Westberlin zu einer entmilitarisierten Freien Stadt zu machen, weil der gegenwärtige Status Westberlins den Frieden Europas ernsthaft bedroht ...

  • BUDAPEST Deutschlands Platz in der Völkerfamilie

    In einem Gespräch mit unserem Budapester Korrespondenten Werner K o 1 - mar äußerte der bekannte ungarische Maler und Grafiker Sandor E k : „Abgesehen von der großen Bedeutung des neuen sowjetischen Vorschlags ist mir das Schicksal Deutschlands auch deshalb eine besondere Herzensangelegenheit, weil ich in den Jahren der Emigration zur Zeit der Weimarer Republik bei den deutschen Genossen überaus herzliche Aufnahme fand ...

  • KAIRO Eine Chance für das deutsche Volk

    Der Generalsekretär des Allarabischen Gewerkschaftsbundes, Fathy M. Kamel, übergab unserem Kairoer Korrespondenten Lothar Killmer folgende Erklärung: „Wenn man dem deutschen Volk die Chance gibt, sich zu einem friedliebenden Land auf friedlichem Wege zu vereinigen, so ist das ein Beitrag zum Frieden der ganzen Welt ...

  • MOSKAU Toptschijew: Neue Blute der deutschen Wissenschaft

    Der Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Akademiemitglied Toptschijew, erklärte unserem Moskauer Korrespondenten Willi Porombka: „Wir sowjetischen Wissenschaftler sehen in der neuen Initiative unserer Regierung das unablässige Bemühen, den Kampf um den Frieden erfolgreich vorwärtszuführen ...

  • WASHINGTON Nicht einfach ablehnen

    Der amerikanische Senator Mansfield erklärte zu dem sowjetischen Vorschlag^ „daß die USA und ihre Verbündeten es sich nicht leisten" können, das Angebot einfach abzulehnen. Damit gibt der Senator sicherlich einer weitverbreiteten Meinung in den Vereinigten Staaten Ausdruck. Der Besuch Mikojans, so erklären westliche Korrespondenten in Washington, habe breite Schichten der amerikanischen Öffentlichkeit von der Nützlichkeit und Möglichkeit konstruktiver Verhandlungen mit der ' UdSSR überzeugt ...

  • DER INNENMINISTER a. D.

    Der ehemalige bayrische Innenminister Dr. August Geislhoeringer (Bayern- Partei) nannte den sowjetischen Entwurf eine Verhandlungsbasis. Der Politiker bezeichnet es als „möglich und notwendig", daß die Deutschen miteinander verhandeln. DER VERSICHERUNGSFACHMANN Der junge Münchner Versicherungsfachmann Lothar Hommel erklärte: „Man muß jetzt alles unternehmen, damit der vorgeschlagene Friedensvertrag auch abgeschlossen wird, denn damit wäre ein großer Gefahrenherd in Europa beseitigt ...

  • PRAG Münchner Diktat ungültig

    Der Direktor des Prager Instituts für internationale Politik und Ökonomie, Dr. Vladimir S o j a k , erklärte unserem Korrespondenten. Ludwig M a r m u 11 a : „Mich bewegt der neueste Schritt der Sowjetunion ungemein. Zweifellos wird der Vorschlag die Entwicklung der Weltpolitik positiv beeinflussen. Wir haben unsere Erfahrungen mit dem militaristischen Deutschland gemacht^und begrüßen daher aus ganzem Herzen jede Regelung, die eine Wiederholung des Verrats von München unmöglich macht ...

  • DER CHEMIEARBEITER

    „Das ist das dritte As, das die Sowjetunion in den ersten Tagen des neuen Jahres ausgespielt hat. Zuerst die erfolgreiche Weltraumrakete, dann der von so großem Erfolg begleitete Besuch Mikojans in den USA und jetzt der Entwurf zu einem Friedensvertrag mit Deutschland*', sagte der Frankfurter Chemiearbeiter Fritz Schilling ...

