22. Okt.

Ausgabe vom 21.03.1957

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  • Für eine Außenpolitik des Friedens, ' der Entspannung und der Verständigung

    Wir Kommunisten sind für Zusammenarbeit und Freundschaft mit allen Völkern. Wir sind für die unverzügliche Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zu den Staaten, denen gegenüber die Regierung Adenauer jahrelang einen Zustand der Feindseligkeit gepflegt hat für freundschaftliche Beziehungen zur Sowjetunion und zu den Ländern der Volksdemokratie ...

  • Die RPD fordert:

    Stopp der Aufrüstung, Abschaffung der Wehrpflicht, Austritt aus der NATO, Beitritt zu einem gesamteuropäischen Sicherheitspakt, Entspannung- 'lind Verständigung stattkalten Krieg und provokatorischer Abenteuer, soziale Sicherheit für das arbeitende Volk, Förderung unserer Jugend, Hilfe für die Alten und Schwachen ...

  • Die KPD ist da und bleibt da FREIES VOLK I ille Kraft für eine Wende in der Bundesrepublik! J Die KPD verkündet ihr Wohlprogramm - Dit Adenauer-Krieasptriei mufig.esdlaa.en werden - Fw Frieden, Demokratie //A und sozialen Fortschritt • Für «in feeinl

    Die Adenauer-Partei muß geschlagen werden, weil sie der Feind der Demokratie und der Freiheit des Volkes ist. In Westdeutschland gibt es heute jede Freiheit für die großen Profitmacher, für die Rüstungsindustriellen und die Unternehmerverbände, für militaristische und, faschistische Organisationen, aber immer weniger Freiheit für die Arbeiter und das schaffende Volk ...

  • Unser Programm ist :

    9 Erhöhung der Löhne und Gehälter auf Kosten der Unternehmerprofite in einem Maß, das dem gestiegenen Preisniveau und der erhöhten Arbeitsleistung sowie den höheren gesellschaftlichen Bedürfnissen entspricht; # Festlegung eines gesetzlichen Mindestlohnes in der Höhe des von den Gewerkschaften festgestellten ...

  • 4 Millionen neue Wohnungen statt Kasernen

    Die durch die Rüstungsinteressenten bestimmte Wirtschaftspolitik der Bundesregierung droht, den sozialen Wohnungsbau zum Stillstand zu bringen. Gerade die minderbemittelten Schichten haben am Wohnungsbau der vergangenen Jahre den geringsten Anteil gehabt Wenn nicht mehr Riesensummen für Flugzeuge und Panzer, für Kanonen und Kasernen verwandt werden, dann gibt es genug Geld für die Finanzierung eines wirklichen SQzialen Wohnungsbaues ...

  • Hilfe für die Bauern

    rjie KPD ist der Auffassung, daß zur Erfüllung *-* der gerechtfertigten Forderungen der werktätigen Bauernschaft ein festes Kampfbündnis zwischen Arbeitern und Bauern geschlossen werden muß. Es geht heute in erster Linie um die Erhaltung der Existenz von Millionen Klein- und Mittelbauern, die durch die Bonner Agrarpolitik und des dahinter stehenden Großgrundbesitzes bedroht ist ...

  • Die Wiedervereinigung Deutschlands unser nationales Hauptanliegen

    Heute sieht fest: In den 8 Jahren der Adenauer- Herrschaft sind wir der Wiedervereinigung nicht näher gekommen — im Gegenteil! Die Politik der einseitigen Militärpakte, der Aufrüstung und des provokatorischen Antikommunismus hat die Spaltung unseres Vaterlandes verschärft und vertieft Wer darauf ausgeht, die Deutsche Demokratische Republik zu „befreien", zu erobern oder gleichzuschalten, der ist der Todfeind der Wiedervereinigung, der stürzt Deutschland -in den Abgrund eines Atomkrieges ...

  • Für Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt! Für ein geeintes demokratisches Deutschland!

    Tue Kommunistische Partei Deutschlands, von *-* der Adenauer-Regierung verboten und verfolgt, unterbreitet der Arbeiterklasse, allen Werktätigen In Stadt und Land, der Jugend, den Bauern und den Geistesschaffenden ihr Programm zu den Bundestagswahlen. Die Kommunistische Partei Deutschlands fordert die Freiheit, ebenso wie die anderen Parteien in voller Legalität der Bevölkerung ihr Wahlprogramm zu unterbreiten -und ihre Kandidaten zur Wahl zu stellen ...

  • Dem deutschen impe-f rialismus keinen Mann und keinen Groschen l

    Es ist auch falsch,und gefährlich, unter der Herrschaf t des Imperialismus für ein Berufsheer einzu-> treten, das in seiner Hand ebenso eine Bedrohung der Völker Europas, ein Werkzeug der Provokationen gegen die DDR, eine Waffe gegen das eigene arbeitende Volk wäre. Die KPD erklärt: Die Adenauer-Partei muß geschlagen werden, damit die Aufrüstung beendet, die Wehrpflicht aufgehoben und die Bindungen der Bundesrepublik an den NATO-Pakt gelöst werden können ...

  • Unser Frieden Volk braucht und Sicherheit

    Die Adenauer-Partei hat Westdeutschland zu einem Stapelplatz für Atomwaffen gemacht, zum Manöverfeld ausländischer Truppen, die auf unserem Boden den Atomkrieg vorbereiten. Von dieser lebensbedrohenden Gefahr muß unser Volk befreit werden. Wem nützen die Militärbündnisse, die die Bundesregierung abgeschlossen ...

  • Eine grundlegende Wende in der Politik der Bundesrepublik

    Die KPD will,

    daß Deutschland in Frieden und Sicherheit leben kann, frei von fremder Besatzung, frei von Furcht vor neuer Zerstörung; ■>,, daß unser Vaterland zu einem demokratischen Staat vereinigt wird; daß die arbeitenden Menschen in Stadt und Land mehr Lohn für ihre Mühe und Arbeit erhalten; daß die soziale Not gebannt wird ...

