24. Jan.

Ausgabe vom 30.01.1948

Seite 1
  • 15 Jahre später

    Der schwärzeste Tag der deutschen Geschichte, der 30. Januar 1933, jährt sich heute zum fünfzehnten Male. Vom Kaiserhof zur Reichskanzlei war nur ein kurzer Weg. Der Leidensweg unseres Volkes war läng und schmerzensreich. Der Kaiserhof und die Reichskanzlei liegen in Trümmern: Symbol für die Hinterlassenschaft des „größten Genies aller Zeiten" ...

  • Friß, Vogel« oder ...

    Es stand bekanntlich „allen Ländern frei', der von Hitler während des heißen Krieges in Angriff genommenen „Neuordnung Europas zur Rettung des Abendlandes" beizutreten. Die Länder, die eine andere Auffassung von ihrer souveränen Freiheit hatten und dieser Politik des „Friß, Vogel, oder stirb" nicht Folge leisten wollten, wurden probolschewistischer Neigungen oder kriegerischer Absichten beschuldigt, kurzerhand überfallen oder zwecks_ späterer Besetzung vorgemerkt ...

  • Neues Protokoll „M"?

    Berlin, 29. Jan. (ND). Der Innenminister des Landes Brandenburg, Bernhard Bechler, erhielt einen Brief mit folgenden zwei „vielsagenden" Sätzen: „In Kürze erhalten Sie von mir Informationen, die der Einheit Deutschlands dienen. Sie wollen sich bitte bei der SMV dafür verwenden, daß die Sache Erfolg hat ...

  • Brief Sokolowskijs an Clay

    Berlin, 29. Jan. (SNB). Am 23. Januar wandte eich der Oberbefehlshaber der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland, Marschall der Sowjetunion W. Sokolowskij, mit einem Brief an den Oberbefehlshaber der amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland, General Lucius D. Clay. Dem sowjetischen Kommando ...

  • Was kostet Frankreichs Zustimmung?

    sehen Regierung nicht gewünschte Z e n t r a - lisation der deutschen Behörden zur Folge haben könnten. Die französische Regierung ist der Ansicht, daß das in Frankfurt beschlossene System keinerlei Mögl'chkeiten bietet, die gegenwärtige Krise zu lösen. Man sollte zum Föderalismus zurückkehren und erst dann eine föderative Regierung in Betracht ziehen, wenn die einzelnen Länder Gelegenheit gehabt hätten, unter ,sich die Probleme zu diskutieren ...

  • Tbc wird Volksseuche

    über 10 000 Kriegsgefangene zurück Berlin, 29. Jan. (ND). Aus der Sowjetunion kehrten in der Zeit vom 20. bis 27. Januar 10 098 Kriegsgefangene oder Zivilinternierte über das Durchgangslager Frankfurt (Oder) zurück. Vichy-Minister geht frei aus Paris, 29. Jan. (ADN). Der seit Monaten mehrmals vertagte Prozeß gegen den früheren Vichy-Minister M a r q u e t, der wegen Zusammenarbeit mit dem Feind angeklagt war, endete am Mittwoch praktisch mit einem Freispruch ...

  • „Kopf brachte meinen Bruder na dl Dach an"

    B e r 1 i n , 29. Jan. (ND). Zum Pech für Kopf und auch für London kennen zu viele Deutsche die nazistische Aktivität des noch immer nicht zum Rücktritt veranlaßten Ministerpräsidenten von Niedersachsen. Wir veröffentlichen heute einen ersten Brief aus dem Westen. Fügen wir hinzu, daß der Schreiber uns dringend bittet, seinen Namen und seine Adresse nicht zu nennen, da er Unannehmlichkeiten befürchtet ...