  • Schon 1952 verpaßt

    „Was ist zu tun? Es ist nicht der erste Entwurf für einen Friedensvertrag, den die Sowjets vorschlagen. Wir erinnern an die große außenpolitische Debatte im Bundestag, in der die sowjetischen Vorschläge aus dem Jahre 1952 eine zentrale Rolle gespielt haben und in .der nicht nur von der Opposition festgestellt wurde, daß man 1952 mit den Sowjets hätte verhandeln sollen ...

  • DER SCHRIFTSTELLER

    Der Schriftsteller Max Gorbach, München, meinte: „Dieser Friedensvertragsentwurf ist der Schlüssel zur Lösung aller anderen Probleme. Als Gegner der atomaren Bewaffnung hat mich besonders der Paragraph 28 beeindruckt, nach dem sich beide deutsche Staaten verpflichten sollen, auf alle Massenvernichtungsmittel zu verzichten ...

  • Der Schlüssel zur Lösung aller Probleme

    München. Hochbetrieb herrschte am Sonntagabend auf dem Münchner Stachus. Die Zeitungen mit den Schlagzeilen „Moskau schlägt vor: Frieden mit Deutschland" und ■.Neutralisierung Deutschlands - Beschränkung der Rüstung - Abzug fremder Truppen" fanden reißenden Absatz. Das gleiche Bild bot sich auch in den anderen westdeutschen Großstädten ...

  • DER BAUARBEITER

    Alfons Schmidt, Bauarbeiter und Betriebsvertrauensmann der Firma Holzmann AG in Frankfurt, faßte seine Meinung in den Worten zusammen: „Es ist fast unglaublich, wie weit die Sowjetunion bereit ist, dem Westen entgegenzukommen. Müßte nicht jeder vernünftige Staatsmann nunmehr schnellstens eine solche Grundlage für Verhandlungen anerkennen? Wir würden uns glücklich schätzen, wenn aus diesem neuen sowjetischen Vorstoß ein Friedensvertrag zustande käme ...

  • Rolf K i y, Maler und Grafiker, Halle:

    Ausgehend .von der gegenwartigen Situation, von der Entwicklung zweier deutscher Staaten, bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt, gibt der Vertragsentwurf, jede Möglichkeit zum Beginn des Pro-"* zesses der Wiedervereinigung Deutsch-" lands zu einem friedliebenden, demokratischen Staat. Kein Deutscher wird sich der Perspektive verschließen, sein Vaterland frei von Besatzung, einig, frei in seinem Handeln und seiner Wirtschaft, frei in seiner Kultur zu erwarten ...

  • DER BETRIEBSRAT

    Eberhard Schneider, Betriebsrat der Firma Glanzstoff, Kelsterbach, erklärte: „Ich, frage nur: Wo bleiben die westlichen Vorschläge für einen Friedensvertrag mit Deutschland? Nun haben die Westmächte das Wort. An ihnen liest es, ob wir endlich einen Friedensvertrag bekommen. Die Sowjetregierung hat mit diesem Entwurf eine Grundlage gegeben ...

  • DER SCHLOSSER

    Der Schlosser Horst Elsheimer aus Frankfurt (Main), Mitglied der sozialistischen Jugend, äußerte: „Es wird keine Ruhe in der Welt geben, solange nicht das Problem Deutschland gelöst ist. Ein Friedensvertrag mit Deutschland ist die Voraussetzung dazu. Also ist jeder vernünftige Vorschlag zu begrüßen. Das ist meine Antwort ...

  • Die Welt diskutiert Friedensvertrag

    Berichte der ND-Auslandskorrespondenten

    deutschen Staaten hat; schon aus diesem Grunde sind wir an einer positiven und friedlichen Entwicklung in beiden deutschen Staaten interessiert. Ich sehe in dem neuen Vorschlag der Sowjetunion die Erfüllung der Grundsätze der Anti- Hitler-Koalition, die in den Konferenzen vor und nach Kriegsende in Abkommen fixiert wurden ...

  • DER SPD-SEKRETÄR

    Ein hauptamtlicher Sekretär der SPD im Bezirk Hessen-Süd führte aus: „Der sowjetische Vorschlag ist meiner Meinung nach akzeptabel. Wenn ein Friedensvertrag auf dieser Basis zustande käme, das wäre wirklich ein neuer und hoffnungsvoller Anfang für einen gesamtdeutschen staatlichen Aufbau auf demokratischer Grundlage ...