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  • Wie kann die große Wende verwirklicht werden?

    Wir Kommunisten erklären, das »ememsame Handeln der deutschen Arbeiterklasse ist die große Kraft, die es vermag, den Militarismus aufzuhalten und der Katastrophenpolitik des deutschen Imperialismus entgegenzutreten. Die Aktionseinheit der Arbeiter und ihrer Organisationen, in der Bundesrepublik ebenso ...

  • Smirnow überreichte Adenauer Antwortschreiben Bulganins

    Bonn (ADN/ND). Gestern abend hat der Botschafter der UdSSR in der Bundesrepublik, A. A. Smirnow, Bundeskanzler Adenauer die Antwort des Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, Bulganin, auf das Schreiben des Bundeskanzlers überreicht, mit dem er zu einer ersten Botschaft Bulganins •Stellung ge»f« nommen hatte ...

  • Wen soll man wählen?

    Die Kommunistische Partei Deutschlands wurde verboten, weil Adenauer mit Recht ihren wachsenden Einfluß fürchtet. Die Ergebnisse aller Landtag6wahlen in der letzten Zeit ließen erkennen, daß die KPD im Vormarsch ist, und daß sie bei den kommenden Bundestagswahlen mit Bestimmtheit ihre Stimmenzahl gegenüber 1953 verdoppelt und die 5-Prozent-Grenze überschritten hätte ...

  • 8000 Saarbergarbeiter im Streik

    Antwort auf Untemehmerschikanen / Folgen des Anschlusses für die Arbeiter

    Saarbrücken (ND/ADN). 8000 saarländische Bergarbeiter stehen seit Mittwochmorgen im Streikkampf. Nachdem am Montag die 1200 Mann starke Belegschaft der Grube Reden-Westschacht bei Bildstock in den Streik getreten war, ruht seit Mittwoch die Arbeit auf allen Schächten der Grübe Reden. Die Mittagsschicht der Grube Itzenplitz mit rund 500 Bergarbeitern hat sich bereits am Dienstag dem Streik angeschlossen ...

  • Arbeiter wehren sich gegen Unternehmerdrohungen

    Tübingen (ADN/ND). In scharfen Worten wandten sich die Vertreter von über 9000 organisierten Arbeitern auf einer DGB-Delegiertenversammlung in Tübingen gegen die von den CDU-Politikern vertretene Unternehmerlüge, die Lohnforderungen der Gewerkschaften seien an den steigenden Preisen schuld. Der Anteil der Nettolöhne am Volkseinkommen habe sich aber nach Angaben des DGB zwischen 1949 und 1955 von 42,4 Prozent auf 40,6 Prozent vermindert, wurde festgestellt ...

  • Förderung der Jugend

    "P^ie jungen Menschen müssen vor dem Dienst ■*-' in NATO-Divisionen bewahrt bleiben. Die Wehrpflicht muß aufgehoben werden. Wir fordern ein fortschrittliches Jugendarbeit^ echutz-Gesetz, die Bereitstellung ausreichender Mittel für eine qualifizierte Berufsausbildung, zur Förderung des Sports, für den Aufbau eines großzügigen Freizeit- und Ferienwerkes und zur Erleichterung der Familiengründung ...

  • Atomwaffen lagern in Westdeutschland

    Die Lagerung von Atombomben in Westdeutschland ist notwendig. Es sei militärischer Unsinn, Atomsprengkörper 300 Meilen entfernt von den Waffen zu lagern, >äie für ihren Einsatz vorgesehen sind, erklärte der NATO-Oberbefehlshaber Norstad, der der Bundesrepublik seinen ersten offiziellen Besuch abstattet, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Bonn ...

  • Handelsabkommen DDR—Volkspolen

    Warschau (ADN). Am 20. März wurde in Warschau zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik Polen ein Abkommen über gegenseitigen Warenaustausch und Zahlungsverkehr für das Jahr 1957 abgeschlossen. Für die Deutsche Demokratische Republik wurde das Abkommen vom,Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel Julius Balkow, und für die Volksrepublik Polen vom Stellvertreter des Ministers für Außenhandel Czeslaw B a j e r, unterzeichnet ...

  • Ostsee soll NATO-Operationsraum werden

    Bonn (ADN/ND). Von 18 Geschwadern der Bonner NATO- Kriegsmarine sollen 11 in der Ostsee stationiert werden. Für Operationen in der Ostsee sollen u. a. Zerstörergeschwader, Schnellbootgeschwader, ein U-Bootgeschwader, mehrere Landungs- und Minensuehgßschwader eingesetzt werden. Dazu sollen noch Marinefliegertruppen, Minenschiffe und Marineflakeinheiten kommen ...

  • Tödliche Gewißheit

    München (ADN/ND). Immer mehr häufen sich in westdeutschen Zeitungen die besorgten, tiefe Unruhe der Bevölkerung verratenden und warnenden Stimmen gegen die Einlagerung von Atombomben in Westdeutschland. „Nun haben wir also die Atombomben mitten unter uns. Keiner wußte bisher etwas davon", schreibt die „MIttelbayrische Zeitung" am Dienstag ...

  • (rortutztma von Seite 1)

    Grundnahrungsmittel und die Gewährung verlorener Zuschüsse für die Stärkung genossenschaftlicher Einrichtungen. Die Preise für landwirtschaftliche Betriebsmittel, für Maschinen und Geräte, Treibstoffe, Kunstdünger und Futtermittel sind zu senken, damit der Bauernschaft ein lohnender Ertrag ihrer Arbeit gesichert ist ...

