13. Nov.

Ausgabe vom 14.09.1958

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  • Appell an Arbeiter in beiden deutschen Staaten Unsere Hauptaufgabe: Sicherung des Friedens

    Detaillierte Vorschläge zum friedliehen Wettbewerb beider deutscher Gewerkschaftsverbände angenommen

    Leipzig (ND). Am Sonnabend fand in Leipzig die vom Ständigen Ausschuß der Gesamtdeutschen Arbeiterkonferenzen einberufene VIII. Gesamtdeutsche Arbeiterkonferenz statt. 800 Betriebs- und Gewerkschaftsfunktionäre aus Westdeutschland und Westberlin berieten mit 430 FDGB-Funktionären im „Haus Auensee", wie die deutsche Arbeiterklasse gemeinsam den Kampf gegen die unser ganzes Volk bedrohende atomare Aufrüstung der Westzone führen muß ...

  • Die Glocke von Buchenwald

    Zum ersten Mal wird heute die Glocke auf dem Ettersberg bei Weimar ihre Stimme weit über das Land ertönen lassen und damit die Feier zur Einweihung der Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald krönen, zuder in diesen Tagen Zehntausende von heißer Friedensliebe erfüllte Menschen, unter ihnen Tausende unbeugsamer Kämpfer gegen den Faschismus aus allen Ländern Europas, in der Stadt Goethes und Schillers zusammengeströmt sind ...

  • Messegäste begrüßen DDR-Vorschläge

    Lebhafte Diskussion über das Fernsehinterview von Walter Ulbricht

    Leipzig (ND). Die im Fernsehinterview von Walter Ulbricht enthaltenen Gedanken zum ■Vorschlag' der DDR an die'Großmächte, einen Friedensvertrag mit Deutschland abzuschließen, haben bei vielen in- und ausländischen Messegästen, vor allem aber auch bei den Ausstellern der Bundesrepublik, lebhafte Diskussionen ausgelöst ...

  • DDR ist Friedensbollwerk

    Weimar (ND). Die Gefahr für den Frieden in Europa droht von der Hauptstütze der USA in Europa, von Westdeutschland, stellte der Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der DDR Otto Winzer am Sonnabendabend auf einem internationalen Forum vor Vertretern der antifaschistischen Widerstandskämpfer aus fast allen Ländern Europas fest ...

  • Leipzig zeigte Weltniveau

    Leipzig (ADN). Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der SED und Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Walter Ulbricht, besuchte am Sonnabend einige Messehäuser. In Begleitung von leitenden Mitarbeitern des Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel und des Ministeriums für Handel und Versorgung besichtigte er verschiedene Stande der volkseigenen Textilindustrie und von Betrie- ,ben mit staatlicher Beteiligung im Ringmessehaus ...

  • ZK ehrte Widerstandskämpfer

    Feierlichkeiten in Buchenwald begannen / Starke internationale Beteiligung

    Weimar (ND/ADN). Mit 3er Überführung blutgetränkter Erde aus Lidice und Oradur zur Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald begannen am Sonnäbendvormittag die Feierlichkeiten zur EinweL hung des Denkmals auf dem Ettersberg bei Weimar. An der Stelle, an der Ernst Thälmann am 18. August 1944 vom Faschismus ermordet wurde, legte eine Delegation des Politbüros des ZK einen Kranz mit der Aufschrift: „Ernst Thälmann, dem großen Sohn der deutschen Arbeiterklasse" nieder ...

  • Feierliche Überführung der Urnenschale

    Feierliche Stille lag über dem Ettersberg bei Weimar, als die schwarze Marrnorschale mit der blutgetränkten Erde in die Urnengruft im Glockenturm übergeführt wurde. Auf dem einen Kilometer langen Weg zum Ehrenhain hatten sich auf beiden Straßenseiten zehntausend Mitglieder der Freien Deutschen Jugend, Kameraden der GST und Arbeiterkampfgruppen zum Ehrenspalier aufgestellt ...