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  • Sozialistische Gemeinschaftsarbeit der KdT

    Aktive Mitwirkung bei de* Lösung der Ökonomischen H&üpt&üfgftbe / Ziel: Höchststand von Wissenschaft und Technik

    dem Frieden und dem Fortschritt dienende Wissenschaft und Technik sich frei Und ungehindert entfalten können. Der inzwischen zum Präsidenten der Kämmer der Technik gewählte Professor Df. ri. Peschel sagte dazu auf deni Kongreß: „Bei uns sind die Produktionsmittel in den Händen des Volkes, entwickelt sich die Wirtschaft nicht anarchisch, sondern planmäßig ...

  • Ein Vorschlag

    Aus diesem Grund erscheint es zweckmäßig und wünschenswert, dem theoretisch und praktisch ausgebildeten Ingenieur nach dreijähriger Ausbildung weiterhin zwei Monate an der Schule systematisch von Dozenten der Schule und Spezialisten der Industrie solche Zusammenhänge zu vermitteln und ihm die Möglichkeit zu geben, über das normale Studienziel hinaus die erworbenen Kenntnisse zu vertiefen ...

  • Verantwortung der Betriebe

    Wesentlich bei dieser Art der Zusammenarbeit ist, daß die Betriebe sich nicht von der ökonomischen Seite des Arbeitseinsatzes allein leiten lassen. Alle Betriebe müssen erkennen, welche Verpflichtunf ihnen bei der Ausbildung von jungen Ingenieuren erwächst. Ein wesentlicher Punkt dieser Ausbildung ist ...

  • „Ghopin-Jahr I960"

    Berlin (ADN/ND). Anläßlich der 150. Wiederkehr des Geburtstages des größten polnischen Komponisten Frederic Chopin finden im Rahmen eines Chopin- Jahres vom Februar bis Oktober 1980 verschiedene festliche Veranstaltungen statt. Auf einer Pressekonferenz in Berlin teilte der Direktor des Chopin-Institutes In Warschau, Bystrzycki, u ...

  • Fünf Wochen Studium — eine Woche Praxis

    Dieser so umgestellte Studienplan die Voraussetzung dafür, um einen neuen Weg der Ausbildung gehen zu können. Das Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen stimmte diesem Versuch zu. Der Versuch besteht darin, daß nach fünf TInterrifthiswnrihen eine Woch« Praxis In den'Betrieben des Bergbaus durchgeführt wird ...

  • Neuer polnischer Elektrönenrechenatitomat

    Warschau (ADN-Korr.). Ein etwa schrankgroßes Analogiegerät, das nach der im Vorjahr erfolgten Fertigstellung des Elektronengehirns „XYZ" eine der größten Errungenschaften in der noch jungen, polnischen Elektronentechnik darstellt, ist in einer Spezialabteilung des Instituts für technische Grundfragen der Polnischen Akademie der Wissenschaften entwickelt worden ...

  • Gute Erfahrungen fürs Direktstudium

    Die Erfahrungen in dieser Ausbildung haben sich entscheidend auf die Ünterrichtsgestaltung im Direktstudium ausgewirkt. Um die vom V. Parteitag gestellten Aufgaben zur Erhöhung des technisch-wissenschaftlichen Niveaus dei* Kader zu erreichen, um' die jungert künftigen Ingenieure mit höchstmöglicher Qualifikation zu versehen, haben wir uns besonders Gedanken und Sorgen gemacht ...

  • Das Rüstzeug geben

    Das Ergebnis der Veränderung dieser Pläne war es, daß in der Ausbildung Forderungen der Industrie verwirklicht wurden und die Relationen der einzelnen Fächer in das richtige Verhältnis kamen, um den zukünftigen Ingenieuren das theoretische und praktische Rüstzeug zu vermitteln, damit sie die vor ihnen stehenden Aufgäben, die das Kohle- und Energieprogramm von ihnen fordern muß, lösen können ...

  • Was lernt der Student?