  • Clay sagt: Ernährungskrise

    in der Bizone wird andauern

    Im Zusammenhang damit meinte Clay, solche Maßnahmen wie das „Speisekammergesetz", wonach die Lebensmittel selbst in den kleinsten Haushalten aufgespürt werden sollen, seien gerechtfertigt. Zur Frage der Fetteinfuhr aus Nachbarländern in die Bizone sagte Clay, daß das Fett auf Weltbasis angewiesen werde ...

  • „Es sind insgesamt nur 15 Anträge gestellt worden, von ganz, ganz kleinen Firmen, die Sie kaum dem Namen nach kennen . . ."

    Stadtverordneter Baum (SED) verlas darauf einen Brief des Office of Military Governemenf (Chef Economic Branch), Berlin-Steglitz, Brentanostraße 50, an den Leiter der Abteilung für Wirtschaft, Magistrat von Groß-Beriin, Stadtrat Klingelhöfer vom 14. Oktober 1947. In diesem Brief heißt es: „Die Anträge von Industrien auf Verlagerung nach den Westzonen häufen sich hier (!) ...

  • 1. April lelzier „Termin

    Den 1. April bezeichnete General Clay als letzten Termin für die Einführung „aller Phasen der neuen bizonalen Verwaltung". Weite* erklärte er, daß nach Ansicht der Vereinigten Staaten hinsichtlich der sowjetischen Forderung, die bizonalen Maßnahmen rückgängig zu machen, die westdeutsche Wirtschaftsverwaltung „unverändert bleibt" ...

  • Schulkinder auf Abwegen

    180 Jungen und 30 Mädel Im Alter bis zu 14 Jahren wurden allein im Dezember 1947 vor der Kriminalpolizei in Berlin wegen Straftaten gestellt. Allein wegen Taschendiebstahls wurden 5! Jungen und zehn Mädel festgenommen. Weitere Kinder waren an Feld- und Fahrraddiebstählen, Unterschlagungen und sogar an Brandstiltungen beteiligt ...

  • Wieder Flucht aus dem Militärgericht

    Im Prozeß gegen die Paßlälscher vor dem Amerikanischen Militärgericht in Lichterleide ereignete sich am Donnerstag ein aulsehenerregender Zwischeniall. Der am meisten belastete Angeklagte, Dr. Werner Tillmann, flüchtete nach der Verhandlung aus dem Gerichtsgebäude. Die amerikanische Militärpolizei nahm die Verfolgung auf ...

  • Mit Polizei gegen Gewerkschaft

    Washington, 29. Jan. (ADN). Angehörige der amerikanischen Bundespohzel drangen am Montag in das Washingtoner Büro des Gewerkschaftsverbandes der Behördenangeteilten ein und verlangten die Herausgabe der Sitzungsprotokolle, Der Protest des Gewerkschaftsverbandes gegen den polizeilichen Überfall wurde zurückgewiesen ...

  • Backerlehrlinge auf der Schulbank

    Einen Fachlehrgang für Bäckerlehrlinge führt die IG Nahrung und Genuß Groß-Berlin in der Versuchsanstalt für Getreideverwertung durch. Der Lehrgang umfaßt neben praktischen Backversuchen auch theoretischen Unterricht. (ADN)

  • Polizei wacht meist er angeschossen

    Bei der Verfolgung von Einbrechern im Hause Uhlandstraße 45 in Charlottenburg wurde der Wachtmeister Kurt U. durch einen Brustschuß verletzt. Drei Einbrecher, darunter der Pistolenschütze, konnten festgenommen werden. (ADN)

  • Schrott- und Altmetallerfassung im französischen Sektor

    Vom 30. Januar an dürfen nach einer Mitteilung der Militärregierung im französischen Sektor Altmaterialien aus Metall ohne Genehmigung dei Bezirksämter nicht mehr In andere Sektoren oder Zonen verkauit werden. (ADN)

  • „Saar kein Teil Deutschlands mehr"

    Die Saar werde nicht als ein Teil Deutschlands betrachtet, erklärte General Clay in der Pressekonferenz im Zusammenhang mit der Festsstellung, daß die Kohlenexportziffern des Ruhrgebiets unverändert geblieben seien.