  • Messeumsatz jetzt S89 Millionen DM

    Leipzig (ND). Wie am Sonnabend früh auf einer Pressekonferenz des Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel und des Leipziger Messeamtes bekannt wurde, ist inzwischen der Gesamtumsatz unserer Außenhandelsunternehmen auf 889 Millionen DM angewachsen. Zum gleichen Termin der Herbstmesse des Vorjahres wurde ein Gesamtumsatz von 526 Millionen DM verzeichnet ...

  • Walter Ulbricht herzlich begrüßt

    Der am Sonnabendnachmittag in Weimar zu den Feierlichkeiten eingetroffene Erste Sekretär des ZK, Genpsse Walter Ulbricht, wurde von der Bevölkerung überaus herzlich empfangen. Durch ein dichtes Spalier von Mitgliedern des sozialistischen "Jugendverbandes und der Pionierorganisation hatte sich der Wagen Walter Ulbrichts nur schwer einen Weg zum Marktplatz bahnen können ...

  • Offener Brief der VdgB

    Berlin (ND). In einem offenen Brief wendet sich das Präsidium des Zentralvorstandes der VdgB an das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes und alle Bauer» im WestdeutseMana mit fler Aufforderung, wirkungsvolle gemeinsame Aktionen gegen die auch die bäuerliche Existenz bedrohende Atomkriegspolitik der Boaner Machthaber einzuleiten ...

  • Grußschreiben der Volkskammer

    Berlin (ADN). Der Amtierende Präsident der Volkskammer der DDR,. Hermann Matern, hat dem Komitee für die Einweihung der Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald in der DDR ein in herzlichen Worten gehaltenes Grußschreiben Übermittel tj

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  • Vorschläge für einen Wettbewerb zwischen FDGB und DGB

    Die Arbeiter und Gewerkschafter in ganz Deutschland wollen den Frieden. Sie sind für Entspannung, Demokratie und erstreben ein Leben in Sicherheit und wachsendem Wohlstand. Ihnen gegenüber stehen_ die deutschen Monopolherren und Militaristen, die die atomare Aufrüstung Westdeutschlands betreiben, die Spannungen verstärken, die Arbeiter Westdeutschlands mit Existenzunsicherheit und neuen Angriffen auf ihre Lebenshaltung bedrohen ...

  • Die Einheit ist unsere stärkste Waffe

    Arbeiter und Gewerkschafter ganz Deutschlands! .Wir wollen in frieden leben! Wir wollen, durch friedliche Arbeit die Existenz unserer Familien sichern und ein Leben in Glück und Wohlstand aufbauen! Wir streben danach, daß unser gespaltenes Land bald zu einem friedliebenden, demokratischen, fortschrittlichen ...

  • 1250 Funktionäre des FDGB und DGB in Leipzig

    (Forlsetzung von Seite I) „Schaffen wir endlich die Einheit aller Gegner der atomaren Aufrüstung in der Bundesrepublik! Setzen wir der einheitlichen Front der Atomkrieger die einheitlich geschlossene Aktion der Gegner des Atomtodes entgegen!" rief der Redner unter starkem Beifall der Konferenzteilnehmer aus ...

  • Tiefe Wirkung

    Das Rundfunk- und Fernsehinterview Walter Ulbrichts hat einen großen Eindruck hinterlassen. Hier wird wirklich ein gangbarer Weg zur Sicherung des Friedens und zur Wiedervereinigung gezeigt, der den Interessen des deutschen Volkes und der gegebenen Lage entspricht. Die Westpresse widmet dem Interview, ohne es noch zu kommentieren, in ihrer Berichterstattung beträchtliche Aufmerksamkeit ...

  • Die Glocke von Buchenwald

    (Fortsetzung von Seite 1)

    afeer hat inzwischen die ehemalige Hitler-Kamarilla wieder hoffähig gemacht, so daß frühere führende Nazis wieder einen großen Teil der verantwortlichen Funktionen im Staat, in der Bundeswehr, in den Leitungen der Konzerne- und Wirtschaftsorganisationen innehahen. Die große Gefahr, in die die westdeutsche Bevölkerung geraten ist, geigten besonders 'deutlich die Enthüllungen des Ausschusses für Deutsche Einheit, die vor wenigen Tagen erfolgten ...