    Die Termine sind im Arbeitsplan unseres Betriebes und im Ausbildungsplan der Schule festgelegt und erstrecken sich über das ganze Jahfr Dadurch ist ein produktives Arbeiten möglich. Die Studierenden bekommen zugleich durch diese Methode ständig Kontakt mit den Arbeitern des Betriebes, lernen das wirkliche Leben der Werktätigen kennen, verstehen auftauchende Schwierigkeiten, wie dies bei Reparaturen häufig der Fall ist, zu überwinden und sammeln so Produktions- und Lebenserfahrungen ...

  • Günstige Auswirkungen

    In den «ngen Beziehungen zwischen der Bergingenieurschule und unserem Betrieb kommt es jedoch nicht allein darauf an, daß die Studierenden die technischen Probleme in der Produktion kennenlernen und an ihref Lösung mitarbeiten sowie füe ihren Unterricht auswerten, sondern uns kommt es vor allen Dingen auch darauf an, daß die Studierenden eine enge Verbindung mit Unseren Werktätigen halten, um von ihnen Neuerermethoden und eine fortschrittliche Einstellung zur Arbeit zu lernen ...

  • Lehrplan wurde verändert

    Die Auswertung der Beschlüsse des V. Parteitages, auf dem eine enge Verbindung zur Produktion gefordert wurde, war uns verstärkter Anlaß, Wege zu suchen, die diese Forderung durchführbar machen; In Aussprachen zwischen dem Lehrkörper, der Betriebsparteiorganisation und der FDJ wurde auf Grund der gesammelten ...

  • Abendstudium festigte Zusammenarbeit

    Schon seit Jahren besteht eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Bergingenieurschule Zwickau und dem VEB Kombinat Espenhain, die sich u. a. in den Lehrgängen „Meister der volkseigenen Industrie", bei denen 150 Kollegen ihre Prüfung in den Jahren 1954 bis 1958 abgelegt haben, widerspiegelt. Auf Grund ...

  • Suhl hilft Stendal

    Suhl (ND). Eine Hilfsaktion zur Unterstützung des brandgeschädigten Theaters der Altmark in Stendal führen gegenwärtig die Künstler, Angestellten und Arbeiter des Theaters in der Werrastadt Meiningen durch. Das Meininger Ensemble stellte seinen Kollegen bereits eine größere Anzahl von Kostümen und Theaterrequisiten zur Verfügung ...

  • Anfangs gab's Bedenken

    wenn auch anfangs von Seiten des für die Generalreparatur verantwortlichen ingenieurtechnischen Personals gewisseBedenken über die zu erwartende Leistung der Studierenden geäußert wurden, so ist doch erfreulicherweise festzustellen, daß sich die jungen Menschen bereits nach kürzester Zeit gut eingearbeitet und als vollwertige Fächarbeiter an der Generalreparatur mitgearbeitet haben ...

  • Unsere Methode

    Ingenieurschule und Betriebe arbeiten eng zusammen

    Von Ing, H o m m e i., Tedmischer Direktor des Kombinats Espenhain Die Bergingenieurschule „Georgius Agricola". .Zwickau, und der VEB Kombinat -Espenhain haben, ausgehend von der Zielstellung des V. Parteitages, diskutiert, wie der künftige Bergbauingenieur ausgebildet sein soll. Die politischideologische ...

  • „II. Woche der Gegenwartsdramatik"

    Frankfurt (Oder) (ND). Eine „II. Woche der Gegenwartsdramatik" führt das Kleist-Theater Frankfurt (Oder) vom 23. bis 30. Januar 1959 mit Unterstützung des FDGB durch. Sie wird mit der Premiere von Jurij Burjakowskijs Drama „Julius Fußik" eröffnet. Im Mittelpunkt steht ein Gastspiel des Stadttheatera ...

  • Aufruf!

    Wir fordern alle Ingenieurschulen und volkseigenen Betriebe der Deutschen Demokratischen Republik auf, unserem Beispiel entsprechend ihren Bedingungen zu folgen und damit mitzuhelfen, die großen und schönen Aufgaben des V. Parteitages zu erfüllen.