  • . Neue MTS-Beiratsordnung

    Berlin (ADN). Im Einvernehmen mit dem Zentralvorstand der VdgB hat der Minister für Land- und Forstwirtschaft, Hans Reichelt, am 15. März die neue MTS-Beiratsordnung in Kraft gesetzt. Die Leiter der Abteilungen Land- und Forstwirtschaf t der Räte der Bezirke sind dafür verantwortlich, daß bis zum 30 ...

  • Edelstahlwerk Freital wird erweitert

    Freital (ADN). Einem großen Bauplatz gleicht zur Zeit das Edelstahlwerk „8. Mai 1945", dessen Stahlgewinnungskapazität in diesem Jahr bedeutend erweitert wird. Gegenwärtig entstehen Fundamente, auf denen schon in Kürze die Montage von zwei modernen 18-Tonnen-Elektroöfen beginnen soll. Diese beiden Aggregate ...

  • Es lebe die KPD!

    Trotz Verfolgung ringen wir Kommunisten um die Freiheit unseres Volkes und die Einheit unseres Vaterlandes. Tausende unserer Besten sind unter Hitler in den Tod gegangen, um Deutschland vor dem Abgrund zurückzureißen, um unser Volk frei zu machen von den Verderbern unseres Vaterlandes. Wir Kommunisten dienen treu der Sache der deutschen Arbeiterklasse und des deutschen Volkes ...

  • KPD-Beschwerde angenommen

    Berlin (ADN). Die europäische Kommission für Menschenrechte in Straßburg hat die Bearbeitung der Beschwerde der KPD gegen das Verbot der Arbeiterpartei in der Bundesrepublik angenommen. Dies teilte das Sekretariat des Straßburger Europarates den Prozeßvertretern der KPD und früheren Mitgliedern des Parteivorstandes, ...

  • 10 000 Wehrpflichtige am 1. Apxil in die Kasernen

    Bonn (ADN). Rund 10 000 Wehrpflichtige werden am 1. April zur Bonner NATO-Armee einberufen, erklärte der Bonner Kriegsminister Strauß in der Fragestunde des Bundestages am Mittwoch. Außerdem gab er bekannt, daß viele westdeutsche Soldaten zur Ausbildung in die übrigen NATO-Länder abkommandiert werden ...

  • Bundestagswahlen im September?

    Bonn (ADN). Den Termin für die Bundestagswahl auf den 15. September festzusetzen, hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen, dem Bundespräsidenten zu empfehlen;

  • Gleichberechtigung der Frau - Sdiutz von Mutter und Kind

    YHir wollen, daß unsere Frauen niemals mehr " von der Angst vor den Schrecken eines Krieges gequält werden. Wir wollen, daß sie niemals

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  • Fortsetzung

    21. März 1957 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 69, Seite 3 B Unbeglichene Rechnungen "2. Besonderen Kummer bereitet uns der Einzug der Erlöse, die wir zur Deckung eines Teiles unserer Ausgaben benötigen. Der Bezirksvorstand der VdgB sollte uns dabei in jeder Weise unterstützen und die BHG noch einmal -anweisen, die Zahlungsfristen für Rechnungen der MTS unbedingt einzuhalten ...

  • Vier Millionen Tonnen Kohle

    mehr als 1955 „Ich will an Hand eines Beispiels beweisen, welche hohen Aufgaben jetzt vor dem Streckenvortrieb stehen. Die Grube Scado, in der ich arbeite, hat zum Beispiel im Jahre 1957, verglichen mit dem Jahre 1955, vier Millionen Tonnen Rohkohle mehr zu fördern. Man bedenke: vier Millionen! Das kann man natürlich nur schaffen, wenn die Betriebsorganisation einwandfrei ist und die Maschinen und Geräte bis ins letzte ausgenutzt wer-*^ den ...

  • Bürokratismus kontra AW G

    Bezirksgrenze zwischen Halle und Magdeburg hindert Arbeiterwohnungsbau

    Am Nordostrand des Harzes liegt das kleine Städtchen Blankenburg. Im Sommer 1954, als unsere Regierung und der FDGB zur Bildung der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften aufriefen, fanden sich 60 Werktätige aus dem VEB Harzer Werke zusammen, um mit Hilfe einer Genossenschaft den Wohnraummangel zu mildern ...

  • Gaswerk Rostock spart täglich Steinkohle

    Aus Flüssiggas und öl wird Stadtgas hergestellt

    Die Verknappung der Steinkohle in unserer Republik zwang die Gaswerke, u. a. auch das Gaswerk in Rostock, zu Überlegungen, wie mit weniger und nicht immer geeigneter Kohle die Versorgung der Bevölkerung und Industrie mit Gas durchzuführen seL Der VEB Gasversorgung Rostock setzte zur Einsparung von Steinkohle deshalb zunächst in mehreren Gaswerken Propan ein ...

  • Ökonomische Forschung

    Im Juli 1955 erschien ein Gesetzblatt, in dem der Beschluß des Ministerrates vom 21. Juli 1955 über Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes in der Deutschen Demokratischen Republik veröffentlicht wurde. Darin sind u. a. Schwerpunkte der l.andtechnischen Forschung angeführt, die unser größtes Interesse und unsere Zustimmung fanden ...

  • Betriebsanalyse

    5. Nicht die besten Voraussetzungen allein führen zu niedrigen Kosten, sondern die organisatorischen, wirtschaftlichen und politiv sehen Leistungen einer Station entscheiden über ihr Leistungsvermögen und die Höhe ihrer Kosten. Wir müssen also die Fehler und, Schwierigkeiten erkennen und sie beseitigen ...

  • In jeder Kommission ein Ortsausschußmitglied

    Bürgermeister Karl Siegemund, Pölzig, Kreis Gera: In der Gemeinde Pölzig wurden nach der ersten Lesung des Gesetzes über die weitere Demokratisierung der örtlichen Organe der Staatsmacht die Kommissionen und Ausschüsse in ständige Kommissionen der Gemeindevertretung umgewandelt und in den folgenden Monaten mit den Gemeindevertretern die ...