  • Nazi-Kanter in Bedrängnis

    Adenauers faschistischer Senatspräsident droht im Gewerkschaftsprozeß

    Karlsruhe (ADN/ND). Mit Drohungen hat Dr. Kanter, der gegenwärtig den Gewerkschaftsprozeß vor dem dritten Senat des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe leitet, am Sonnabend auf die anklagende Feststellung reagiert, daß er als ehemaliger Nazi-Blutrichter des vielfachen Mordes überführt ist. Zu Beginn des vierten Verhandlungstages versuchte er anwesende Pressevertreter wegen dieser Charakterisierung einzuschüchtern und kündigte „entsprechende Schritte" an ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur: Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl - Ernst Reuter, Ingo Seipt

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  • Die den Tod besiegten

    Erinnerungen an Lilo Herr mann

    12. Juni 1937. In den schmalen, dunklen Zellen des Untersuchungsgefängnisses Weimarstraße in Stuttgart laufen die politischen Gefangenen klopfenden Herzens hin und her, hin und her. Am Nachmittag — die Spannung ist fast unerträglich geworden — verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer durch den ganzen Bau: vier Todesurteile — Lilo Herrmann soll sterben! Jeder hofft zunächst, daß es sich nur um eines der vielen Gerüchte handelt, die zu allen Zeiten im Gefängnis kursieren ...

  • Die Stunde der Befreiung

    Das Portal aus hellem Travertingestein öffnet den Eingang zum Mahnmal. Der 250 Meter lange Weg den Berg hinab bietef ein ergreifendes Bild: Er verkörpert die siebenjährige Geschichte des KZ Buchenwald und versinnbildlicht den blutigen Niedergang des Faschismus. Die Stufen aus rotem Porphyr klagen für das Blut vieler tausend Antifaschisten ...

  • Leuchtendes Beispiel der sowjetischen Kämpfer

    Von dieser Bewährung zeugen auch die im „Isstoritscheskii Archiv" erstmalig veröffentlichten dokumentarischen Materialien, die aus dem eigenen Erleben sowjetischer Häftlinge in deutschen Kerkern und Konzentrationslagern Aufschluß über das qualvolle Martyrium und über das unvergleichliche Heldentum geben, mit dem sie Segen dieses Martyrium und gegen ihre faschistischen Peiniger gekämpft haben ...

  • Illegale Arbeit im Lager

    Über diese Zusammenarbeit und den gemeinsamen Widerstandskampf im Konzentrationslager Buchenwald hat die sowjetische Zeitschrift „Isstoritscheskii Archiv" (Nr. 4/1957) unter Auswertung sowjetischer Archivmaterialien unter anderem folgendes festgestellt: „Während des zweiten Weltkrieges wurden die für das faschistisdie Regime gefährlichsten Menschen aus den unterjochten Ländern und aus ganz Deutschland nach Buchenwald gebracht ...

  • Unbesiegbare Solidarität

    Wir gehen entlang und lesen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Holland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Norwegen, Österreich. Polen, Rumänien, Spanien, Tschechoslowakei UdSSR, Ungarn. „Zuerst kamen die Österreicher", sagt Karl Reirnann, „dann die Polen, Franzosen, Belgier ...

  • In der neuen Gedenkstätte

    Ein Rundgang mit ehemaligen Häftlingen

    Als der zweite Weltkrieg zu Ende ging, lebten im KZ Buchenwald noch 42 000 Häftlinge. In sieben Jahren hatte die SS 250 000 Menschen aus 18 Nationen durch jenes Eingangstor, welches die Inschrift „Jedem das Seine" trägt, getrieben. 56 000 davon wurden ermordet oder starben. Die Überlebenden aber schworen den Toten, ihr Vermächtnis zu erfüllen ...

  • Sabotage der Kriegsproduktion

    Als die Faschisten nach der Entfesselung des Hitler-Krieges den deutschen Rüstungshyänen KZ-Häftlinge zur schonungslosen Ausbeutung als Arbeitssklaven „überstellten", wurde der Kampf im Konzentrationslager Buchenwald mit Mut und Geschick auf die Sabotage der Kriegsproduktion ausgedehnt. Der Kampf auf Leben und Tod hinter dem Stacheldraht des Konzentrationslagers Buchenwäld stand in all' den Jahren im Zeichen höchster Bewährung internationaler Solidarität ...