  • Heimstatt der Wissenschaft

    Diese politische Haltung größer Teile der technischen Intelligenz geht zurück auf die Erkenntnis, daß bei uns aie Arbeit des Wissenschaftlers und Ingenieurs geachtet wird; daß in unserer Republik die

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  • Amerika muß die Augen öffnen

    San Franzisko (ADN). Der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, Anastas Mikojan, ist am Sonntag von San Franzisko nach Los Angeles weitergereist. Während seines Aufenthaltes in San Franzisko wurde Mikojan vom Gouverneur des Staates Kalifornien, Brown, empfangen. Wie AP meldet, ...

  • Neue Angaben über sowjetische kosmische Rakete

    Moskau (ADN). Die „Prawda" veröffentlichte am Montag umfangreiche Angaben über die sowjetische kosmische Rakete, die zum ersten künstlichen Planeten des Sonnensystems wurde. Sie betreffen den Flug der Rakete, ihre letzte Stufe und den Behälter mit den wissenschaftlichen Geräten, den Komplex der Meßinstrumente, die wissenschaftlichen Forschungen und den künstlichen Natriumkometen ...

  • Stürmisches Tempo in Estland

    Tallinn (ND). von „großen Erfolgen in der Entwicklung der Volkswirtschaft und von noch größeren Plänen für die kommenden sieben Jahre wurde auf dem XI. Parteitag der KP Estlands berichtet, der am Wochenende seine Arbelt abschloß. Die Industrieproduktion übertraf 1958 den Stand des bürgerlichen Estland von 1940 fast um das Zehnfache, wobei die Entwicklung besonders stürmisch nach dem XX ...

  • Mehrheit für Konföderation

    Berlin (ADN/ND). Sechs Mitglieder ifles Präsidiums des westdeutschen und Westberliner Studentenkongresses gegen die Atamrüstung haben in einer Erklärung energisch gegen die Diffamierung der Beschlüsse dieses Kongresses durch die Adenauer-Fresse protestiert. Die Erklärung; die Westberliner und westdeutschen Zeitungen zugesandt wurde, ist von Margherita von Brentano» Dietrich Goldschmidtj Helmut Gollwltzer, Robert Jungk, Heinrich yogel und Wilhelm Weischedel unterschrieben ...

  • Justizskandal erregt Öffentlichkeit

    Hamburg (ND/ADN); Die Hamburger Gewerkschaften protestierten auf das schärfste dagegen, daß Hamburger Richter die Strafverfolgung des Verfassers und Druckers einer antisemitischen Hetzschrift abgelehnt haben. Die. Gewerkschaften seien über diese Entscheidung zutiefst empört; heißt es in einer Erklärung ...

  • Woche begann mit Feierschichten

    Annahme des DDR-Angebots kann wirksam helfen

    Bochum (ND/ADN). Die neue Woche begann mit einer Feierschicht für die 23 000 Bergarbeiter» sämtlicher Schachtanlagen der „Bergbau-AG Ewald - König Ludwig" in Herten (Westfalen), nachdem In der ersten Arbeitswoche des neuen Jahres mehr als 72 000 Ruhrkumpel Feierschichten einlegen mußten: Wie aus Wirtschaftskreisen ...

  • Albanischer Freundschaftsbesuch in Prag

    Delegation nach Abreise aus Berlin in der CSR eingetroffen

    Prag (ADN-Korr.). Die albanische Partei- und Regierungsdelegation unter Leitung des Ersten Sekretärs des ZK der Partei der Arbeit Albaniens, Enver Hodscha, ist am Montag, aus der DDR kommend, zu einem mehrtägigen Besuch der Tschechoslowakei in Prag emgetroffen. Die albanischen Gäste wurden auf dem Hauptbahnhol vom Ersten Sekretär des ZK der KPC und Präsidenten der Republik, Antonin Novotny, von Ministerpräsident Viliäm Siroky, sowie von Tausenden Prager Einwohnern überaus herzlich begrüßt ...

  • Nordeuropa gegen Bonner Anmaßungen

    Kommunistische Parteien rufen Völker Skandinaviens zu Aktionen

    Stockholm (ADN-Korr.). Die Vertreter der Kommunistischen Parteien Dänemarks, Finnlands, Norwegens und Schwedens haben auf einer in Stockholm abgehaltenen Konferenz eine gemeinsame Erklärung angenommen, die am Montag in den Hauptstädten der betreffenden Länder veröffentlicht wurde. Darin heißt es, auch ...