  • Oberster Sowjet tagt

    Moskau, 29. Jan. (ADN). Die Tagung des Union-Sowjets und des der Nationalitäten nehmen am 30. Januar in der sowjetischen Hauptstadt ihren Anfang, wird amtlich aus Moskau mitgeteilt.

  • Das Wichtigsie aus Berlin

    Junge Union Berlin gegen FDJ

    Die „Junge Union Berlin" der CDU beschloß, daß in Zukunft eine Zugehörigkeit ihrer Mitglieder zur FDJ nicht mehr gestattet sei. (ADN)

Seite 2
  • Kriegsgefangenenschidksal in der Wüste

    Erklärung kriegsgefangener deutscher Pfarrer

    Berlin, 29.Jan. (ADN). Eine Erklärung deutscher evangelischer Pfarrer in Ägypten, welche die verzweifelte Lage der deutschen Kriegsgefangenen in der ägyptischen Wüste behandelt, ist an eine Anzahl Stellen in England itnd Deutschland versandt worden, ohne daß sie bisher an die Öffentlichkeit gedrunlen ist ...

  • Neuaufbau durch schaffende Menschen

    "Von Max Nierich ' Das "Wohlergehen «j^s Menschen! Beseitigung der sozialen Unsicherheit! Darum geht es. Als wir uns nach dem Zusammenbruch des Faschismua sammelten und die sichtbaren wie moralischen Zertrümmerungen anschauten, da wußten wir: Wenn der Neuaufbau in Deutschland überhaupt einen Sinn haben soll, dann muß eine neue, eine bessere und solide Wirtschaftsbasis gefunden werden ...

  • Kontrollrat-Direktive Nr. 57

    Artikel VIII 1. Ist von einem auf Grund des Kontrollratgesetzes Nr. 10 ermächtigtem Gericht oder ist auf Grund eines durch Kontrollraldirektive Nr. 38 ordnungsgemäß festgesetzten Verfahrens gegen eine Person eine Entscheidung auf Verhängung einer Geldstrafe oder au£ Vermögenseinziehung erlassen worden, ...

  • Leipzig erwartet 200000 Besucher

    Berlin, 29. Jan. (ND). Auf der kommenden Frühjahrsmesse werden 83 000 qm vermietbare Fläche gegenüber 57 000 qm zur vorjährigen Frühjahrsmesse belegt werden. Diese Erweiterung um 46 Prozent ist infolge der beachtlichen Leistung der Bauarbeiter in diesem Herbst und Winter möglich geworden, führte Dr. P r ö p p e r vom Leipziger Messeamt vor Pressevertretern in Berlin aus ...

  • Erbitterung von Nord bis Süd

    Vier Millionen vor dem Streik — Streikende als „Hochverräter" beschimpft

    Frankfurt a. M., 29. Jan. (ND). In Württemberg-Baden wollen am Freitag eine Million Arbeiter in den Streik treten. Am gleichen Tage wird auf einer Gewerkschaftskonferenz in Mülheim (Ruhr) eine Konferenz von 1000 Betriebsräten stattfinden, auf der über einen Generalstreik in der britischen Zone entschieden werden soll ...

  • Eingeständnisse eines Mitschuldigen

    Schlange-Schöningens Rundfunkrede — Neue Streikwelle bevorstehend

    Frankfurt a. M., 29. Jan. iADN). Ein vollständiger Zusammenbruch der Versorgung in der Doppelzone sei zu befürchten, erklärte der Direktor der Hauptverwaltung für Ernährung und Landwirtschaft Dr. Schlange-Schöningen am Mittwoch in einer Rundfunkrede. Er mußte xugeben, daß die katastrophale Evnährungslage in der Bizone auf das Versagen der deutschen Behörden zurückzuführen ist ...