  • Den Faschismus bekämpfen

    Vom Glockenturm schweift unser Blick über die Thüringer Ackerebene. Fruchtbares Land, die Bauern bergen die Ernte, Traktoren ziehen die Kartoffelvollerntemaschinen und Maiskombines über die Felder Dort, wo einst Barone und Junker bestimmten, bearbeiten jetzt Genossenschaftsbauern ihre Felder. Das ist unser Staat, in dem der Schwur von Buchenwald verwirklicht ist ...

  • Ein Kapitel proletarischer Patriotismus

    Vom Widerstandskampf sowjetischer Häftlinge in Buchenwald

    genen isoliert gehaltenen Buchenwald- Häftlinge führten mit dem, was ein Häftling nur geben konnte, für die sowjetischen Leidensgenossen eine Solidaritätsaktion durch,* an der sich die Häftlinge aller zu dieser Zeit im Lager vertretenen Nationen beteiligten. Trotz der von der SS organisierten Isolierung der sowjetischen Kriegsgefangenen wurde schließlich auch der Weg der Verbindung zu ihnen gefunden, auf dem ihnen die Ergebnisse der solidarischen Hilfsaktion zugeführt werden konnten ...

  • IV

    Das wird ein Auferstehen sein, am Tage des großen [Gefechts. Da kämpfen die Toten in unseren Reihn, für die Sache des [Menschenrechts, Das wird das große Verbrüdern sein, am Tage der Herrlichkeit. Da wird unser Traum kein Traum mehr sein, sondern Wahr- [heit und Wirklichkeit. Da stehn die zu Tode Gefolterten auf, von Kugel und Blei [gefällt, und sie pflanzen die roten Fahneii auf die letzten fünf [Sechstel der Welt ...

  • TOTEN LIEDER

    Von Louis F ür nb er g Wir sargen nicht in einen Schrein aus Vergessen unsre Toten ein, neben mir, neben Dir im Schritt und Tritt unsre Toten marschieren mit uns. Wer für das Volk, wer für das Ziel, wer für die Sache der Menschheit fiel, den wird nicht des Todes Sense mahn, der hat ewiges Leben erworben ...

  • U

    Gestern gingst Du neben mir und wir gingen für das Leben, heute Bruder, liegst Du hier, still und ohne. Leben. Gingst ins große Dunkel Du, fort von den Versammlung^- [platzen, decken wir die Lücke zu. Deinen Willen fortzusetzen. Gingen Tausende zu Tod, Siege! ihr°r Treue stehen auf im Morgenrot, hunderttausend «eue ...

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  • Eisenbahner auf Kampfposten

    Güterschwemme wie nie zuvor im Herbstverkehr / Staatssekretär Szczepecki und die „Wagenreserve"

    Für das Tempo unserer wirtschaftlichen Entwicklung und damit für die Lösung unserer ökonomischen Hauptaufgabe trägt nicht geringe Verantwortung das Verkehrswesen, namentlich die Eisenbahn, unserer Republik. Die 300 000 Eisenbahner der DDR sind sich dieser Mitverantwortung bewußt. Die Beschlüsse über Wettbewerbe und Verpflichtungen, die sie nach dem V ...

  • Vertrauen zu unserem Staat /

    3. Medizinischer Kongreß in Dresden beendet Schlußansprache von Prof. Dr. Dr. h. c. Theodor Brugsch

    Dresden (ND). Am Sonnabendnachmittag ging im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden der 3. Medizinische Kongreß zu Ende, der während dreier Tage unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Theodor Brugsch aktuelle Probleme vor allem der inneren Medizin erörterte. Namhafte Wissenschaftler aus der Deutschen Demokratischen Republik, darunter die Prof ...

  • Seifert-Methode in jedem Betrieb

    Staatliche Plankommission verpflichtet Wirtschafts- und Staatsfunktionäre zur Unterstützung der neuen Methode

    Berlin (ADN). Im Beschluß des V Parteitages wurde darauf hingewiesen, daß es bei der Lösung der großen Aufgaben zur Steigerung der Arbeitsproduktivität erforderlich und richtig ist, die Seifert- Methode allseitig in unseren sozialistischen Betrieben einzuführen. Über die bei der Einführung der Seifert-Methode inzwischen gesammelten Erfahrungen berichtete das Komitee für Arbeit und Löhne am 10 ...

