20. Feb.

Ausgabe vom 20.01.1955

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  • Schwarzbuch über Pariser Verträge veröffentlicht

    Bedeutsame Pressekonferenz des Ausschusses für Deutsche Einheit in Berlin / Staatssekretär Norden: Das deutsche Volk ——————— hat die Wahl zwischen Frieden oder Untergang / Jetzt muß zur Tat geschritten werden

    Berlin (Eig. Ber./ADN). In einer bedeutsamen Pressekonferenz übergab der Ausschuß für Deutsche Einheit am Mittwoch in Berlin der Weltöffentlichkeit ein Schwarzbuch über die unerhörte Gefahr, die die Pariser Verträge für das deutsche Volk mit sich bringen. In diesem Dokument sind umfangreiche Angaben ...

  • Innerdenlsdier Handel auf eine Milliarde Verrechnungseinheiten erweitert

    Erfolgreicher Abschluß der Verhandlungen für das Jahr 1955

    Berlin (ADN). Am Mittwoch, dem 19. Januar 1955, wurden im Hause des Ministeriums für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der Deutschen Demokratischen Republik in Berlin die Warenlisten des innerdeutschen Handels für das Jahr 1955 zum Berliner Abkommen vom 20. September 1951 unterzeichnet. Damit wurden die am 2 ...

  • | Es ist verboten Deutsche „mitzunehmen"

    = Dann aber folgt die ungeheuerliche, aber unmißverständliche Anweisung, = daß es jedem Amerikaner verboten ist, Deutsche aus „den Zielröumen1' = amerikanischer Atombomben mitzunehmen. „In keinem Fäll können Ausnah* = men gemacht werden", heißt es wörtlich. = Noch deutlicher formulierte der Stabschef der Atlantikpaktstreitkräfte, = General Schuyler, vor einigen Tagen die den „Germans" zugedachte Rolle in S einem künftigen Krieg ...

  • Eine Wende muß in Deutschland herbeigeführt werden

    Nur noch kurze Zeit ist bis zur Entscheidung des Bonner Bundestages über die Ratifizierung der Pariser Verträge. Die Ratifizierung dieser verhängnisvollen Verträge würde die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands und die Schaffung eines Friedensvertrages verhindern und die Preisgabe der nationalen Interessen des deutschen Volkes bedeuten ...

  • Die Stunde des gemeinsamen Handelns ist gekommen

    Die Arbeiterklasse Deutschlands — wenn sie einheitlich handelt — ist stärker als die kleine Gruppe der Konzern- und Bankherren und Militaristen. Schon mehrere Male hat die deutsche Arbeiterklasse in gemeinsamen Aktionen Reaktion und Militarismus in die Knie gezwungen; so vereitelte sie den Kapp-Putsch; so führte sie den Sturz der volksfeindlichen Cuno-Regierung durch den Generalstreik herbei ...

  • Germcms bleiben in den Zielräumen

    = Die amerikanische Nachrichtenagentur Assopress veröffentlichte die ouh S sehenerregende Nachricht, daß die amerikanische Armee allen amerikanischen = Zivilisten in Westdeutschland einen Plan für ihre Evakuierung übermittelte. Der = Plan soll — wie ausdrücklich hervorgehoben wird — am Tage des geplanten S amerikanischen Atomkrieges in Kraft treten ...

  • Das Schicksal Deutschlands liegt in den Händen des deutschen Volkes.

    Der Ernst der Lage erfordert vor allem von der Arbeiterklasse die mutige Tat. Eine Wende zugunsten der großen Sache der Einheit, des Friedens und der Demokratie muß in Deutschland herbeigeführt werden! Wir schlagen deshalb allen Arbeiterinnen, Arbeitern und Jugendlichen und ihren Organisationen in Westdeutschland vor: Protestaktionen in allen Betrieben und Orten und Annahm^ von Protesten in allen Versammlungen der Arbeiteroarteien ...

  • Vorschlag an den Parieivorstand der Sozialdemokratisdwn Partei Deutschlands und an den Vorstand des Deutsdien Gewerksdmitsbundes

    Im Interesse der gemeinsamen Sache schlagen wir Verhandlungen zwischen den Arbeiterorganisationen in beiden Teilen Deutschlands über folgende Punkte vor: 1. Durchführung gemeinsamer Kundgebungen in Westdeutschland, in Berlin und in der Deutschen Demokratischen Republik gegen die Ratifizierung und Durchführung der Pariser Verträge — für die Wiedervereinigung Deutschlands, für einen Friedensvertrag, für die Verständigung aller europäischen Staaten über die kollektive Sicherheit in Europa ...

  • 580 000 westdeutsdie Bergarbeiter beschlossen Proteststreik

    Kampfbeschluß der Funktionärkonferenz der IG Bergbau in Gelsenkirchen / Slreikbeginn Sonnabend früh / Antwort an den Militaristen und Rüstungsindustriellen Reusch / Raub der Arbeiterrechte im Zeichen der Wiederaufrüstung DGB-Bundesvorstand beschließt

    Gelsenkirchen/Düsseldorf (Eig. Ber.). Die Funktionärkonferenz der IG Bergbau in Gelsenkirchen beschloß gestern einen 24stündigen Generalstreik aller westdeutschen Bergarbeiter für Sonnabend, den 22. Januar. Der Streikaufruf wendet sich an alle 580 000 im westdeutschen Bergbau beschäftigten Arbeiter. ...

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  • Zur Zusammenarbeit bereit

    Das Komitee hob vielmehr in dem von ihm einstimmig gebilligten Statut hervor, daß seinerseits die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der KPD vorhanden ist. Und so sitzen heute in der Leitung dieses Komitees Sozialdemokraten. Kommunisten, parteilose Gewerkschafter, Vertreter der christlichen Weltanschauung und der Jugendverbände einträchtig nebeneinander ...

  • 40 ijärfer eingeschneit

    Ein neuer Schneesturm, der am Dienstag die deutsche Küste erreichte, hat schwere Schäden, besonders in Schleswig-Holstein, verursacht. Mit 40 Landgemeinden in Schleswig-Holstein ist durch Schneewehen, die bis zu vier Meter Höhe erreichten, jede Verbindung abgebrochen. Als „Beweis" für die „Gefährdung der DGB-Einheit" zitiert „Der Tag" einen merkwürdigen Kronzeugen, nämlich das Zentralorgan des DGB, die „Welt der Arbeit" ...

  • Was bezweckt der „Telegraf?"

    Wie wir auf Seite 1 berichten, hat der Bundesvorstand des DGB eine Volksbewegung „Wiedervereinigung Deutschlands" ins Leben gerufen und beschlossen, als offiziellen Auftakt am 29. Januar in der Frankfurter Paulskirche eine Veranstaltung durchzuführen. Diese Initiative entspricht dem Willen der westdeutschen ...

  • Freundschaftsvertrage mit Betrieben

    Die Frage, wie es einer Landschule möglich ist, sich an die gesamte Dorfbevölkerung zu wenden, beantwortete der Verdiente Lehrer des Volkes Konrad Zeller von der Zentralschule Kaikreuth aus seinen reichen Erfahrungen. „Um mitzuhelfen, die soziale, wirtschaftliche und politische Rückständigkeit des Dorfes zu überwinden, haben wir enge Verbindung zu den drei Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und dem 800 Hektar großen volkseigenen Gut unseres Schulbezirkes hergestellt", berichtete er ...

  • Die westdeutschen Remilitarisierungsgegner finden sieh zusammen

    Täglich wird es offensichtlicher: Die Gegner der Remilitarisierung Westdeutschlands beginnen sich zu sammeln und ihre Kampfentschlossenheit durch einheitliche Aktionen zu demonstrieren. Auf den zahlreichen Versammlungen und Kundgebungen, einberufen von den verschiedensten Organisationen und Parteien, kommt dabei zum Ausdruck, daß die westdeutsche Bevölkerung nicht gewillt ist, sich in ein Militärjoch zwingen zu lassen, wie es das Adenauer-Regime mit den Pariser Verträgen vorbereitet ...

  • Schörner und Voß danken der Sowietregierung"

    Berlin (ADN). Der Generalfeldmarschall der ehemaligen deutschen Armee, Schörner, richtete in seinem und im Namen des Vizeadmirals der ehemaligen deutschen Kriegsmarine, Voß, am 17. Januar ein Dankschreiben an die Regierung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, in dem es heißt: „Die Sowjetregierung hat Weihnachten 1954 mir und dem Vizeadmiral Voß die Freiheit gewährt und über unsere Heimkehr verfügt ...

  • Verstärkt die Proteste gegen KPD-Prozeß!

    Terrorverfahren soll in zehn Tagen weitergehen / SPD-Zeitung mahnt zur Solidarität

    In einem Artikel der sozialdemokratischen „Hessischen Zeitung" gelangt Rechtsanwalt Dr. Paul Haag zu der Feststellung, daß der Prozeß gegen die KPD die stärkste und lebendigste Anteilnahme verlange, weil es sich hier um den Rechtsschutz der politischen Parteien schlechthin handele. Dr. Haag schreibt: ...

  • Präsident Wilhelm Pieck empfing Lehrer

    Zu Beginn des Empfangs gaben Minister Lange und einige Lehrer einen Überblick über die Lage im Schulwesen und über ihre eigene Arbeit. Der Minister für Volksbildung dankte dem Präsidenten für das Interesse, das er der Arbeit der demokratischen Schule zuwendet. Lehrerinnen, Lehrern und Pionierleitern sei die große humanistische Aufgabe gestellt, aufrechte Patrioten zu erziehen, die den Frieden als höchstes Gut der Menschheit lieben und bereit sind, ihn zu verteidigen ...

  • Bonner „Botschafter"-Garmtur

    Bonn (Eig. Ber.). Auf Beschluß des Bonner Auswärtigen Amtes wird als Botschafter in Paris künftig der ehemalige leitende Mitarbeiter im IG - Farben-Kriegskonzern Vollrath Freiherr von Malzahn wirken. Nach London geht als Botschafter Hans Herwirth von Bittenfeld. Sowohl M altzahn als auch Herwarth sind Vertrauensleute der westdeutschen Schwerindustrie ...

  • Dank des Präsidenten an die Lehrer

    Präsident Wilhelm Pieck dankte den Lehrern für ihre Ausführungen und erklärte: „Unsere demokratische Schule soll die jungen Menschen mit einem hohen Maß von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten ausrüsten. Sie soll die heranwachsende Jugend befähigen, einmal aktiv am Aufbau unserer Wirtschaft, an der Entwicklung unserer nationalen Kultur, der Wissenschaft, Forschung und Technik teilzunehmen ...

  • mausende Menschen in Lebensgefahr

    Hochwasserkatastrophe forderte bereits 50 Todesopfer Berlin (Eig. Ber.). Hochwasser und Schneeverwehungen haben auch am Dienstag in Westdeutschland, Frankreich und England weiter angehalten. Mindestens 50 Menschen sind bisher umgekommen. In England sind im Süden Schottlands etwa 70 000 Menschen in ihren Dörfern von der Außenwelt abgeschnitten ...

  • Betriebsrälewahlen im Frühjahr 1955

    Düsseldorf (ADN). Der Vorstand des DGB teilte am Dienstag mit, daß im Frühjahr 1955 in Westdeutschland allgemeine Neuwahlen für die Betriebsräte notwendig werden. Die Industriegewerkschaften wurden aufgerufen, dafür zu sorgen, daß die Wahlen spätestens am 30. April 1955 in allen Betrieben stattgefunden haben ...

  • Friedensburg (CDU) preist JXazitheorie

    Annexionsdrohungen gegen Nachbarländer / Auf gleichem Kurs wie Hitlergeneral Andrä

    Berlin (Eig. Ber.). Der Bonner Bundestagsabgeordnete Dr. Friedensburg (CDU) hat am Dienstag in einer Rundfunkrede anläßlich der Wiederkehr des sogenannten Reichsgründungstages die ungeheuerliche Forderung erhoben, „eine Erneuerung des Deutschen Reiches" vorzunehmen. So lange sich Teile des deutschen Volkes noch außerhalb dieses Reiches befänden, sei die „geschichtliche Aufgabe" des 18 ...

  • In acht Jahren an sechs Schulen!

    In der anschließenden zwanglosen Aussprache wurde eine Fülle von schulischen Problemen behandelt. Als einer der Mängel, die noch die Vorwärtsentwicklung hemmen, wurde in der Aussprache erkannt, daß Lehrer oft noch zu häufig versetzt werden. So erklärte der stellvertretende Direktor der Wilhelm-Pieck-Grundschule Guben, Günter Bäro, daß er selbst in acht Jahren an sechs verschiedenen Schulen gearbeitet hat ...

  • Infame Drohung

    Mönchen-Gladbach (ADN.) Der nordrhein-westfälische CDU- Innenminister Dr. Meyers sprach sich am Sonntag vor Mitarbeitern der „Katholischen Arbeiterbewegung" (KAB) in Mönchen-Gladbacb ganz unverblümt für verstärkte Terroraktionen gegen die KPD aus« Er sagte, er wünsche sich stunden-» weise gern eine Diktatur, um ein-* mal „richtig mit dem Knüppel dreinschlagen zu können" ...

  • Ipitprin Krikn Sfhlott hprirhtpt.e.

    Arn Schluß der Aussprache dankte Präsident Wilhelm Pieck den Lehrerinnen und Lehrern für ihre vielen Hinweise und für ihre bisherige beispielhafte Arbeit. Er wünschte ihnen viel Erfolg für die Zukunft und versicherte, daß die Arbeit der demokratischen Schule stets die volle Unterstützung der Staatsorgane genießen werde ...

  • Im Zeichen dieses Kreuzes? Nein!

    Zwischen großen Teilen der westdeutschen Geistlichkeit und der Adenauer-Regierung bestehen starke Differenzen In der Frage der Kemüitarisierung Westdeutschlands. Bekanntlich haben sich besonders in letzter Zeit viele westdeutsche Geistliche gegen die Politik der Kriegsvorbereitung gewandt.

  • I

    = Ein unglaubwürdiger Kronzeuge Notstand ausgerufen =

    Im Weinort Zeil wurde der Notstand ausgerufen. Die Bevölkerung wird mit Booten versorgt. Auch die berühmten Weinorte Kochern und Bernkastei sind fast völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Die tiefliegende Ortschaft Kripp bei Remagen steht zu 90 Prozent unter Wasser.

  • Luise Ebert gestorben

    Heidelberg (Eig. Ber.). Frau Luise Ebert, die Witwe des früheren Reichspräsidenten Friedrich Ebert, ist am Dienstag in Heidelberg im Alter von 81 Jahren gestorben.

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  • Amerikanischer Atom- und Bakterienkrieg bedroht Westdeutschland mit Vernichtung

    Der Krieg, den die westdeutschen und nordamerikanischen Militaristen planen, und der durch die Aufstellung einer westdeutschen Wehrmacht um einen entscheidenden Schritt näherrückt, soll ein Vernichtungskrieg unter Anwendung aller verbotenen Waffen zur Völkerausrottung werden. Der NATO- Chef Gruenther hat im Juli 1954 als Vorsitzender einer Sachverständigenkommission der Westländer dekretiert: „Zukünftige Kriege werden Atomkriege sein ...

  • Irritlers Diplomaten verfaßten pariser Verträge

    Wer sind denn die deutschen Mitverfasser der Pariser Verträge? Mit aller Deutlichkeit muß gesagt und unterstrichen werden, daß die Verfasser der Pariser Abkommen, so weit es sich um Deutsche handelt, ausgesprochene Hitlerfaschisten und Teilnehmer an der Vorbereitung und Durchführung des Hitlerschen zweiten Weltkrieges «sind ...

  • 'pariser Kriegsverträge oder friedliche Wiedervereinigung Deutschlands

    iZede von Staatssekretär prof. Albert Norden auf der Pressekonferenz des Ausschusses für Deutsche Ginheit am 11* Januar

    was ist der Sinn der am 23. Oktober 1954 abgeschlossenen Pariser Verträge? Ihr Hauptziel besteht in der kriegerischen Spaltung Deutschlands und Europas. Denn die Pariser Verträge bestimmen die Aufstellung einer westdeutschen Armee mit der Anfangsstärke von 500 000 Mann unter dem Kommando ausschließlich von Hitlergeneralen und dem Oberkommando eines amerikanischen Generalissimus ...

  • Die "thonner Nazigenerale fordern Aggression

    Vom selben Schlage wie die deutschen Mitverfasser der Pariser Abkommen sind die vorgesehenen westdeutschen Militärkommandeure. Jeder von diesen Generalen hat an Hitlers Eroberungsfeldzügen teilgenommen. Keiner von ihnen hat es bereut. Im Gegenteil, jeder von ihnen ist bereit, morgen zu wiederholen, wessen er sich gestern schuldig machte ...

  • Qegen VÜesten und Osten

    Nur soll man nicht glauben, daß diese RemilitarisierungWestdeutschlands sich allein gegen den Osten lichtet. Schon einmal in der jüngsten Geschichte — es ist noch nicht 20 Jahre her — glaubten dieselben Regierungen derselben Westmächte, den Annexionsdrang der deutschen Imperialisten nach Osten kanalisieren zu können ...

  • Wird der Bundestag dem Volk gehorchen!

    Nie hatte der Bundestag eine so verantwortungsschwere Entscheidung zu treffen wie jetzt. Will er sich auch im Februar so wie im Dezember verhalten? Dann hat er sich von der Nation geschieden! Es stimmten am 16. Dezember 1954 236 Bundestagsabgeordnete für und 153 Bundestagsabgeordnete gegen die Pariser Verträge ...

  • Die NATO-Uniform — das Nessus-Ytemd der deutschen Jugend

    Um Adenauers NATO-Fahnen sammeln sich alle deutschen Faschisten und Militaristen, weil die NATO das politische Erbe der Hitler und Goebbels angetreten hat. Vor vier Jahren erklärte der amerikanische Marine-Minister Matthews, ein begeisterter Verfechter des Nordatlantik-Paktes, in Boston: „Die Vereinigten Staaten sollten der Welt klar machen, daß sie bereit sind, notfalls einen Krieg zu beginnen ...

  • Die Wand der 'Freundschaft

    Die Sowjetregicrung streckte 1917 dem deutschen Kaiserreich die Hand zu Frieden und Freundschaft hin. Die deutschen Imperialisten antworteten mit Krieg. Die Sowjetregicrung streckte Ende 1918 der Weimarer Republik die Hand zu Frieden und Freundschaft hin. Die deutschen Imperialisten antworteten mit Krieg ...

  • Der sichere VÜeg zum Sieg

    Es existiert in der Tat eine große Einheitsfront der Einschätzung der Pariser Verträge von der DDR bis zur westdeutschen Sozialdemokratie, dem westdeutschen Gewerkschaftsbund, Tausenden von Geistlichen Westdeutschlands und umfang- und einflußreichen Schichten der Wirtschaft, der Intelligenz und des handwerklichen und gewerblichen Mittelstandes in Westdeutschland ...

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  • Ordnung in die Produktion bringen

    Wie können aber die Stillstandszeiten und die vielen anderen Mängel der Arbeitsorganisation, die Millionen und aber Millionen DM fressen, überwunden werden? Die Produktion muß sozialistisch organisiert werden, fordert Heinrich Rau. über das w i e sprach einer, der es der Werkleitung des bekannten Energiemaschinenbetriebes Bergmann-Borsig im letzten Jahr gezeigt hatte, Genosse Doljansky, Mitarbeiter des Ministeriums für Maschinenbau ...

  • Wir Energiearbeiter wollen besser arbeiten

    Mit einem Aufruf an alle Energiearbeiter schlössen die Techniker, Ingenieure, Meister, Arbeiter und Angestellten des VEB Energieversorgung Halle eine aufschlußreiche Tagung, in der sie über die Aufgaben, welche ihnen das 21. Plenum im Jahre 1955 stellte, berieten. „Wir Energiearbeiter", heißt es in diesem ...

  • Künstlerische Freiheit

    Seht euch, liebe Dresdener Kollegen, doch eure Ausstellung noch einmal genauer an. Wieviel Werke sind es denn nun wirklich, die die Arbeiter in den Betrieben oder die Bauern erfreuen, sie anregen, begeistern? — Welche Arbeiten lassen die westdeutschen Kollegen und die internationale Kollegenschaft erkennen, welche Rolle das künstlerische Schaffen in unserem Staat spielt? Die Darstellung von Pilzen, Kohlköpfen und Gemüse aller Art bedeutet noch nicht die Vielseitigkeit des Lebens ...

  • Die Rolle der DDR

    Es ist wohl wahr, daß es einige Leute irgendwo in der Welt gibt, die so tun, als ob wir, das heißt die DDR, eigentlich gar nicht da wären. Dazu gehören' zum Beispiel Herr Dulles sowie Herr Adenauer, eine Reihe Schwerindustrieller, vor allem der Rüstungsindustrie, und Militaristen, besonders in Westdeutschland ...

  • Es gibt viele Beispiele von Initiative im Maschinenbau

    Es ist ohne Zweifel ein gutes Zeichen, wenn Werkleiter und leitende Mitarbeiter des Ministeriums für Maschinenbau, Parteisekretäre und Vorsitzende von Betriebsgewerkschaftsleitungen von einem jungen Dreher Kritik und Ratschläge „einstecken", und wenn dann dem jungen Arbeiter herzlich und dankbar applaudiert wird ...

  • Zum Statuten-Entwurf

    Sehen wir uns diesen Statuten^* entwurf noch einmal an. Hier steht auf Seite 4 unter „Die Mitglieder des VBKD, ihre Pflichten und Rechte"3 „(2) Jedes Mitglied hat die Pflicht, sich kämpferisch für ein humani-* stisches Kunstschaffen in ganz Deutschland und die Durchführung der Beschlüsse des VBKD ein-« ...

  • Neuer Kurs und Vielfalt

    Wenige Bilder in dieser Ausstellung lassen das gesunde Verhältnis zum Leben und die ehrliche Bemühung um seine Übersetzung in eine verständliche und schöne Form sehen, die der Wes zur realistischen Kunst sind. Solche Bilder gehören heute zu den Modernen. Ihnen gegenüber steht aber die größere Zahl der ...

  • Der Dichter des „Abendliedes"

    Zum 140. Todestag von Matthias Claudius am 21. Januar

    Sehr viele kennen das zum Volkslied gewordene „Abendlied": „Der Mond ist aufgegangen . . .", aber nur wenige wissen, wer der Dichter ist — Matthias Claudius, einer der volkstümlichsten Lyriker aus der klassischen Periode unserer Literatur. In diesem Gedicht gelang es Matthias Claudius, ein realistisches Naturgemälde von eigenartigem Stimmungsgehalt zu schaffen: „Der Wald steht schwarz und schweiget / Und aus den Wiesen steiget / Der weiße Nebel wunderbar" ...

  • das ist die Verpflichtung der Werkleiter des Maschinenbaus

    zu Mann, von Brigade zu Brigade, von Abteilung zu Abteilung ist gelegt. Es geht also nicht länger ohne die Aufteilung des Planes auf die Brigaden. Das ist die zweite wichtige Erkenntnis dieser Konferenz. Wird der Plan aufgeteilt, dann wächst die Verantwortlichkeit des einzelnen, Mißstände treten offen zutage und werden von den Werktätigen überwunden ...

  • Aus dem Kulturleben |

    Polnische Nationalgalerie

    Mehr als 3000 Gäste, unter ihnen 60 ausländische Besucher aus 19 Ländern, weilen gegenwärtig in der kleinen schottischen Stadt Ayr^ wo am Montag das Internationale Robert - Burns - Festival eröffnet wurde. Zu den Gästen gehören die sowjetischen Schriftsteller ■Stalinpreisträger Boris Polewoi, Anna Jelistratowa und Stalinpreisträger Samuil Marschak, der sich um die Übersetzung lyrischer Werke von Robert Burns und William Shakespeare verdient gemacht hat ...

  • Die Pflicht der Künstler in unserer Republik

    Diskussionsbeitrag zum III. Kongreß des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands / Von Prof. Walter Arnold

    Im Bezirk Dresden gibt es — neben Berlin — die meisten bildenden Künstler. Mir scheint, vieles ist hier unklar. Vor allem das: Die Rolle der Kunst in der DDR und des Künstlers, der neue Kurs in der bildenden Kunst, die Rolle des Verbandes in gesamtdeutschem Maßstab, und schließlich und vor allem: die Rolle der Deutschen Demokratischen Republik für unsere Entwicklung in ganz Deutschland und Europa überhaupt ...

  • Wirtschaftliches Zerspanen

    nach den Methoden Shirow

    wird obligatorisch in der Produktion eingeführt. Dazu wurde ein Kollektiv unter Leitung des Stellvertreters des Ministers für Maschinenbau, Alfred Wunderlich, gebildet. Meister und Brigaden mit den Neuerermethoden bekannt machen, die Lehrlinge nach Neuerermethoden ausbilden zu lassen, zentrale Werkzeugschleifereien ...

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  • J. M. Heynes - ein Ideologe des Monopolkapitals

    Es ist kein Zufall, daß die „Theorien" des englischen Ökonomisten J M. Keynes (1883—1946) seit der großen Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929/33 eine immer größere Rolle in den kapitalistischen Ländern spielen, sollen sie doch die „theoretischen" Begründungen für jene Wirtschaftspolitik geben, die die kapitalistischen Regierungen in der Periode der allgemeinen Krise des Kapitalismus treiben ...

  • Kursstürze in den USA

    In diesen Kursstürzen äußert sich der Widerspruch zwischen der sich vertiefenden amerikanischen Wirtschaftskrise und dem bis in die letzten Dezembertage 1954 anhaltenden schwindelhaften Hochtreiben der Aktienkurse. Sie beleuchten auch die Gründe, die das amerikanische Monopolkapital und seine Regierung in Washington zu immer abenteuerlicheren Kriegsprovokalionen antreiben ...

  • Weltfriedensrat berät neue Aktionen

    Eröffnung der Tagung des erweiterten Büros durch Joliot-Curie / Diskussion über die Gefahr emer Aufrüstung Westdeutschlands und die Anwendung der Atomwaffen in einem neuen Krieg

    In der Diskussion erklärte der Vorsitzende des Bundes der Deutschen, Wilhelm Elfes, zum Kampf gegen die Remilitarisierung: „Schauen Sie auf die Bundesrepublik. Die Frauen und Mütter sind die zähesten Mitarbeiterinnen für die Sache des Friedens. Sie wollen nicht, daß ihre Söhne in die Kasernen ziehen ...

  • Vertreter von 1,3 Milliarden Menschen zur Asien-Afrika-Konferenz eingeladen

    Störversuche der beunruhigten anglo-amerikanischen Imperialisten

    Djakarta/Berlin (ADN/Eig. Ber.). Das aus Vertretern Indiens, Indonesiens, der Union von Burma, Ceylons und Pakistans gebildete Sekretariat zur Vorbereitung der asiatisch-afrikanischen Konferenz hat die Einladungen für die im April in Bandung auf Java stattfindende Konferenz versandt. Mit den fünf Colombo-Mächtcn ...

  • KP Norwegens fordert neuen Regierungsknrs

    Appell der Parteikonferenz an das norwegische Volk / Protest gegen Verfolgung der KPD

    Oslo (ADN). An der Jahreskonferenz der Kommunistischen Partei Norwegens in Oslo nahmen Vertreter der kommunistischen Parteien Finnlands, Schwedens und Dänemarks als Gäste teil. Der Vorsitzende der KP Norwegens, Emil Loevlien, erstattete Bericht über die wirtschaftliche und politische Lage des Landes ...

  • Empfang in Warschau zum Befreiungstag

    Warschau (ADN). Das Präsidium des Warschauer Volksrates gab anläßlich des zehnten Jahrestages der Befreiung der polnischen Hauptstadt einen Empfang, an dem unter anderem der Vorsitzende des Staatsrates, Aleksander Zawadzki, der Vorsitzende des Ministerrats, Jozef Cyrankiewicz, und der Marschall von Polen, Konstanty Rokossowski, teilnahmen ...

  • Costaricanische Patrioten weiter im Angriff

    Neue Intervententruppen bei Puerto Limon gelandet

    San Jose (ADN). Bei den gegenwärtigen Kämpfen zwischen costaricanischen Regierungstruppen und den Interventen im Raum von Liberia, Santa Rosa und an der interamerikanischen Autostraße bei La Cruz sind die costaricanischen Verbände im Vorteil und führen Einkreisungsbewegungen durch. Wie ein Sender der ...

  • TSCHECHOSLOWAKISCHE REPUBLIK

    Die tschechoslowakische Zeitung „Rüde Pravo" betont, daß die angekündigte Unterstützung der Sowjetregierung nicht nur für die Länder, denen die Sowjetregierung ihre Hilfe in der Atomforschung zugesagt hat, sondern auch von internationalen Gesichtspunkten aus von großer Bedeutung ist: „Das sowjetische Angebot erfolgt zu einem Zeitpunkt, da die westlichen Imperialisten offen zugeben, daß sie die Anwendung der Atomwaffe und anderer Waffen der Massenvernichtung in Erwägung ziehen ...

  • Hatojama für friedliche Beziehungen zur UdSSR

    Tokio (ADN). Seine Entschlossenheit, „Japan vor jeglichen Zerstörungen durch einen Atomkrieg zu schützen", brachte der japanische Ministerpräsident Hatojama zum Ausdruck, nachdem er in Hiroshima die furchtbaren Folgen des USA- Atombomben-Angriffes von 1945 gesehen hatte. In Jokohama erklärte der japanische Ministerpräsident, er werde danach streben, „dem gegenwärtigen Kriegszustand zwischen Japan und der Sowjetunion ein Ende zu machen und einen Weg für den Frieden in der ganzen Welt zu bahnen" ...

  • VOLKSREPUBLIK POLEN

    „Dank der Hilfe der Sowjetunion", erklärt die polnische Zeitung „Trybuna Ludu", „werden auch wir den ersten Schritt auf dem Wege zur Verwendung der großen Hilfsquelle der Atomenergie für friedliche Zwecke gehen. Auch wir werden die Atomkraft nutzen, um das menschliche Leben leichter, reicher und schöner zu gestalten ...

  • VOLKSREPUBLIK CHINA

    Die chinesische Zeitung „Wen Huei Pao" schreibt: „Die Sowjetunion hat nicht nur das erste Atomkraftwerk in der Geschichte der Menschheit gebaut, sie ist auch bereit, ihre Erfahrungen anderen Völkern mitzuteilen. Das ist ein großer Beitrag für die Sache des Friedens. Er wird der Menschheit neue Fortschritte ...

  • UdSSR eröffnet große Perspektiven

    Befreundete Länder begrüßen sowjetische Unterstützung einer friedlichen Atomforschung

    Berlin (ADN/Eig. Ber.). Der Beschluß der Sowjetregierung, befreundeten Ländern bei der Schaffung von Atomforschungszentren zur friedlichen Anwendung der Atomkraft weitgehende wissenschaftliche und praktische Hilfe zu erweisen, findet in diesen Ländern ein starkes Echo und ist mit tiefer Dankbarkeit aufgenommen worden ...

  • REPUBLIK

    „Der Beschluß der Sowjetregierung", heißt es in der rumänischen Zeitung „Rominia Libera", „eröffnet Rumänien, das große und vielseitige natürliche Hilfsquellen besitzt, glänzende Aussichten, da der Reichtum Rumänions dank der Verwendung der Atomenergie noch besser ausgenützt werden könnte."

Seite 6
  • Unsere Hausgemeinschaft — eine Kampfgemeinschaft

    Die Hausgemeinschaft Rodelbergweg 7 in Berlin-Baumschulenweg hat wie viele andere Hausgemeinschaften im demokratischen Sektor von Groß-Berlin ein Kampf Programm gegen die Pariser Spaltungs- und Kriegspakte aufgestellt. So übernahmen die Mitglieder der Hausgemeinschaft die Verpflichtung, mit den Mietern ...

  • Heute beginnt der IVinterSchlußverkauf

    Ein D amen winter m an t e 1 für 64,50 DM / Die HO ist gerüstet

    Gestern abend nach Geschäftsschluß waren Tausende fleißige Hände bei der Arbeit, um bis heute früh die Preisermäßigungen auszuzeichnen und Dekorationen in den Geschäften fertigzustellen. Im HO- Warenhaus am Alex arbeiteten die Dekorateure die ganze Nacht, um bis zum heutigen Geschäftsbeginn fertig zu werden ...

  • rmiminimimnamni Am 4. September soll Berlins schönstes und modernstes Opernhaus eröffnet werden

    ■niiiHiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiniiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiitiiiiiiiiiiiiimiiiii Hier also waren früher einmal die Küchenräume und die Zimmer der Dienerschaft. Nachdenklich steht man im Parkettfoyer der neuen Staatsoper Unter den Linden, läßt den Blick über die prächtige Wandverkleidung aus grünem Kunstmarmor und über die vergoldeten Gitter schweifen ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Donnerstag, 20. Januar 1955 Deutschlandsender Nachrichten: 4.00. 5.00, 5.30, 6.00, 6.30, 7.00, 8.00, 10.00, 13.00, 16.00, 18.00, 20.00, 22.00, 23.00, 24.00, 2.00 Uhr. 8.10: Kleine Stücke großer Meister — 9.30: Volksmusik — 10.10: Das interessiert die Frau — 11.00: Musikalisches Allerlei — 12.10: Mittagskonzert — 14 ...

  • EmilM ?w fat $tiA&Umey Mutes* den linden NTT3ITCC nuriTcrui a \in 1

    Ich las dieser Tage, daß Adenauer and Blank den berüchtigten Generalstabsoffizier Rommels, den Grafen von Baudissin, zur Einleitung der Zwangsrekrutierung der westberliner Jugendlichen nach Berlin schicken wollen. Ich erinnerte mich dabei sofort an die schrecklichsten Stunden meines Lebens. Am 3. Februar vor zehn Jahren hagelten am „Schwarzen Sonnabend" die amerikanischen Bomben auf Berlin ...

  • Meisterschaft, die unserer Sportbewegung nicht würdig isl

    Kulisse abgaben. Diese mußten dann aber, soweit sie nicht stehend die Kämpfe beobachten wollten, auf Kastenbrettern und umherstehenden Sportgeräten sich selbst Sitzgelegenheiten verschaffen. So steigert die Sektion Ringen bestimmt nicht die leider immer noch sehr niedrigen Zuschauerzahlen im Ringkampf ...

  • Jlp (0ILT

    Sehr zu Recht heißt es, daß Meisterschaften Höhepunkte im Sportleben sein müssen. Upter diesem Gesichtspunkt betrachtet aber war die am 16. Januar ausgetragene Bezirksmeisterschaft im Freistilringen alles andere, nur kein Höhepunkt. Schon allein die schwache Beteiligung (die BSG Empor Nord schickte nur ...

  • Aus unserem preiswerten Angebot:

    DM 3,80 Arbeitsstiefel mit Gummisohle schon ab DM 9,aO Reichhaltiges Angebot an Turnschuhen Damen-, Herren- und Kinderkonfektion in reicher Auswahl WIntermantelst'offe sowie weitere Bekleidungsstoffe in vielen Farben u. Mustern Obertrikotagen bis zu 50 Prozent gesenkt, auch warme Untertrikotagen sind ...

  • Spielplan der Berliner Theater

    (20. Januar 1955) DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30: Entführung aus dem Serail DEUTSCHES THEATER, 19.00: Tolles Geld KAMMERSPIELE, 19.30: Viel Lärm um Nichts BERLINER ENSEMBLE, 19.30: Die Mutter VOLKSBÜHNE, 19.30: Der Widerspenstigen Zähmung MAXIM - GORKI - THEATER, 19.30: Der Weg ins Leben THEATER DER FREUNDSCHAFT, 17 ...

  • Streiflichter aus Berlin

    über den Befreiungskrier 1813 bis 1815 unterrichtet eine neue Ausstellung im Märkischen Museum, das täglich von 9 bis 16 Uhr außer montags bei freiem Eintrit geöffnet ist. Über die abenteuerlichen Erlebnisse des Don Quichote spricht ein Redakteur des Aufbau-Verlages am Freitag, um 19 Uhr, im Zentralen Haus der Jugend, Klosterstraße 68—70 ...

  • Zeugen gesucht!

    Am 18. Januar gegen 19.35 Uhr wurde in Berlin - Adlershof, Köpenicker Straße, ein Radfahrer von einem LKW angefahren und schwer verletzt. Der Fahrer des LKW, der sich in angetrunkenem Zustand befand, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern. Er fuhr einige Minuten später zweimal an der Unfallstelle vorbei, um sich über die Auswirkungen des Unfalls zu informieren ...

  • Ein „politischer Flüchtling"

    Das Schöffengericht Moabit verurteilte den 36jährigen Fritz Colb wegen Betruges in elf Fällen und Unterschlagung in zwei Fällen zu neun Monaten Gefängnis. Colb betrieb bis 1950 im demokratischen Sektor eine Mützenfabrik, die er so unsachgemäß führte, daß er sie aufgeben mußte. Er flüchtete nach Westberlin ...

  • Karneval m Weißensee

    Die Gaststätte „Mazurka" soll'der Mittelpunkt der Weißenseer Karnevalsveranstaltungen sein. Sie eröffnet den Reigen am 26. Januar mit einem Berliner Abend. Am 2. Februar folgt ein Rheinischer Abend, und am 9. und 16. Februar wird ein Kappenfest veranstaltet. Vom 19. bis 22. Februar ist Karnevalstrubel in allen Räumen ...

  • Besucherrat an der Deutschen Staatsoper

    Der Besucherrat der Deutschen Staatsoper führt künftig im neuen Verwaltungsgebäude der Lindenoper, Eingang Französische Straße, Besuchersprechstunden durch. Die Besucher der Staatsoper haben in dieser Zeit Gelegenheit, Kritiken und Anregungen vorzutragen. Die nächsten Sprechstunden finden am Mittwoch, dem 26 ...

  • Schrankenwärter durch PKW verletzt

    In rasender Fahrt durchbrach in der vorigen Woche ein aus Richtung Petershagen kommender PKW die Bahnschranke der Vorortstrecke Berlin-Rüdersdorf zwischen Vogelsdorf und Tasdorf. Der Schrankenwärter wurde von einem Teil der zersplitterten Schranke am Kopf schwer verletzt, als er dabei war, sie gerade herunterzulassen ...

  • (D DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag und Anzeigenabteilung: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel 42 59 51 — Abonnementspreis monatl. 3,50 DM. für Anzeigen gilt z. Z. Preisliste Nr. 8 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor Berlin C 111, Kurstr., Konto-Nr. 1/1898 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" Berlin Nr ...

  • Sonderverkaufsmessen

    Die Konsumgenossenschaft Lichtenberg veranstaltet in der Stalinallee 400, direkt am U- und S- Bahnhof Stalinallee, am 21. und 22. Januar eine Sonderverkaufsmesse für Haushaltwaren und Wirtschaftsartikel. Am 28. und 29. Januar findet eine Verkaufsmesse für Textilien, Schuh- und Galanteriewaren statt. Verkaufszeit von 10 bis 18 Uhr ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Am Donnerstag bei nachlassenden Winden aus West bis Südwest wechselnd bewölkt mit Aufheiterungen, höchstens vereinzelt Schneeschauer. Temperaturen wenig geändert. Am Tage etwas über 0 Grad. Mittlere Tagestemperaturen: 16. 1. plus 3,3 Grad, 17. 1. minus 0,6 Grad, 18. 1. minus 1,4 Grad ...

  • ND"-Tipvorschläge für unsere Leser

    n

    1. SC Turbine Erturt-SC Chemie Halle Leuna 2. SC Dynamo Berlin-Motor Zwickau 3. SC Lok Leipzig-SC Brieske- Senftenberg 4. SC Einheit Dresden-SC Rotation Leipzig 5. Chemie Karl-Marx-Stadt gegen Fortschritt Meerane . . 6. Motor Warnowwerft Rostock gegen Empor Würzen . . . 7. Einheit Greifswald-Motor Oberschöneweide ...

  • Schon 13 tödliche Verkehrsunfälle in Westberlin

    V«n einem Lastwagen angefahren und tödlich verletzt wurde am Montagabend an der Schöneberger Ecke Alboinstraße in Tempelhof (USA-Sektor) der 65jährige Prokurist Albert Jurschat. Damit haben sich in diesem Jahr in Westberlin bereits wieder 13 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang ereignet.

  • Spitzenzeiten beachten!

    Für Berlin liegen die Spitzenzeiten im Monat Januar von 6.00 bis 9.00 Uhr und von 16.00 bis 20.00 Uhr. Während der angegebenen Zeiten muß der Stromverbrauch, wie gesetzlich vorgeschrieben, eingeschränkt werden.

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Schwarzbuch über Pariser Verträge veröffentlicht Innerdenlsdier Handel auf eine Milliarde Verrechnungseinheiten erweitert | Es ist verboten Deutsche „mitzunehmen" Eine Wende muß in Deutschland herbeigeführt werden Die Stunde des gemeinsamen Handelns ist gekommen Germcms bleiben in den Zielräumen Das Schicksal Deutschlands liegt in den Händen des deutschen Volkes. Vorschlag an den Parieivorstand der Sozialdemokratisdwn Partei Deutschlands und an den Vorstand des Deutsdien Gewerksdmitsbundes 580 000 westdeutsdie Bergarbeiter beschlossen Proteststreik
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