  • Deist stärkt Macht der Konzerne

    SPD-Bundestagsabgeordneter handelt gegen Beschlüsse der Mitglieder

    Bonn (ND). Die „Bonner Rundschau" vom 10. Januar erhebt Einspruch dagegen, daß die Fusion der Bochumer Verein-AG mit dem zum Krupp-Konzern gehörenden Stahlwerk Rheinhausen auch die Mißbilligung des Auslandes hervorgerufen hat Zur Rechtfertigung der immer stärkeren Konzentration wirtschaftlicher und politischer Macht in den Händen weniger Konzernherren und Kriegsverbrecher weist das Blatt darauf hin, daß der Aufsichtsratsvorsitzende der Bochumer Verein-AG, der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr ...

  • Die zweite Etappe

    r^ie Grenzen der Republik Irak liegen hinter '"' uns. Unvergeßlich bleibt die grenzenlose Begeisterung, mit der das Irakische Volk seine deutschen Oäste in Bagdad, in Hiiioh und bei Babylon feierte. Die brausenden Hochrufe der spontanen Demonstrationen auf die DDR und ihre Regierung, die echte HerzlichkeV ...

  • „Sputnik"-Volkskommune gab Beispiel

    Peking (ADN). Das I0-Punkte-Programm für einen noch größeren und besseren Schritt vorwärts in der Landwirtschaft der Volksrepublik China im Jahre 1959, das Anfang Januar auf einer gesamtchinesischen Konferenz beschlossen wurde, wird von immer mehr Volkskommunen in ganz China unterstützt. In dem Programm ist vorgesehen, daß in diesem Jahr in den Volkskomrnunen ein Ernteertrag ...

  • Kundgebungen in Paris

    Paris (ADN. Die Unzufriedenheit mit den wirtschaftlichen Maßnahmen de Gaulles nimmt von Tag zu Tag zu. Vor dem Pariser Arbeitsamt veranstalteten hunderte Postangestellte eine Kundgebung, auf der der Generalsekretär ihrer Gewerkschaft zur Aktionseinheit Im Kampf um die Rechte der Werktätigen aufrief. Auf Initiative der drei großen Gewerkschaftsorganisationen demonstrierten Ingenieure und Techniker der Präfektur Paris vor dem Finanzministerium für bessere Lebensbedingungen ...

  • Katastrophe in Nordspanien

    Madrid (ADN). Die Suche nach Überlebenden einer furchtbaren Überschwemmungskatastrophe in, Rivadelago (Nordwestspanien), die sich am Wochenende infolge eines Dammbruches des in der Nähe des Dorfes gelegenen Stauwerkes ereignete, hat bisher nur zu geringen Erfolgen geführt. Von den etwa 500 Dorfbewohnern, die von den Wassermassen im Schlafe überrascht worden waren, werden noch immer 150 vermißt ...

  • VI. Parlament der FDJ einberufen

    Berlin (ADN). Der Zentralrat der Freien Deutschen Jugend hat — dem Statut jäes Verbandes entsprechend — 4as VI. Parlament für die Zeit vom 12. bis IS. Mai ■959 nach Rostock einberufen. Im Anschluß an das VL Parlament findet vom 16. bis tS. Mai in der Ostseestadt ein großes Fest der Jugend der DDR statt ...

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  • Sieben von zehn

    Die Westzone erlitt am Sonntag fn der Kieler Ostseehalle eine 16 :20 - Niederlage gegen den Vize-Weltmeister CSR. Das Ergebnis täuscht über den wahren Sachverhalt hinweg. Das ist nicht unsere Behauptung, sondern geht aus den Berichten der Augenzeugen hervor. In einer Westberliner Zeitung vom Montag zum Beispiel heißt es unter der bezeichnenden Schlagzeile „Eine sanfte Backpfeife": „ ...