  • Die DDR hat ein reiches wissenschaftliches Leben

    Es war ganz zufällig, daß wir mit Dr. Ursula Schwierz an einem Abend während des 3. Medizinischen Kongresses in Dresden ins Gespräch kamen. Anfangs saß sie nur mit uns an einem Tisch, blickte ab und zu zu uns herüber und tat im übrigen so, wie man eben tut, wenn man unfreiwilliger Zuhörer eines Gespräches wird ...

  • Größere Einnahmen für Fleischereien

    Ministerrat beschloß Erhöhung der Handels- und Verarfoeitungsspannea

    Berlin (ADN). Der Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik hat — entsprechend dem Vorschlag des Politbüros des Zentralkomitees — eine Erhöhung der Handels- und Verarbeitungsspannen für die volkseigenen, genossenschaftlichen und privaten fleischverarbeitenden Betriebe sowie für das Fleischerhandwerk beschlossen ...

  • A usstellung der Kostbarkeiten

    Indien mit traditionellen Landesprodukten auf der Messe

    An der indischen Kollektivausstellung in der Messehalle 1 beteiligen sich 21 Aussteller Neben einem offiziellen Teil, der vom Ministry of Commerce und Consumer Industries, New Delhi, organisiert wird, wird der Rest von der State Trading Corporation of India und einer Reihe indischer Einzelfirmen in Anspruch genommen ...

  • Neue Gewebe — neue Formen

    Einen noch umfassenderen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Berliner Konfektionsbetriebe erhielten die Besucher des Ringmessehauses. Neue Gewebe und neue Formen vereinten sich hier in lichten Frühlingsfarben zu einem modischen Konfektionsangebot, das internationale Anerkennung fand. Die Modelle waren nicht nach Betrieben geordnet, sondern zusammen mit den Erzeugnissen aus der DDR in bunter Folge dekoriert ...

  • 1700 Wartestunden weniger

    Magdeburg (ADN). Außerordentlich günstig wirkt sich im VEB Schwermaschinenbau „Karl Liebknecht" in Magdeburg der Einsatz von Abteilungsökonomen auf die Verminderung der Produktionskosten, der Wartezeiten und des Ausschusses aus. Vorerst sind in der Großschmiede und in der Mechanischen Werkstatt II Abteilungsökonomen tätig, deren Erfahrungen auf alle Werkstätten des Großbetriebes übertragen werden sollen ...

  • Berliner Schick auf der Messe

    Die modische Note Berlins ist auf der Herbstmesse in Leipzig vor allem durch ein interessantes Schuhangebot und mit einigen hundert Modellen der Konfektions- und Wäscheindustrie vertreten. Allein auf den internationalen Messemodeschauen wurden neben Modellen aus Frankreich, Holland. Österreich, der Bundesrepublik und der DDR mehr als 30 Mäntel, Kleider und Kostüme aus Berlin vorgeführt ...

  • 10 000 Röcke nach W estdeu tschl an ri

    Schon in den ersten Messetagen hatte der VEB Berliner Linie 10 000 Röcke nach Westdeutschland verkauft. Allein der VEB Treffmodelle legte den sowjetischen Einkäufern eine Kollektion von 30 Modellen vor. Besonderen Anklang fand die Exportkoilektion des VEB Herrenbekleidung Fortschritt Lichtenberg. Bereits Mitte der Woche war sein Exportkontingent für Westdeutschland aufgekauft ...

  • Pluspunkt für Goldpunkt

    Ganz auffallende Fortschritte hat der VEB Goldpunkt gemacht. Sein Schuhangebot entspricht den jüngsten Modeerfahrungen, die unsere Fachleute im

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  • Heute gleichberechtigte CSR-Bürger

    Besuch bei der deutschsprachigem Bevölkerung Nordböhinens

    Von unserem Prager Korrespondenten Ludwig M arm Ulla unterhielten uns in Deutsch. Die deutsche Sprache ist nicht mehr mit dem Odium des Faschismus und der Okkupation behaftet. Deutsch ist heute für die Menschen der CSR in erster Linie die Sprache Goethes, Schillers und Heines, die Sprache von Marx und Engels ...