  • Unbeglichene Rechnungen

    "2. Besonderen Kummer bereitet uns der Einzug der Erlöse, die wir zur Deckung eines Teiles unserer Ausgaben benötigen. Der Bezirksvorstand der VdgB sollte uns dabei in jeder Weise unterstützen und die BHG noch einmal -anweisen, die Zahlungsfristen für Rechnungen der MTS unbedingt einzuhalten. Nicht ganz gelöst ist in diesem Zusammenhang die Frage, was geschieht, wenn ein werktätiger Bauer von einer BHG als nichtkreditwürdig, erklärt wird ...

  • Handwerkerbngade gebildet

    Burgermeister Hermann Harden, Eisenach, Mitglied der Volkskammer und des Nationalrates: Wenn heute der überwiegende Teil der Eisenacher Bevölkerung bereit ist, sich mehr als bisher für die Arbeit der örtlichen Volksvertretung zu interessieren, so muß man diesen Schwung ausnutzen. Ich bin deshalb der ...

  • Mehr Hausvertrauensleute

    Bürgermeister Heinz Läeischj Kraftsdorf, Kreis Gera: In unserer Gemeinde war schon immer das Bestreben vorhanden, örtliche Angelegenheiten selbständig zu klären. Deshalb ist das Gesetz über die örtlichen Organe der Staatsmacht den Wünschen der Bevölkerung nahegekommen. Wie wirkt sich dies aus? In der Zeit der Diskussion des Gesetzesvorschlages hat sich vor allem die Arbeit der ständigen Kommissionen bedeutend verbessert ...

  • Verbesserung der Ausbautechnik wird beraten

    Berlin (ND). Vertreter der volkseigenen Ausbaubetriebe unserer Republik sind am Mittwoch zu einer zweitägigen Beratung über Probleme der Ausbautechnik nach Berlin gekommen. Die Disproportion zwischen dem schnellen Rohbautempo und den nachfolgenden zu langsamen Ausbaumethoden stellt ein ernstes Hindernis bei der Fertigstellung von Wohnungen dar ...

  • Gut besuchte Gemeindevertretersitzungen

    Bürgermeister Karl Bruß, Rovershagen, Landkreis Rostock: Als wir das neue Gesetz und das Nationale Aufbauwerk in einer Gemeindevertretersitzung behandelten, waren 53 Besucher aus den sechs Ortsteilen anwesend. Das war für uns ungewöhnlich. Früher nahmen höchstens 20 Besucher an einer Sitzung der Gemeindevertretung teil ...

  • 86 neue Aktivmitglieder

    Burgermeister Fritz Behrendt, Lützow, Kreis Gadebusch: Die Mitarbeit der Bürger in den einzelnen Aktivs ist reger als in den ständigen Kommissionen selbst. Es gelang gemeinsam mit dem Ortsausschuß der Nationalen Front, besonders interessierte Dorfbewohner zur Mitarbeit in den Aktivs für Sport, Kultur und Wasserwirtschaft zu gewinnen ...

  • Wichtige Fahrplanänderungen

    Berlin (ADN). Alle D-Züge, Eilund Personenzüge, die nach dem amtlichen Kursbuch in der Zeit vom 6. Januar bis 6. April 1957 nur an einzelnen Tagen gefahren wer-_ den bz\v. ausfallen, verkehren ab 1. April 1957 wieder ohne Einschränkung. Weiterhin verkehren ab 1. April 1957: D 38, Berlin-Ostbahnhof ab 19 ...

  • Ein unverständlicher Beschluß

    Bürgermeister Hintze, Hangelsberg, Kreis Fürstenwalde: Die Schulung der Gemeindevertreter ist meiner Meinung nach eine wesentliche Hilfe für die Verbesserung der Arbeit. Es ist mir jedoch unverständlich, daß die Signalwerkstatt der Deutschen Reichsbahn in Berlin, Markgrafendamm, dem Gemeindevertreter Walter Schulz die Teilnahme an einem Sechs-Tage-Lehrgang verweigert hat ...

  • Der Streckenvortrieb bleibt zurück

    Technisierung unumgänglich / Einige Anfragen an die HV Braunkohle

    wie können mehr Briketts produ= ziert werden? Das beschäftigt gegenwärtig Tausende von Kumpeln, viele Ingenieure und Techniker in unserem Braunkohlenbergbau. „Die Kohle besser entwässern", ist eine Antwort auf diese Frage. Der Verbesserung, der Kohleentwässerung stehen aber nochallerlei Schwierigkeiten entgegen ...

  • Wissenschaftler sollten den MTS besser helfen

    Die MTS Ducherow und unsere Station gehen in diesem Jahr als erste im Bezirk Neubrandenburg zur wirtschaftlichen Rechnungsführung über. Wir suchen einen neuen Weg, um zum Wohle der gesamten Bevölkerung wirtschaftlicher und produktiver zu arbeiten. Diesen werden wir nur durch einen breiten Erfahrungsaustausch ijnd korrekte Kostennormen je Arbeitsart finden ...

  • 585 000 DM einsparen

    Schmalkalden (ND). 585 000 DM wollen in diesem Jahr die Werktätigen des VEB Werkzeug-Union Steinbach-Hallenberg im Kreis Schmalkalden einsparen. Das sieht ein technisch-organisatorischer Maßnahmeplan vor, der auf der zweiten Ökonomischen Konferenz des Werkes beschlossen wurde. So werden zum Beispiel durch eine generelle Umstellung der Kombizangenfertigung allein 50 000 DM eingespart ...