  • Berlin - Mittelpunkt und Klammer

    Berlin, 29. Jan. (ADN). Seit Jahrhunderten sei Berlin Mittelpunkt und Klammer Deutschlands gewesen, führte der Generalsekretär des Länderrates in Stuttgart, Erich Roßmann, in einem Vortrag im Verein für Wirtschaftsaufbau in Steglitz aus. Zerbräche diese Klammer, dann fiele ganz Deutschland auseinander ...

  • Schädlicher Zweckoptimismus

    ... und das alte Lied: Bodenreform vertagt Hannover, 29. Jan. (EB). In der Landtagssitzung kritisierte Landwirtschaftsminister Block den „schädlichen Zweckoptimismus" des bizonalen Amtes für Ernährung. Die gegenwärtige Situation für Niedersachsen, so erklärte er, sei völlig untragbar. Kabinett und Landtag müßten gegen die von Frankfurt ausgehenden Kürzungen der Brotration von 6500 g scharf Stellung nehmen ...

  • Entscheidung nur für Sozialismus

    Bernhard Göring über seine Feststellungen in der Sowjetunion

    AHenburg, 29. Jan. (ADN). Die deutschen Werktätigen hätten heute zwischen Sozialismus und Kapitalismus zu wählen. Die Entscheidung könne nicht schwerfallen, denn man wisse zu genau, daß es der Kapitalismus immer verstanden hat, das werktätige V<-'k für seine eigensüchtigen Interessen auszunutzen. Diese Feststellung traf Bernhard G ö r i n g , der zweite Vorsitzende des FDGB, auf einer Versammlung in Altenburg ...

  • Ein neuer Skandal!

    Protest gegen Horst Wessels Schwester Berlin, 29. Jan. (ADN). Das Hauptamt Opfer des Faschismus und die zuständigen VVN-Organisationen haben der britischen Militärregierung zur Kenntnis gebracht, daß Frau Dr. Inge Wessel-Sanders unlängst die Leitung eines Kindersanatoriums auf der Insel Norderney, Beneckenstr ...

  • Letzte Meldung

    93 Prozent der Angestellten für Streik Hamburg, 29. Jan. (ADN). Bei der Urabstimmung über einen 24stündigen Proteststreik haben sich nach einer Zwischenzählung 93 Prozent aller Hamburger Angestellten für den Streik ausgesprochen. Die Angestelltengewerkschaft verbreitet in Hamburg Flugblätter, die unter dem Titel „Das Maß ist voll" Lebensmittelzulagen für die Angestellten fordern ...

  • 31 Nazistaaisanwälte entnazifizieren

    B e r 1 i n , 29. Jan. (ND). Wie der Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld bekanntgab, s;nd beim Spruchgericht in Bielefeld, also bei der obersten Entnazifizierungsstelle der britischen Zone, von 34 Staatsanwälten 31 ehemalige Angehörige der Nazipartei oder einer ihrer Gliederungen. So sieht die politische Säuberung in der britischen Zone aus ...

Seite 3
  • Wanda Wassilewskaja 11. Forlsetzung

    Aus den schmutziggrauen Schneeschichten am Rande des Weges rieselten Wasserbäch- Icin, unterhöhlten sie und ließen sie schmelzen und brüchig werden. Wassertropfen zitterten an dem kahlen Gesträuch. Von den Fichtenzweigen tropfte es in eine breit angeschwollene Lache, in den widerlichen, schwammigen Brei ...

  • Die große Verschwörung

    Mas 1946 in den USA erschienene Buch der be- *-* kannten amerikanischen Publizisten Michael Sayers und Albert E. Kahn „Der Geheimkrieg gegen Sowjetrußland" schildert in fesselnder Weise die „Große Verschwörung" der internationalen Reaktion gegen das Land der Sowjets von den ersten Tagen der Oktoberrevolution an bis zum zweiten Weltkrieg einschließlich ...