  • Es geht um eine friedliche Zukunft

    Daß selbst im Betrieb noch einiges zu tun ist, um dieses erste Ziel zu erreichen, zeigt der weitere Verlauf der Diskussion. Welche Fragen denn in den Gesprächen am Arbeitsplatz heute bereits aufgetaucht seien, fragt die Versammlungsleiterin. Viele Kollegen kennen den Inhalt des Entwurfs noch nicht, wird geantwortet ...

  • Gesprächsthema: Friedensvertrag

    Vorschlag der Sowjetunion im Mittelpunkt der Diskussionen der Berliner Parteigruppe Versorgung des KWO beließ es nicht nur beim Beraten

    Der von der Sowjetunion unterbreitete Entwurf eines Friedensvertrages mit Deutschland, ist Gegenstand der Gespräche, Diskussionen und Unterhaltungen der Berliner. Immer wieder bringen sie zum Ausdruck, daß der Vorschlag xler Sowjetunion der Sicherheit in Europa und der Erhaltung des Friedens dient und ...

  • „Im Sonderauftrag"

    derauftrag, ein unbekanntes Fahrzeug aufgubringejn,;clas sich in den Höheitsgewässern der Deutschen Demokratischen Republik befindet. Die Minenräumbootabteilung trifft auf einen Lübecker Fischkutter. Der Kommandant, Kapitänleutnant Fischer (Hans Peter Minetti). steht dem Kapitän des Kutters (Rolf Ludwig) gegenüber ...

  • Berlin liegt 1959 am Gelben Meer

    Wir werden das Festgelände so wählen, daß es noch mehr Gästen Platz gibt. Zu dem ausgewählten Kulturprogramm haben beliebte Künstler aus dem In- und Ausland ihre Mitwirkung schon zugesagt. Mit berühmten Ensembles sind Verhandlungen im Gange. Mehr noch als im vorigen Jahr werden sich unsere Gäste an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen selbst aktiv beteiligen können ...

  • CDU wählte Brandt

    Erste Sitzung in Schöneberg / Jede Opposition ausgeschaltet

    Mit den Stimmen der Adenauer-CDU ist der Westberliner SPD-Vorsitzende Willy Brandt am Montagnachmittag zum „Regierenden" Bürgermeister gewählt worden. Der Bonner Spionageminister Lemmer, mit dem Brandt in mehreren Besprechungen trotz absoluter Mehrheit der SPD das Fortbestehen der Koalition besiegelt hatte, gehörte zu den ersten Gratulanten ...

  • Günter Schröter

    »Nach dem Start des ersten Sonnensputniks durch die Sowjetunion am Anfang des Jahres 1959 ist der Vor* schlag der UdSSR über einen Friedensvertrag mit Deutschland ein weiterer Schlag gegen die Pläne der Kriegstreiber und Atomstrategen. Dieser Vorschlag zeigt erneut allen friedliebenden Menschen in der Welt, daß die Sowjetunion nur ein Ziel verfolgt: die Erhaltung des Friedens und dem deutschen Volk zu helfen ...

  • Den Entwurf gründlich studieren

    „Ich habe den sowjetischen Entwurf des Friedensvertrages nun schon dreimal durchgelesen, aber ich muß sagen, daß mir dabei immer neue Gedanken und Überlegungen kommen", meint der junge Genosse O s t e r o t, der sich als erster zu Wort meldete. Er wendet sich gegen eine etwas unpräzise Formulierung im Referat ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Abenduniversität: Für alle Hörer des Lehrganges „Dialektischer Materialismus"! Eröffnung am 19. Januar, 17 Uhr, im großen Lektiobssaal, Berlin W 8, Französische Straße 35. Alle Mitglieder der Arbeitsgruppen Philosophie bei den Kreisleitungen nehmen an der Lektion teil! Mitte: Alle Grundorganisationen werden gebeten, sofort die Aufmarschpläne für die Demonstration am 18 ...

  • Trotz Niederlage überrascht

    Holland verlor einen Tischtennis- Länderkampf gegen England am Sonnabend in Birmingham im Gesamtergebnis mit 2:8 Punkten. Größte Überraschung des Vergleichskampfes war die Niederlage der Europameisterinnen Ann Haydon/Diane Rowe im Doppel gegen die Holländerinnen Simon/Arzt mit 18 :21, 14:21. Sieg für Göppingen Der westzonale Hallenhandballmeister Frischauf Göppingen gewann sein erstes Europapokalspiel am Sonnabend in Göppingen gegen Hollands Titelträger Olympia Hengelo mit 24 :16 (11 :8) Toren ...