  • Wir haben viele neueHelf er

    Interviews mit Bürgermeistern über die Verwirklichung der neuen Gesetze

    „Wie hat sich die Mitarbeit der Bevölkerung nach dem Inkrafttreten des Gesetzes über die örtlichen Organe der Staatsmacht verbessert?" — Diese Frage stellten unsere Bezirkskorrespondenten in den vergangenen Tagen zahlreichen Bürgermeistern in Städten und Ger meinden.

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  • Der Hauptmann von Köpenick

    Ein Film von Helmut Käutner

    Helmut Käutner, einer der bedeutendsten deutschen Filmregisseure, hat die Komödie von Carl Zuckmayer „Der Hauptmann von Köpenick" auf die Leinwand gebracht. Der Film lief mehrere Monate mit größtem Erfolg in Westdeutschland; er übertraf bei weitem die Kassenerfolge der dort zu Dutzenden produzierten Edelschnulzen ...

  • JDfla nzsdiulen

    des neuen W\eusdieH

    — Ich bin Mitglied der Frauenkommission unseres Betriebes, sagte Frau Du Hon-jün, 23 Jahre alt, Weberin, Meister in der Nordwest-Baumwollspinnerei Nr. 4 in Ssian. Mir sind 20 Lehrmädchen anvertraut. Ich arbeite seit meinem siebenten Lebensjahr in Textilfabriken. Schulen habe ich keine besucht, konnte auch nicht lesen ...

  • Unsere demokratische Schule — Instrument der Arbeiter-und-BauenvMacht

    Berlin (ND). Am vergangenen Wochenende wählte die Grundorganisation unserer Partei im Ministerium für Volksbildung ihre neue Leitung. Verlauf und Ergebnis der Berichtswahlversammlung zeugten von einem bedeutenden Wachstum des politischen Verantwortungsbewußtseins der Genossen im Ministerium. Die Arbeit der bisherigen Parteileitung fand in der Wiederwahl ihrer meisten Mitglieder, unter ...

  • Verdis »La Traviata "unter Lovro von Matacic

    „Die vom rechten Wege Abgewichene" — berührt uns ihr Schicksal heute eigentlich noch, vermögen uns Liebe und tragisches Ende einer Kurtisane aus der Zeit und aus dem Milieu des französischen Bürgerkönigs noch zu fesseln? Oder wäre wohl Dumas' „Kameliendame", das berühmte literarische Vorbild der Oper, ...

  • AUSDEM KULTURLEBEN

    Preise des Nationairais für Literaturwettbewerb verliehen Berlin (ND). In einer Feierstunde am Dienstag in Berlin verlieh das Präsidium des Nationalrats der Nationalen Front des demokratischen Deutschland die Preise im Literaturwettbewerb „Mein Erlebnis mit dem polnischen Buch". Wie der Vorsitzende des ...

  • (2. Tortsetzung)

    Später, beim Rundgang durch das Gelände, stoßen wir auf ein wahrhaft internationales Stelldichein von Baggern, Baumaschinen und Transportmitteln: Neben solchen eigener chinesischer Konstruktion andere aus der Sowjetunion, aus der Tschechoslowakischen Republik und — neben amerikanischen Beutestücken — nicht zuletzt Maschinen aus der DDR, VEB Schwermaschinenbau Magdeburg, Bagger Nr ...

  • Woche neuer Ucbech^lmakischef^Musik in Prag

    Es ist eine gute Einrichtung, daß der tschechoslowakische Komponistenverband alle zwei Jahre eine Woche neuer tschechoslowakischer Musik in Prag veranstaltet, denn dadurch ergibt sich die Möglichkeit, einen Überblick über das neue Schaffen der Komponisten zu gewinnen und die Bewährung der Werke vor Publikum und Presse zu erproben ...

  • ntJas +4üUenkombinal wächst

    Maschinen und Ausrüstungen im Jahre 1962 bereits zu etwa 70 Prozent aus der eigenen Produktion gedeckt werden soll. Im zweiten Planjahrfünft, bis 1962, werden die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen, um die Hauptaufgaben der Übergangsperiode zum Sozialismus im Laufe des dritten Planjahrfünfts Im wesentlichen zu lösen, erklärte Genosse Tschou En-lai ...

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  • Maßnahmen für das Jahr 1959

    VWTährend des Jahres 1959 werden " folgende Maßnahmen durchgeführt: IDle Vereinigten Staaten, die • UdSSR, China, Großbritannien und Frankreich schließen bis zum Ende des Jahres 1959 die Reduzierung ihrer Streitkräfte auf den in Punkt 2 Abschnitt 1 genannten Stand ab. Dementsprechend verringern diese Staaten ihre Bewilligungen für die Streitkräfte und herkömmlichen Waffen ...

  • Maßnahmen für die Jahre 1957 und 1958

    Tm Laufe der Jahre 1857 und 1958 ■*■ sollen folgende Maßnahmen verwirklicht werden: 11m Laufe der ersten drei Mo- • nate nach Inkrafttreten der Konvention belassen die Partner- Staaten dieser Konvention ihre Streitkräfte und die herkömmlichen Waffen auf dem am 31. Dezember 1956 bestehenden Niveau und ihre Bewilligungen für die Streitkräfte und die Rüstungen auf dem Stand der Ausgaben, die im Laufe des am 31 ...

  • Vor weiteren Streiks in England

    London, 20. März. Gestern abend und heute früh trafen die Gewerkschaftsführer, die Vertreter der Unternehmer und der britische Arbeitsminister Macleod erneut zu Verhandlungen zusammen, die jedoch ebenfalls ergebnislos verliefen. Mehrere Labourabgeordnete haben den Minister bezichtigt, er wolle seine Freunde, die großen Unternehmer, schützen ...