  • Die Durchführung der Delegiertenwahlen

    Zur Abhaltung der Verbands-Bezirkskonfercnzen, der Verbandstage, der Bezirkskonferenzen des FDGB und der Groß-Berliner Stadtkonferenz und der damit zusammenhängenden Dclegiertenwahlen in den Betrieben und Wahlkörpern ist eine gründliche organisatorische und technische Durcharbeitung nötig. Der Vorstand des FDGB hat für die Durchführung dieser Arbeiten folgenden Terminkalender beschlossen ...

  • Die Hetze beginnt

    ... Am 2. Dezember 1917 schickte Francis die erste geheime Mitteilung über die Tätigkeit des Atamans der Donkosaken, General Alexej Kaledin, nach Washington. Francis bezeichnete ihn als „Befehlshaber von 200 000 Mann starken Kosakeneinheiten". General Kaledin stellte im Süden Rußlands eine weiße konterrevolutionäre Kosakenarmee auf, verkündete die ^Unabhängigkeit des Don- Gebiets" und bereitete sich vor, gegen Moskau zu ziehen, um die Sowjetmacht zu stürzen ...

  • FDGB fordert Steuerreform

    Berlin, 29. Jan. (ADN). Eine Steuerreform müsse so rasch wie möglich durchgeführt werden. erklärte Hans Jend r e t z k y , der erste Vorsitzende des FDGB der sowjetischen Zone. Die unbestreitbare Initiative der Lohn- und Gehaltsempfänger beim Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft bliebe, führte Jendretzky ...

  • Ein Inspektor kommt...

    stley-Auliührung am S ch i ii ha u er d a m m

    Wie Coi'f' an in der „Schreibmaschine" bemitzt Pi-ic.-'-r-v in dem Schauspiel „Ein Inspektor koiiunf die Form des Kriminalreißers zu einer Gesellschaftssatire. Während der Franzose das wirkliche Drama aus einer Lokalnotiz hervorgräbt, beschränkt sich der Engländer auf die Entlarvung eines Familienidylls ...

  • KulturnoüVen

    „Im Namen des Lebens"

    Ein sowjetischer Ärztefilm Der Len-Fllm „Im Namen des Lebens", der" sich in einer Spielhandlung mit der Darstellung medizinischer Prob.eme beschäftigt, wird vom 6 Februar ab in zah.reichen Lichtspielhäusern im sowjetischen Sektor Berlins und in der sowjetischen Besatzungszone erstaufgeführt. Der Fi;m wurde von Alexander Sarchi und Josef Cheifiz inszeniert und wird in deutscher Sprache aufgeführt ...

  • Kampf gegen eine Weltanschauung

    Nach einigen Wochen erhielt Robins ein Telegramm des Staatssekretärs Lansing: „Halte Ihre Rückkehr zwecks persönlicher Unterredung unter allen Umständen für erwünscht." Auf dem Wege nach Wladiwostock, wo er sich einschiffen sollte, erhielt Robins drei Telegramme des Staatsdepartements. Sie enthielten alle ein und denselben Befehl: Sich aller öffentlichen Äußerungen zu enthaltea ...

  • Berliner Rundfunk

    Mittelwelle: 358,7 m -« 841 kHz. 415,5 HS«" 722 kHz

    Freitag, 30. Januar % 6.00 u. 7.M: Wetter und Nachrichten / 6.30: Frauenfunk / 8.30: Suchdienst ' 9.00: Schulfunk 11.00: Nachrichten, anschl : Aus Stadt und Land 12.43: Landfunk / 13.00: Nachrichten und Wetter, anschl. Stadtreporter / 14.00: Tägliche Zeitungsschau 14.15: Konzert / 15.15: Robert Schumann: Sonate fis-moH für Klavier / 15 ...