  • Lichtenberg an der Spitze

    Mehr als 937 500 freiwillige Aufbaustunden, in denen für über 5,5 Millionen DM neue Werte geschaffen wurden, das sind die Resultate der NAW-Jahresbilanz 1958 des Stadtbezirks Lichtenberg, die am Sonnabend den aktivsten Lichtenberger Aufbauhelfern und Organisatoren des Nationalen Aufbauwerkes in einer Feierstunde im Kultursaal des VEB Elektrokohle bekanntgegeben wurden ...

  • INTERNATIONALE SPORTUMSCHAU

    .Hakulinen wieder geschlagen

    Eine weitere eindeutige Niederlage erlitt der finnische Olympiasieger Veikko Hakulinen am Sonntag bei internationalen nordischen Ski Wettbewerben in Swerdlowsk. Hatte er sich am Sonnabend im 15-km-Langlauf mit dem 15. Platz begnügen müssen (Sieger wurde Koltschin. UdSSR, in 47:58 min), so reichte es für ihn über 30 km mit 5:50 min Rückstand gar nur zum 22 ...

  • Und dieses Jahr wieder Pressefest!'

    Wir waren schon bei den Vorbereitungen zum zweiten „ND"-Pressefest, das am 7. Juni 1959 in der Stalinallee stattfinden wird, als uns Postkarten ins Haus gebracht wurden, die Erinnerungen an das erste wach werden ließen. Diese Grüße kamen aus verschiedenen Ländern und stammten von Lesern und Freunden unserer Zeitung, die zu den glücklichen Gewinnern der 100 000-DM-Tombola gehörten ...

  • Wandklappbetten aus den RAW Schöneweide

    Für 200 000 DM Bedarfsgüter wollen die Belegschaftsangehörigen des RAW Schöneweide in diesem Jahr herstellen. Noch in diesem Monat liefert das Werk Klubtische und Nähkästen im Werte von insgesamt 10 000 DM an den Handel. Den Clou der diesjährigen Bedarfsgüterfertigung bilden Wandklappbetten, die dem Handel in vier verschiedenen Mustern angeboten werden ...

  • Berlin lag 1958 am Issyk-See!

    Der letzte Gruß lautete: „Nun nehmen wir Abschied von Taschkent, das uns die schönsten Erlebnisse brachte. Die TU 104 bringt uns wieder nach Moskau ..." Wer bekommt bei diesen Zeilen nicht ein wenig Fernweh? Wie gesagt, diese und andere Grüße aus fernen Ländern machten noch einmal lebendig die Stimmung des großen Berliner Volksfestes, das im Vorjahr von über 300 000 gefeiert wurde, die damit ihre Verbundenheit zu unserer Zeitung und schließlich zur Partei bekundeten ...

  • Zandanell gewann Campari-Pokal

    Der italienische Meister Nilo Zandanell gewann am Sonntag auf der Olympiaschanze von Cortina d'Ampezzo den Campari-Pokal, den 1956 der Olympiadritte Harry Glaß in die DDR entführt hatte. Zandanell siegte mit Sprüngen von 76 und 79 m und Note 216,5 vor Helmuth Kurz (Westzone) mit Note 207 (73,5/74,5) ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin w 8. Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 o9 ii — Abonnementspreis monatlich 3.50 DM - Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbungj z. Z. gültig Anzeigenpreisliste Nr. 10 — Bankkonto: Berliner Stadt Ifontor, Berlin N 58/ Schönhauser Allee 144 ...

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Deutschland will einen Friedensvertrag Gemeinsames Kommunique Friedensvertrag - Prüfstein für den Friedens willen und Patriotismus aller Deutschen Das Ausland verlangt: Sofort verhandeln Schluß mit der Ausweichtaktik! Otto Grotewohl bei Nehru Adenauers übliches „Nein"
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