  • China ist ruhig und zuversichtlich

    In jedem Krieg ist die Frage der Bündnispartner bekanntlich von hervorragender, wenn nicht ausschlaggebender Bedeutung. Um so schwerer wiegt die Tatsache, daß die Verbündeten der USA absolut keine Lust zeigen, an den Konsequenzen der gescheiterten amerikanischen Chinapolitik selbst zu scheitern. Besonders eindeutige Erklärungen kommen von den sogenannten ANZUS- und SEATO-Staaten ...

  • Mollet verriet die Partei

    Heftige Auseinandersetzungen auf dem Parteitag der Sozialisten

    Der Parteitag der Sozialistischen Partei Frankreichs stand am Wochenende im Zeichen der heftigen Kritik, die zahlreiche Delegierte an der Politik des Generalsekretärs Guy Mollet übten. Ein Delegierter aus dem Departement Allier verlangte Auskunft darüber, ob die Sozialistische Partei ihr Programm aufgegeben habe ...

  • Erler und die „Verrückten"

    J. J, Jeder Spatz pfeift es vom Dach, daß die Bonner Imperialisten eine „Neuordnung Europos" erstreben. Der stellvertretende Vor-: sitzende der SPD-Fraktion, Erler, ist jedoch anderer Meinung darüber. Er empfing diaser Toga eine Gruppe polnischer Studenten der Hochschule für Ökonomie in Warschau, die gegenwärtig eine Informationsreise durch die Bundesrepublik, Belgien und Österreich unter-; nehmen ...

  • Millionen schützen Chinas Recht

    Bewegung „Hände weg von China!" nimmt mit jedem Tag zu / Unruhe in den USA

    Moskau/Peking (ADN/ND). Millionen Mensehen demonstrierten am Wodienende unter der Losung „Hände weg von China I" gegen die amerikanischen Provokationen in der Straße von Taiwan. In Moskau, Kiew, Minsk und anderen sowjetischen Städten fanden Protestkundgebungen statt. Der WGB hat im Namen seiner 92 Millionen Mitglieder die USA vor einer Fortsetzung ihrer gefährlichen Politik gewarnt ...

  • TUC-Führer mußten manövrieren

    Zu den Ergebnissen der 90. Jahreskonferenz der britischen Gewerkschaften

    Von unserem Londoner Korrespondenten Lance Samson T\ je kürzlich zu Ende gegangene 90. Jah- •*-' reskonferenz des britischen TUC zeigte mit aller Deutlichkeit: Die alte Garde der rechten Gewerkschaftsführer ist noch in der Lage, der Politik der Gewerkschaften ihren Stempel aufzudrücken. Andererseits ...

  • Protest gegen Grenzverletzung

    USA-Flugzeuge wiederholt in sowjetischen Luftraum eingeflogen

    Moskau (ADN). In einer Note an die USA-Regierung hat die Sowjetregierung gefordert, daß die Regierung der USA wirksame MaJ3nahrnen ergreift, um weitere Fälle von Verletzungen der Staatsgrenze der Sowjetunion durch amerikanische Flugzeuge zu verhindern. In diesem Zusammenhang teilt die Sowjetregierung ...

  • Genfer Atomkonferenz beendet

    UdSSR hilft Atomphysikern anderer Länder / Nächste Tagung 1982

    Genf (ADN/ND). Die zweite Internationale Konferenz für die friedliche Anwendung der Atomenergie in Genf wurde am Sonnabendmittag beendet. In der Schlußsitzung befaßten sich die Teilnehmer mit Fragen der Ausbildung von Kerntechnikern und Kernphysikern sowie mit der Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit ...

  • Bonn - Hauptbasis für USA»Spionage

    Budapest (ADN-Korr./ND). Vier ehemalige Spione des amerikanischen Geheimdienstes erklärten, am Sonnabend auf einer internationalen Pressekonferenz in Budapest, daß die USA-Regierung eine hinterhältige und völkerrechtswidrige Wühlarbeit gegen die Ungarische Volksrepublik betreibt. Westdeutschland werde dabei als wichtigster Stützpunkt benutzt ...

  • Frankreichs erster Atombombenversuch

    De Gaulle wartet Adenauers Besuch ab Washington (ADN). Die Regierung General de Gauües Will noch vor dem Ende dieses Monats den ersten Kernwaffenversuch in der Sahara durchführen. Diese aufsehenerregende Meldung bringt die amerikanische" Nachrichtenagentur UPI, die sich auf gut unterrichtete Kreise Washingtons beruft und nachdrücklich einen Zusammenhang mit dem Besuch des Bonner Kanzlers Adenauer bei General de Gaulle herstellt ...

  • Norwegen an RapacM-Plan interessiert

    Warschau (ADN). Die norwegische Regierung werde sich für die Behandlung des Rapaeki-Planes auf internationaler Ebene einsetzen. Dies erklärte der Vizepräsident des norwegischen Parlaments und Fraktionsvorsitzende der Norwegischen Arbeiterpartei, Nils Horvald, am Sonnabend in einem Interview mit der polnischen Zeitung „Zycie Warszawy" ...

  • Plenum des ZK der KP Chiles

    Santiago da Chile (ADN). In der chilenischen Hauptstadt tagte kürzlich das 29. Plenum des ZK der KP Chiles. Das Plenum beschäftigte sich mit der politischen Lage im Lande und den Ergebnissen der Präsidentschaftswahlen. Es wurde festgestellt, daß die fortschrittlichen und demokratischen Kräfte des Landes bei den Wahlen einen großen Sieg errungen haben ...

  • Militär als Wahlhelfer

    Paris (ADN-Korr.). De Gaulle geht immer mehr dazu über, das Militär in den Propagandafeldzug für seinen reaktionären Verfassungsentwurf einzuschalten. In der Nähe von Montlucon im Departement Allier haben faschistische Offiziere die Chausseen mit Parolen für de Gaulle bemalt. Sie wurden dabei von bewaffneten Militärpatrouillen begleitet ...

  • Atom-Manöver der NATO

    London (ADN). Atom-Manöver der 'NATO im Ärmel-Kanal uad im-östlichen Teil des Atlantik werden laut Ankündigung eines Sprechers der britischen Marine nächsten Donnerstag beginnen. An den Manövern sollen Schiffe und Flug-? zeuge aus Großbritannien, Westdeutschland, Frankreich, Holland, Belgien und Portugal teilnehmen ...

  • Kaoro Yasui bei Chruschtschow

    Jalta (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU und Vorsitzende des Ministerrats der UdSSR, Chruschtschow, empfing am Sonnabend in Jalta den in der UdSSR weilenden Vorsitzenden des japanischen Rates für das Verbot der Atom- und Wasserstoffwaffen, Professor Kaoro Yasui, zu einer Unterredung.

  • Die Geschütze

    des amerikanischen Kreuzers „Helena" waren auf das chinesische Festland gerichtet, als das Kriegsschiff am 6, und 7, September 1958 einen Konvoi Tsehiangkaischeks von Taiwan nach Quemo4 als Geleitschutz begleitete

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  • Kurs auf III. Kongreß

    Außerordentliche Tagung des Ausschusses der Nationalen Front / Bilanz der Massenarbeit

    Auf einer außerordentlichen Tagung zog der Berliner Ausschuß der, Nationalen Front am Sonnabend im Neuen Stadthaus Bilanz, inwieweit es gelungen ist, die Berliner Bevölkerung für den Kampf um den Frieden und für die Erfüllung der Beschlüsse des V. -Parteitages zu gewinnen. In seinem Referat erklärte der 1 ...

  • Wauwau

    Die Ente galt bisher als Symbo! „frei-; | heitlich-objektiver" Frontstadtpublizistik. | Nun hat der Hund sie abgelöst. Herr 1 Brandt dankte nämlich der tiefgerührten s Prominenz der Frontstadtpresss in der § Kongreßhalle für die „Rolle des Wach- | blindes", die sie zum Nutzen der ganzen | „freien" Welt spiele ...