Seite 4
  • Letzte Berliner Neuigkeiten

    Kreuzberg verhindert Spendenverteilung Die Beschlagnahme von Spenden der Sozialhilfe Berlin für den Bezirk Kreuzberg, die am 22. Januar vom Bezirksbürgermeister verfügt worden war, ist nocl» Immer nicht aufgehoben. Es handelt sich insgesamt um 800 Kilo Mehl, 120 Kilo Zucker und 70 Kilo Zuckerwaren, die aus der Weihnachtsspende General Kotikows stammen ...

  • Und Stadtrat Klingelhöfer schwieg ...

    Ein mißlungener Bagatellisierungsversucb / Die amerikanische Rüge

    Fast vollzählig1 waren gestern um 9 Uhr die Stadtverordneten zur angesetzten Dauersitzung erschienen, in der neben zahlreichen Jtleineren Anträgen und Anfragen drei wichtige Punkte "behandelt wurden: Abstimmung über das Schicksal des Zentralviehhofes, eine Anfrage der CDU über die Deutsche Treuhandstelle ...

  • Klingelhöfer genehmigte ohne Prüfung

    Stadtverordneter Baum (SED) bewies jedoch Stadtrat Klingelhöfer. daß es immer noch gesetzliche Mittel und Wege gibt, durch die ein verantwortlicher Leiter der Abteilung Wirtschaft beim Magistrat durchaus in die Lage versetzt wird, jede Berlin schädigende Sitzverlegung von Unternehmen zu verhindern. Er bezweifle, daß Stadtrat Klingelhöfer den vollen Umfang der Dinge kenne ...

  • Die Stadt zahlt, die Schlächter verdienen

    hinzuweisen, die Großschlächter würden die Sache viel besser machen. Stadtrat Lübbe (SED), Dezernent der Abteilung städtische Betriebe, wies noch einmal auf die Schwierigkeiten hin, die infolge der großen Zerstörungen bei der Arbeit entstehen. Seine Versicherung, daß sich seit Einstellung des neuen Direktors Gomolla die dortigen Verhältnisse wesentlich gebessert haben, wurde widerspruchslos aufgenommen ...

  • an

    Auf unsere Veröffentlichung „Zwei Tassen Milch" in unserer Sonntagnummer vom 11. Januar 1948 sah sich die Hauptprüfungsstelle des Magistrats veranlaßt, das Rudolph-Virchow-Krankenhaus um' Bericht in dieser Sache zu bitten. Da die fragliche Station, die Kieferstation des Rudolph-Virchow-Krankenhauses, und der wirkliche Name der kleinen Patientin, auch der Name der Schwester „Elli" nicht angegeben waren, konnte die Verwaltungsstelle dieses Krankenhauses das Haar in der Suppe nicht finden ...

  • 18. März gesetzlicher Feiertag

    Debattenlos nahmen die Stadtverordneten bereits am Vormittag und nach der Aussprache über die vorgenannten drei Punkte nachmittags, in rascher Folge eine Reihe von Vorlagen und Anträgen in zweiter Beratung an. Darunter die Erklärung des 18. März zum gesetzlichen Feiertag, eine Verordnung zur Regelung von Grundpfandrechten bei kriegsbeschädigten Gebäuden und eine Verordnung, 50 000 Mark zur Entschädigung von Lohnausfall bei Betriebsstillegungen bereitzustellen ...

  • Ein seltenes Glück

    Am Morgen des 2. August v. J. wurden in der U-Bahn am Alexanderplatz einer Frau P., Mutter von drei Kindern, sämtliche Lebensmittelkarten gestohlen. Knapp drei Stunden später hatte die Frau ihre Lebensmittelkarten wieder, und zwar durch einen ungewöhnlichen Zufall. Durch den Verlust der Karten sehr verzweifelt, drrte die Frau durch die Straßen, bis sie schließlich gegen Mittag, von Hunger gequält, in ein Lokal am Stettiner Bahnhof einkehrte ...