  • Neuer Abrüstungsvorschlag der UdSSR

    Internationale Konvention über Verringerung der Rüstungen und der Streitkräfte und über das Verbot der Atom- und Wasserstoffwaffen

    Auf der Sitzung des Unterausschusses der UNO Abrüstungskommission in London unterbreitete der sowjetische Vertreter Sorin am 18. März einen neuen Abrüstungsvorschlag der UdSSR. Dieser Vorschlag stützt sich zwar ouf die Hauptbestimmungen des letzten sowjetischen Vorschlages vom 17. November 1956, enthält jedoch eine Reihe neuer Momente und schließt auch die Verpflichtung ein, Raketengeschosse mit Atom- oder Wasserstoffladungen nicht anzuwenden ...

  • „Wir kommen zu treuen Freunden"

    Erklärung Ministerpräsident Kadars in Moskau vor Beginn der Verhandlungen

    Von unserem Korrespondenten Heinz Stern Moskau. Am 20. März traf auf dem Luftwege eine ungarische Regierungsdelegation mit dem Vorsitzenden des Präsidiums des Präsidialrates der Ungarischen Volksrepublik, Istvan Dobi, und Ministerpräsident Janos Kadar an der Spitze in Moskau ein. Die ungarischen Gäste, ...

  • Empfang für Volkskammerdelegation

    Zdenek Fierlinger würdigte die immer engere Zusammenarbeit zwischen DDR und CSR

    Prag (ADN-Korr.). Der Präsident der Nationalversammlung der Tschechoslowakischen Republik, Zdenek Flerlinger, gab am Dienstagabend zu Ehren der Volkskammerdelegation im Prager Waldstein-Palais einen Empfang. An dem Empfang nahm neben hervorragenden Vertretern der, tschechoslowakischen Öffentlichkeit auch der Botschafter der DDR in der CSR, Bernard Koenen, teil ...

  • Shukow warnt Kriegstreiber

    Vernichtende Gegenschläge im Falle einer imperialistischen Aggression gegen das Friedenslager

    Moskau (ADN/ND). Der sowjetische Verteidigungsminister Marschall Shukow hat auf einer Konferenz hervorragender Armeeangehöriger in Moskau allen imperialistischen Kriegsinteressenten eine ernste Warnung erteilt. Shukow bezeichnete die Hoffnung der USA- Imperialisten, durch ein Netz von Militärstützpunkten ...

  • Zone der beschränkten und kontrollierten Rüstung in Europa

    Tps ist zweckmäßig, als wichtigen ^ Schritt bei der Lösung des Abrüstungsproblems in Europa eine Zone der beschränkten und überwachten Rüstung, die das Gebiet der beiden Teile Deutschlands und der an sie grenzenden Staaten umfaßt, za schaffen. 1 In dem Abkommen der ent- • sprechenden Staaten über die besagte Zone sollen Höchstgrenzen für die Truppen der USA, der UdSSR, Großbritanniens und Frankreichs, die in den Staaten dieser Zone stationiert sind, vorgesehen sein ...

  • .Wir leisten keinen Streikbruch!"

    Hamburg (ADN). Die Arbeiter der nordwestdeutschen Werften werden gegenüber den Streikenden in England keinen Streikbruch leisten. Dies ergab eine Umfrage des Berliner Fressebüros bei verschiedenen Verwaltungsstellen der IG Metall im norddeutschen Raum. Es konnte festgestellt werden, daß die solidarische Haltung gegenüber den Streikenden in England besonders stark bei den Metallarbeitern in Schleswig-Holstein ist ...

  • Ben Gurion droht offen mit Gewalt

    USA-Senatoren hetzen gegen Ägypten / Hammarskjoeld nach Kairo

    New York (ADN/ND). Der israelische Ministerpräsident Ben Gurion hat in einem Interview mit der amerikanischen Zeitschrift „Newsweek" gedroht, Israel werde sich die Durchfahrt durch den Golf von Akaba — der ägyptisches und saudi-arabisches Hoheitsgewässer ist — notfalls mit Gewalt verschaffen. Der israelische Regierungschef berief sich bei seinen Drohungen auf die amerikanischen Zusicherungen an Israel ...

  • Unterstützung für KP Indonesiens

    Djakarta (ADN). Der indonesische Gewerkschaftsbund SOBSI, der 2,6 Millionen Mitglieder zählt, hat .am Mittwoch die Vorschläge der Kommunistischen Partei Indonesiens zur Regierungsneubildung unterstützt. Eine Delegation des Bundes begab eich zum Vorsitzenden der Nationalpartei, Suwirjo, der mit der Bildung ...

  • KP Indiens wird Kerala regieren

    Neu Delhi (ADN). Die Kommunistische Partei -Indiens konnte ihren Vorsprung im südindischen Staate Kerala vergrößern. Von den 126 Sitzen in der Gesetzgebenden Versammlung des Staates konnte sie bisher 56 erringen und führt damit vor der Kongreß-Partei, die bisher 41 Mandate erhielt. Sechs Sitze sind noch auszuzählen ...

  • Appell Kishis an die UNO

    Tokio (ADN). Der japanische Ministerpräsident Kishi hat den Generalsekretär der UNO in feinem Schreiben ersucht, einen Aufruf an alle Mitglieder der Vereinten Nationen zu richten, sich der japanischen Kampagne gegen die Atomwaffenexperimente anzuschließen. Dieser Schritt Kishis erfolgt, nachdem die wiederholten Appelle Japans an die britische Regierung, die geplanten H-Bombenversuche im Pazifik abzusetzen, ergebnislos geblieben sind ...

  • Neue Mordurteile

    Algier (ADN). Ein Militärgericht in Algier verurteilte am Dienstag vier Algerier wegen ihrer Beteiligung am Freiheitskampf zum Tode. Das Verfahren gegen zwei gleichzeitig angeklagte algerische Mädchen wurde abgetrennt. Sie sollen vor einen Gerichtshof gestellt werden, der speziell für die Aburteilung junger Algerier eingerichtet wurde ...

  • Arabische Liga berät über Bonner Haltung

    Kairo (ADN/ND). Eine Tagung des Rates der Arabischen Liga hat in Kairo begonnen. Der Rat wird sich unter anderem mit einem syrischen Memorandum beschäftigen, in dem darauf hingewiesen wird, daß die Bonner Zahlungen an Israel zur Vergrößerung des Kriegspotentials des Aggressorstaates beitragen.

  • Volksfest der Tunesier

    Tunis (ADN). In großen Volksfesten wurde überall in Tunesien der erste Jahrestag der Proklamierung der Unabhängigkeit des Landes gefeiert. Eine gewaltige Menschenmenge drängte sich in den Straßen der Hauptstadt Tunis, wo die Jugend den Feiertag mit einem lärmenden Karnevalsumzug eröffnete.

  • Stoica wieder Begierungschef

    Bukarest (ADN-Korr.). Die neugewfihlte Große Nationalversammlung der Volksrepublik Rumänien beauftragte am Dienstag den bisherigen Ministerpräsidenten Chivu Stoica wieder mit der Regierungsbildung, Ministerpräsident Stoica hat die Bildung seiner Regierung abgeschlossen.

  • Kein Versteck für Aggressor

    Es gibt heute auf der Erde keine Stelle, wo sich der Aggressor verstecken könnte, sagte Shukow. Die

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  • Frühling in Friedrichsfelde /

    Der Frühling hat im Tierpark Premiere. Fauna und Flora benehmen sich saisonmäßig. Die Trauerschwäne bauen Nester, die* Enten legen Eier und das sonstige Wassergeflügel brütet. Sträucher und Hecken bedecken sich mit grünen. Schleiern, und der Mensch, der homo berliniensis, "sitzt auf den in den diesjährigen Modefarben knallig angestrichenen Bänken, wartet auf das Blühen der Krokusse und Dies ist nun der zweite Frühling, den der Tierpark erlebt ...

  • Koalitionsschulzen abgesägt

    Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Wedding für Neuorientierung

    Gegen die Koalition mit der Adenauer-CDU und für eine eigene Politik der SPD sprachen sich am Sonnabend und Sonntag Delegierte der SPD-Kreißkonferenz Wedding aus. Mehrere sozialdemokratische Genossen stellten voller Sorge den sinkenden Einfluß der Partei im Bezirk fest. Ein Sprecher wies in der Diskussion nach, daß die SPD bei einer hohen Zahl von Abgängen nur um fünf Mitglieder gewachsen sei ...

  • Schnelle Dänen siegten verdient

    DDR-Hallenhandballauswahl unterlag 13 :18 / Bei den Frauen 12 :5-Sieg der Gäste

    Mit den Spielen gegen Dänemarks Männer- und" Frauenauswahl klang am Mittwochabend in der Werner-Seelenbinder-Halle die Hallenhandballsaison aus. Sie brachte mit 13 :18 bei den Männern und mit 5 :12 bei den Frauen zwei Niederlagen, an denen es nichts zu deuteln gibt. - Entscheidende Faktoren Das Spiel der Männer war praktisch schon in der ersten Halbzeit entschieden ...

  • Zwischenspurt entschied das Spiel

    Unmittelbar nach dem -Abpfiff, während die Spieler in der Kabine die schweißnassen Jerseys auszogen und noch immer über den tollkühnen viele Chancen vereitelnden Mortensen im Tor der Dänen den Kopf schüttelten, gab Cheftrainer Seiler eine erste Einschätzung: „Spielentscheidend war nach meiner Ansicht der Zwischenspurt beim Stand von 6 :7 in der ersten Halbzeit ...

  • f imgingenieure konstruieren Fließstraße

    Großberliner Jungarbeiterfconferenz beriet über die Vorbereitung der VI. Weltfestspiele

    Berlin (ND). Über 700 junge Arbeiter, Techniker und lneenieure richteten, am Mittwoch von der Konferenz der Jungarbeiter Berlins im Kongreßsaal des Finanzministeriums an alle Jugendlichen Berlins den Aufruf, am Produktionswettbewerb zur Vorbereitung ier VI. Weltfestspiele teilzunehmen, neue Jugendbrigaden zu bilflen und in Kontrollposten gegen Schlamperei zu kämpfen ...

  • Warum ging Sybille | in den Tod? I

    Eine erschütternde Nachricht 5 wurde gestern bekannt. Eine junge 5 westberliner Studentin, 24 Jahre alt, 5 Sybille B. aus Charlottenburg, hat = sich das Leben 5 genommen. Im S Unterkunfts- - 5 räum einer = amerikanischen 5 Hochschule, des = Brigdewater = Colleges inVir- I ginia soll sie s sich erhängt • = haben ...

  • 14 Millionen — für wen?

    Der westberliner Senat wird den Konzernbetrieben Pintsch-Bamag, AEG, Siemens und Borsig ein Geschenk von 14,2 Millionen D-Mark übergeben. Der Ausschuß für Kernforschung des Abgeordnetenhauses stimmte kürzlich zu, daß diese aus Steuergeldern aufgebrachten Mittel von den genannten Unternehmen zum Bau eines Atomreaktors am Wannsee verwendet werden ...

  • Gute Bilanz

    260 000 DM Reingewinn , erzielte die handwerkliche Produktionsgenossenschaft „Fototechnische Werkstätte" in Friedrichshairi im vergangenen Jahr. 30 Prozent davon werden jetzt an die 33 Mitglieder der Genossenschaft als Gewinnanteil ausgezahlt. Für die verbleibenden 70 Prozent richtet sich die Genossenschaft ein erstklassiges Farbfotolabor ein ...

  • Unterschiede

    Als Wolfgang Behrendt in Melbourne dem schnellfüßigen und hart schlagenden Iren Gilroy durch einen herrlichen Kampf alle Hoffnungen auf olympisches Gold oder Silber nahm und schließlich den mit unbeweglichem Gesicht pausenlos angreifenden Koreaner Song auspunktete, hatte sich der sympathische Berliner den Platz auf der obersten Stufe des Siegespodestes ehrlich erkämpft ...

  • Noch acht in ärztlicher Behandlung

    Nach den abschließenden polizeilichen Ermittlungen über den Kabelbrand auf der U-Bahnlinie A am Dienstagnachmittag wurden .21 Personen wegen Verdachtes auf Rauchvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert. Davon wurden nach vorübergehender Behandlung 13 wieder entlassen. Fünf westberliner Bürger wurden von der Unfallklinik Ziegelstraße zum Lazarus- Krankenhaus überwiesen ...

  • Statistisches

    Einige statistische Angaben aus dem Spiel der Männer beweisen, daß die DDR-Auswahl im Grunde genommen nicht schlechter war, sondern nur nicht immer verstand ihre Chancen richtig zu nutzen. Insgesamt wurden von Jungen im weißen Dreß 78 Angriffe vor das dänische Tor getragen. Dabei fielen 13 Tore, *>2mal erwies sich der dänische Torhüter Mortensen gegenüber den Schützen als der Bessere ...

  • Fast frühlingshaft

    Wetterlage: Aul der Südflanke eines kräftigen Tiefs über dem Nordatlantik strömt milde Meeresluft nach Mitteleuropa. Die über Skandinavien und Osteuropa liegende sehr kalte Luft wird weiter zurückgedrängt, so daß die Gefahr eines KälterückfaUs in den nächsten Tagen gebannt ist. Zwar dringt vom Atlantik etwas kühlere Meeresluft nach, doch werden die Temperaturen bei uns immer noch über dem Normalwert liegen ...

  • Tag der offenen Türen

    Noch größeren Zuspruch als am Sonntag vor acht Tagen fand der zweite „Tag der offenen Türen", zu dem der Schüler und Jugendtrainer des SC Einheit, Karl Götze, am Dienstag eingeladen hatte. Annähernd 500 Berliner Kinder fanden sich in der Deutschen Sporthalle ein und beteiligten sich- an den Wettbewerben Lauf, Sprung, Medizinballstoßen ...

  • Friedrichshainer packen zu Wochenheim entsteht im NAW

    ] 957. i Ein Kinderwochenheim errichten Friedrichshainer Handwerker im Nationalen Aufbauwerk in der Diestelmeyerstraße 6. Das Heim soll besonders eoiehe Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren aufnehmen, deren Mütter aus gesundheitlichen Gründen, zum Beispiel wegen Kränkenhausaufenthaltes', ihre Kinder für eine bestimmte Zeit nicht, selbst betreuen können ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin Wl, Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — verlas: Berlin N54, Schönhauser Allee 175, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DE WAG- Werbung: z. z. gültig Anzeigenpreisliste Nr. 3 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor. Berlin N 58, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr ...

  • BERLINER NOTIZEN

    Wegen Brückenarbeiten gesperr wird .heute von 9 bis 15 Uhr da* Adlergestell zwischen Niederschöne weide und Adlershof. Die Umleituni für die Kraftfahrzeuge erfolgt übei Adlershof und Oberspree. Im Großen Bärentip wurden folgende Treffer gezogen: 47 — 64 — 26 — 79 — 38. Quoten: Gruppe I: keir Gewinner; II: 2 je 23 125,60 DM; III 215 je 119,10 DM; IV: 6406 je 4,— DM (Zahlenangaben ohne Gewähr ...

  • Die Tore warfen

    Männer: Für Dänemark: Locht (6), Theilmann (3), Cramer, Jacobsen, Marott (je 2), Jensen, Pedersen, Halskov (je 1) - für die DDR: Matz (4), Tiedemann (3), Kretschmar, Niescher (je 2), Kroll, Hoff mann (je 1). Frauen:; Für Dänemark: Wilbek (4), Rasmussen (3), Verny Jensen, östergard (je 2), Vibeke Jensen (1) - für die DDR: Schanding, Schenatzky, Aldermann, Schulz, Eckert (je 1) ...

  • Die Großen fressen die Kleinen

    Ein Massensterben kleiner und mittlerer Baubetriebe in Westberlin, die von Großunternehmen in den letzten Jahren totkonkurriert worden sind, registriert die „Berliner Disconto- iank". Von 2291 Unternehmen des westberliner Bauhauptgewerbes, die Mitte Juli 1951 bestanden, sind bis Mitte Juli 1956 894 kleinere und mittlere Unternehmen eingegangen ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Bezirksparteikabinett: Am 22. März, BPO. Die Sekretäre der WFO wenden 18 Uhr, öffentliche Lektion: „Der gebeten, sofort Post abzuholen, .schwarze Mann' für die kleinen

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Für eine Außenpolitik des Friedens, ' der Entspannung und der Verständigung Die RPD fordert: Die KPD ist da und bleibt da FREIES VOLK I ille Kraft für eine Wende in der Bundesrepublik! J Die KPD verkündet ihr Wohlprogramm - Dit Adenauer-Krieasptriei mufig.esdlaa.en werden - Fw Frieden, Demokratie //A und sozialen Fortschritt • Für «in feeinl Unser Programm ist : 4 Millionen neue Wohnungen statt Kasernen Hilfe für die Bauern Die Wiedervereinigung Deutschlands unser nationales Hauptanliegen Für Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt! Für ein geeintes demokratisches Deutschland! Dem deutschen impe-f rialismus keinen Mann und keinen Groschen l Unser Frieden Volk braucht und Sicherheit Eine grundlegende Wende in der Politik der Bundesrepublik
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