  • Albanische Gäste kommen heute

    Vorbereitungen für die Armeespartakiade auf vollen Touren

    Im Laufe des heutigen Tages werden auf dem Flugplatz der Deutschen Lufthansa in Schönefeld die albanischen Armeesportler zur Teilnahme an der I. Spartakiade der befreundeten Armeen eintreffen. Am Dienstag wird dann die Mannschaft der Monogolischen Volksrepublik erwartet, und am Mittwoch können die Berliner die sowjetische Vertretung auf dem Berliner Ostbahnhof begrüßen ...

  • Erpresser mit Mandat

    Neuer Lottoskandal / Lothar C. Wille ließ sich 40 000 D-Mark zahlen

    Bei dem Skandal um die Unterschlagung von 11000 D-Mark Lottogeldern durch den Lotto-Bezirksleiter Minor sind jetzt die Gangsterstücke des ehemaligen CDU-Mitgliedes und jetzigen FDV-Abgeordneten Lothar Wille ans Tageslicht gekommen. Die bisher bekannten Tatsachen beweisen einwandfrei: Wille ist ein Erpresser ...

  • Massenmörder -— Wahlhelfer

    SS-HIAG will CDU unterstützen / Führertreffen am 19. September

    Die Faschisten sind die Wahlhelfer der Aäenauer-CDU! Dies geht aus einer Ankündigung der SS-Organisation HIAG in Westberlin hervor. Int Lokal Kindl- Klause-Sportkasino in Friedenau, Laubacher Straße ZI, soll am 19. September ein sogenanntes Führertreffen der HIAG stattfinden. Das Thema lautet: „Wie unterstützen wir den Wahlkampf der CDU in Westberlin ...

  • Boxjunioren siegten 12:8

    Im der Stendaler Stadthalle errangen die Boxjunioren der DDR am Freitagabend vor 4000 Zuschauern im Länderkampf gegen Bulgarien einen verdienten 12 :8-Sieg. Nach einer 4 : 2-Fühpung der Gäste zog die deutsche Staffel auf 10 :4 davon, mußte am Ende doch noch um den Gesamtsieg bangen, als die Gäste durch zwei vorzeitige Erfolge abermals herankamen ...

  • Neue Obstpreise

    Wegen des diesjährigen großen Anfalls an Obst, besonders an Äpfeln, Birnen und Pflaumen, wird ab sofort für einige Tage ein Sonderverkauf zu stark herabgesetzten Preisen durchgeführt. Nach Mitteilung des Ministeriums für Handel und Versorgung wird beispielsweise der Preis für Äpfel und Birnen der Preisgruppe II, Güteklasse A, von 0,94 auf 0,70 DM pro Kilogramm herabgesetzt ...

  • 2.0-Sieg zum Auftakt

    Im ersten Spiel des Vierfrontenvergleichs der Fußballer gegen Rumänien, der Begegnung der Junioren, kam die Deutsche Nationalmannschaft am Sonnabend in. Frankfurt zu einem verdienten 2 :0-Sieg. Die Tore für unsere in allen Belangen überlegene Elf erzielte Mittelstürmer Bauchspieß in der 22. und in der 62 ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterausslchten: Nach Auflösung örtlicher Frühnebelfeider heiter und trocken.' Höchste Temperaturen im Flachland 22 Bis 25 'Grad, im Bergland bei 20 Grad; tiefste Nachttemperaturen zwischen 5 und .10: Grad, schwache südliche Winde. Sonnenaufgang am 14. September 5.38 Uhr, Sonnenuntergang 18.26 Uhr; Möndaüfgang 6 ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    15. September Köpenick: 20 Uhr, 14. Mittelschule Grünau und Gerhart-Hauptmann-Schule Friedrichsfaagen, Genossen-Elternversarnmlungen. — 19.30 Uhr, 18. Mittelschule Oberschöneweide, Genossen-Elternversammlung. 16. September Friedrichshain: 16.30 Uhr, RAW Revaler Straße, Tagung des Kreisparteiaktivs. Treptow: 20 Uhr, 11 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 Sl — Abonnementspreis monatlich 3.50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbung, z. Z. gültig Anzeigenpreisliste Nr. 10 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144, Kontö-Nr ...

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