  • Aus den Geriditssälen

    Verzweiflungstat einer Frau

    Die Verzweiflungstat einer unglücklichen Frau bildete am Donnerstag den Gegenstand einer Verhandlung vor dem Schwurgericht Berlin, vor dem sich die 38jährige Gastwirtin Klara Mewis wegen versuchten Totschlags zu verantworten hatte. Die Angeklagte, seit 1929 verheiratet, Mutter zweier Kinder, lebte mit ihrem Mann in glücklichster Ehe ...

  • Berlin ißt für 800 Millionen Mark

    Haupternährunrsamt: Deutschlands größtes Handelsunternehmen

    Bei den gegenwärtigen Rationen werden für die Diese Aufgaben finden sich in einem Buch über Versorgung der Berliner Bevölkerung — ohne Ge- den „Zusammenbruch und Aufbau Berlins", daa müse — monatlich rund 80 000 t Lebensmittel ge- der jetzige Präsident der Deutschen Verwaltung braucht. Dafür'sind mehr als 8000 Waggons monat- für Interzonen- und Außenhandel, Josef Orlopp, lieh erforderlich ...

  • Beine Partei, die SED, roll Ditbl

    Mltte: Marxistisches Seminar der Jugend, 30. X., 19.30 Uhr, Elsässer Straße. Mitte: Funktionärinnensitzung, 30. 1., 19 Uhr, Elsässer Straße. Neukölln: Erweiterte Kreisvorstandssitzung, 30.1., 18 Uhr, Sekretariat. Xeukölln: Wochenendkursus, 31.1., 18 bis 21 Uhr, Arbeiterheim, Richardstraße 35. 1. 2., 9 bis 12 Uhr, Sekretariat, Karl-Marx-Straße ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktion: „Neues Deutschland", Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion: nur von 13 bis 14 Uhr — Telefon: 43 50 21 (Tag- und Nachtdienst) — Honorarzahlungen: Dienstag und Freitag von 13 bis 16 Uhr — Verlag: Berlin SW 68, Zimmerstr. 87-91 — Bankkonto: Berliner Stadtkontür Nr. ...

  • Wie wird das Wetter morgen?

    (Eigener Bericht) Übersicht: Keine wesentliche Umstellung der Großwetterlage, weiterhin unbeständig und milde, vom Südwesten her Durchzug kleinerer Regengebiete. Voraussage für Berlin: Nach kurzer Aufheiterung wechselnd bewölkt, zeitweise auffrischende Winde, geringer Niederschlag, Tageshöchsttemperatur bei 5 Grad, nachts nahe 0 Grad ...

  • Berlins Lebensmittelvorräte

    Mehl . . . Grütze . . , Fett . . . . Flisch . . , Ksrtoffeln , Zucker . . . Kattee-Ersatz Milch . . , Gemüse . , Getreide . . Außerdem treffen in den nächsten Tagen große Sendungen von Weizen, Gemüse- und Milchkonserven ein. Die normale Versorgung der Berliner für lange Dauer ist von Seiten der sowjetischen Kommandantur hiermit gesichert ...

Seite
15 Jahre später Friß, Vogel« oder ... Neues Protokoll „M"? Brief Sokolowskijs an Clay Was kostet Frankreichs Zustimmung? Tbc wird Volksseuche „Kopf brachte meinen Bruder na dl Dach an" Clay sagt: Ernährungskrise „Es sind insgesamt nur 15 Anträge gestellt worden, von ganz, ganz kleinen Firmen, die Sie kaum dem Namen nach kennen . . ." 1. April lelzier „Termin Schulkinder auf Abwegen Wieder Flucht aus dem Militärgericht Mit Polizei gegen Gewerkschaft Backerlehrlinge auf der Schulbank Polizei wacht meist er angeschossen Schrott- und Altmetallerfassung im französischen Sektor „Saar kein Teil Deutschlands mehr" Oberster Sowjet tagt Das Wichtigsie aus Berlin
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen