21. Mär.

Ausgabe vom 11.01.1947

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  • Kein freiwilliger Verzicht

    Berlin, 9. Januar Die Saar-Separatisten sind auf ihrem Wege zum politischen Anschluß des Saarqebietes an Frankreich einen guten Schritt vorwärtsgekommen. Allerdings ohne Befragung der Saarbevölkerung und Berücksichtigung seiner wahren Lebensinteressen, aber dafür sind sie eben Separatisten. Die anschlußfreudige ...

  • ND. Berlin, 10. Januar. Im „Palast" versammelten sich heute die Berliner

    In bestimmten Kreisen wird man nicht müde, es so darzustellen, als wäre Hitler durch die Massen unseres Volkes „gemacht" worden. „Sind sie ihm nicht gefolgt?" So sprechen mit Vorliebe heute diejenigen, die vor 1933 alles taten, um einen einheitlichen Massenkampf der Antifaschisten gegen die Trabanten Hitlers zu verhindern ...

  • KURZE AUSLANDS-NACRRICHTEIS

    • Der Führer der ron der chilenischen Regierung geplanten Antarktis - Expedition- Fr^derico Gnezalaga, verließ am Donnerstag an Bord der Fregatte „Iunique'' Valparaiso. Die übrigen Mitglieder der Expedition werden am 15. Januar auf dem Flottentransporter „Angamos" folgen. • Der ehemalige tschechoslowakische Ministorpräsident, Jan Matypetr, wurde am Donnerstag vom Prager Nationalgericht freigesprochen ...

  • Kältewelle löst Unruhen aus

    Rom, 10. Januar (ADN). Als auch in Italien die Temperaturen in der Nacht von Mittwoch zu Donnersta? auf 15 Grad unter Null herabsanken, mußten zahlreiche Fabriken in den nördlichen Industriegebieten weeert Kohlenmaneel sfillceleat werden. Hinzu kam ein immer stärker werdender Mangel an Lebensmitteln und Heizmaterial für die Boviilkeruns so daß in einisen Städten Slreiks und Unruhen ausbrachen ...

  • Die Gebietsansprüche an Deutschland

    London, 10_ Januar (ADN). Im Zusammenhang mit einer Betrachtung über die Konferenz der Sonderbeauftragten der Außenminister der vier Großmächte, die am kommenden Dienstagnachmittag in London eröffnet wird, bringt die „Times" eine Zusammenstellung der Ansprüche, die von den Nachbarstaaten Deutschlands ...

  • Gegen die Feinde des Auf haus und des Friedens

    Mit Empörung und Abscheu hat das deutsche Volk von einem neuen Bombenattentat gegen eine Entnazifizierungsspruchkammer Kenntnis genommen. Es ist anzunehmen, daß die Urheber, wie in Stuttgart, so Jetzt auch In Nürnberg, frühere SS-Kreise sind. Das deutsch« Volk ist nicht gewillt, sich durch solche Reaktionäre herausfordern zu lassen ...

  • Wir marschieren weiter!

    Ansprache Nennis auf dem italienischen Sozialistenkongreß

    Rom, 10 Januar (ADN). Auf dem 25. Nationalkongreß der «Sozialistischen Partei Italiens hielt der stellvertretende italienische Ministerpräsident und Außenminister, Pietro Nenni, am Donnerstag eine zweistündige Rede. Nach einem historischen' Ueberblick über die Parteipolitik der letzten Monaie, in denen ...

  • m die weite ^u^lcM^he

    einen Siee unbedingt zulassen. Mit 6:0 behielt bei der ersten Beseenune Prenzlauer Berc- West über den Tabellenzweiten Staaken die Oberhand. Dieses Mal heißt es. auf dem heißen Boden am Bahnhof Farbe Zu bekennen und eine Wiederholung dieses Erfolges nach Möglichkeit zu erreichen. Mariendorf und Südring versuchen es, in der Zastrowstraßß ihre Positionen zu verbessern ...

  • Regierung gegen Transportarbeiter-Streik

    "London, 10. Januar (ADN). Da sich die Nahrungsmitteilversorg'Uing Londons durch den schon mehrere Tage andauernden Streik der Lastkraftwagemfahrer stünidllich verschlechtert, hat das Ministerium für Ernährung bekanntgegeben!, daß die Fortsetzung des Streiks „es für die Regierung notwendig m^cht, Notmaßnahmen zu ergreifen, um die Verteilung der Lebemsmittelrationien zu sichern" ...

  • Die Abrüstung muß beginnen

    Der Delegierte Gromyko wandte sich scharf gegen den amerikanischen Vorschlag, die Diskussion über die Atomkontrolle vor der allgemeinen Abrüsluligsfrage zu beginnen. Der Plan der USA führe, so sagte Gromyko, nur zu einer Verzögerung in der Ausarbeitung praktischer Maßnahmen für die. Abrüstung, weil er die Lösung dieses Problems künstlich von der Stellungnahme des Sicherheitsrates zu dem Bericht der Atomkommission abhängig machen wolle ...

  • Kritik an Schumacher

    Prag, 10. Januar (ADN). Das Präsidium der tschechoslowakischen Sozialdemokratischen Partei besprach in einer Sitzung am Donnerstag u. a. die politische Lage in Deutschland. Es kam zu der Auffassung, daß die Behauptungen des Führers der deutschen Sozialdemokratischen Partei in den Westzonen, Dr. Schumacher, und anderer deutscher politischer Führer im Hinblick auf die weiteren politischen Entwick-, lungen in Deutschland mit der größten Vorsicht aufgenommen werden müßten ...

  • faofc

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    Von den sechs am morgigen Sonntag auf dem Prosramm stehenden Fußballspielen eehören fünf bereits der zweiten Runde an Bis auf das Sniel Wilmersdorf eezen Tempelhof und der noch ausstehenden Begegnung: Prenzlauer Bers-West sesen Köpenick sind die Spiele der ersten Runde gediehen. Nachdem nun Charlottenburer die Herbstmeistersfibaft eroberte, heißt es im Kampf eeeen Oslo Revanche nehmen ...

  • Die französische Auffassung

    Alexandre Parodi, Frankreich, setzte sich laut Reuter dafür ein, die Diskussion über die allgemeine Abrüstung und die Atomkontrolle gleichzeitig zu beginnen da beide Probleme eng miteinander verbunden seien. Er unterstützte den sowjetischen Vorschlag der Schaffung einer Abrüstung'skorrnnission. rertrat ...

  • Johnsons Standpunkt

    Danach sprach der amerikanische Delegierte, Hershel Johnson, der in seiner Antwort an Gromyko den ursprünglichen amerikanischen Standpunkt beibehielt. Die Vereinigten Staaten seien der Meinung, so sagte er, daß eine wirkungsvolle internationale Kontrolle 4er Atomenergie der Schlüssel zum Gesamtproblem sei und daher zuerst behandelt werden müsse ...

  • Amerikanischer Richter wollte Schacht verurteilen

    Berlin. 10. Januar (ADN). Nach einer Meldun2 von AFP erklärte Francis Biddle. der amerikanische Vertreter, beim Nürnberger Krieesverbrerherprozeß. daß er in Uebfireinsiimmuns mit dem sowjetischen Vertreter entgegen anders lautenden Gerüchten bis zum Schluß des Prozesses für die Verurteilung von Schacht eingetreten sei ...

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  • Ungewißheit

    Sie loben öffentlich WasseP und trinken keimlich Wein. Keiner von uns ist von der Notwendigkeit begeistert, Reparationen zahlen zu müssen. Es läßt sich aber nicht bestreiten, daß diese unvermeidlich sind. Es hat keinen Sinn, sich der Täuschung hinzugeben, daß irgendeine der Besatzungsmächte auf diese Leistungen zu verzichten beabsichtigt ...

  • Für Einheit der Gewerkschaften

    Roman Chwaleks Wünsche für das deutsche Volk

    „Einheit der Gewerkschaften über alles" — das war der Tenor der selion lange vor Becrfnn überfüllten Funktionärkonferenz des FDGB im weitgespannten Raum des „Palast". An dieser wahrhaft imposanten Haltung der Arbeiterfunktionäre prallten einige Störversuche' politischer Spaltpilze völlig wirkungslos ab ...

  • Hermann Schlimme spricht

    „Wir haben uns seit Beginn des vorigen Jahres bemüht, mit unseren Kollegen in den übrigen Zonen in Verbindung zu kommen. Wir wollen als deutsche fieie Gewerkschaften auch mit den Gewerkschaften in allen Ländern zusammenarbeiten. Wir dürfen mit Genugtuung feststellen, daß als erste offizielle Gewerkschaftsdelegation ...

  • Folgen der kapitalistischen Herrschaft

    Mr. Sh in well, der Minister für Verstaatlichung, und die neun Mitglieder der nationalen Kohlenkonimisäion. die sich aus Industriellen. Zivilangestellten. Experten und nur zwei Führern der Trade-Union, Lord Citrine (ehemaliger Generalsekretär der TOC), und Ebby E d w a r d s. (ehemaliger Führer der Bergarbeiter), zusammengesetzt, stehen einer schwierigen Aufgabe gegenüber ...

  • Wettlauf niit bayrischen Separatisten

    Bestrebungen zur Autonomie in Süd Württemberg und Rheinland-Pfalz

    Berlin. Wir berichteten kürzlich, daß der Ministerpräsident Dr. Boden im beratenden Landtag des neugebackerien autonomen Staates Rheinland-Pfalz eine Regierungserklärung abgab, die er ganz im Sinne der Westblockpläne Churchills mit Hochrufen auf die sogenannten „Vereinigten Freistaaten Deutschlands" und auf ein „konföderiertes, republikanisches Europa" beendete ...

  • Die Forderungen der Bergarbeiter

    Verantwortliche Bergarbeiterführer, wie A.Horner. haben seit langem davor gewarnt, daß die gefährliche Kohlenkrise nicht eher behoben, werden könne, bevor niriht mehr Ä r b e i 1 e r in die Gruben gezogen würden. Die?e. Maßnahme müßte aber gleichzeitig auch von einer radikalen Aenderung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergarbeiter begleitet sein ...

  • Ein Schlag gegen die Tories

    Der englische Bergbau ist die'HPimat der bestorganisiertesten und politisch fortschrittlichst entwickelten Teile der britischen Arbeiterklasse. Die Bergarbeiter wissen dahr sehr wohl, daß die Verstaatlichung einer Industrie mit votler Entschädigung Hut die Kapitalisten, d. h. also, eine Verstaatlichung, bei der die Wirtschaftsmacht weiterhin in den Händen der Bourgeoisie verbleibt, weit davon -entfernt ist, Sozialismus genannt zu werden ...

  • Die Verfassung der Provinz Sachsen"Anhalt

    Halle a. d. Saale, 10. Januar (Eig. Bericht). Die1 erste Sitzung des Landtages der Provinz Sachsen - Anhalt im neuen Jahre wurde am Freitag mit einer Schlußdebatte über die zur Abstimmung vorgelegte Verfassung der Provinz Sachsen-Anhalt eröffnet. Nachdem ein vor längerer Zeit von der SED-Fraktion eingereichter ...

  • Beschlüsse Frankfurter Sozialdemokraten

    Frankfurt/Main, 10. Januar (Eig. Ber,). Eine Funklionärvprsammlung der SPD in Frankfurt/ Main billigte gegen 4 Stimmen die Haltung der Sozialdemokratischen Landtags-Fnaktion in der Fräse der Regierungsbildung, da di« CDU ein Kabinelt mit den Kommunisten ablehnte. Eine Entschließung der Funktionäre fordert die Durchführung der hessischem VerfasSons; ...

  • Textilarbeiter sollen abwandern

    Die „Rheinische Zeitung". Düsseldorf, bringt folgende DPD-Meldung: „Gegen eine mögliche stärkere Abwanderung deutscher Textilarbeiter aus dj}r britischen Zone nach Großbritannien wandte sich bei der britischen Militärregierung. Abteilung Arbeitseinsatz, das gewerkschaftliche Zonensekretariat der britischen Zone in Bielefeld ...

  • Die Fleckfieberexperimente in Buchenwald

    Nürnberg, 10. Januar (ND). In einer eidesstattlichen Erklärung über die Zustände im Lager Buchenwald belastete Dr. Ba- 1 lachowskkiy die Angeklagten Mug'rowski. Handloser, Pappendick und Genzken schwer. Die Aussagen bezogen sich hauptsächlich auf den vom SS-Arzt Dr. H 0 v e n geleiteten Block 46 des KZ Buchenwald ...

  • Proteststreik der Nürnberger Arbeiter

    Siirnliere, 10.Januar (ND). Die Arbeiterschaft der Stadt Nürnberg gab durch einen Proteststreik von 15 Minuten ihrer Empörung über das Rombenattentat, diese neue faschistische Provokation, auf die Nürnberger Entnazifizierungskammer Ausdruck. An dem Protest beteiligten sich auch die Angestellten der Stadtverwaltung ...

  • Die Verstaatlichung der Kohle

    London, im Januar 1947. Der 1. Januar 1047 hat eine außerordentliche Bedeulung für die Geschichte Britanniens und die der britischen Arbeiterbewegung. An diesem Tage ist nämlich der Kohlenbergbau, die Grundlage der industriellen Macht Englands, vom. Privatbesitz in cfteHand der Nation übergegangen. Auf ...

  • Telegramm der Sowjetjugend an die FDJ

    Berlin, 10. Janunr (ADN). lieber die Alliierte Kontrollkomm.'.-islon in Berlin wurde dem Zeritralrat iler Freien Deutschen Jugend ern Telegramm des antifaschistischen Komitees der Sowjotjjusrcnd zugestellt, in dem der demokratisrhen Juxend Deutschlands aus Anlaß des Jahreswechsels dio ( besten Wünsche ausgesprochen werden ...

  • Landesgrundgesetz für Nordrhein-Westfalen

    Düsseldorf, 10. Januar (ADN). Mit dem vorläufigen Landesgrundgesetz wird sich der Landtaer von Nordrhein-Westfalen in einer seiner nächsten Sitzungsperioden beschäftigen Im Abschnitt I des Landesterund2eset7.es ist festgelegt, daß das Land Xordrhein-W?stfalen ein Bpstaridteil der deutschen Republik ist ...

  • Streikankündigung der schottischen Werftarbeiter

    Glasgow, 10. Januar (ADN). Die Arbeiter der Schiffswerften am' Clyde beschlossen, wie Reuter meldet, am Donnerstag in einer Massenversammlung, am 11. Januar in den Streik zu treten. Sie fordern die Einführung; der fünftägigen. Arbeitswoche bei einer Arbeitszeit von 44 Stunden wöchentlich. Es- wird erwartet, daß sich ettwa 60 000 Arbeiter an dem Streik beteiligen und etwa 30 Schiffswerften am Clyde und an der Ayrshire- Küst'e ...

  • BLICK INS REICH

    Neus Regierung Süd-WürUemberg- Badens und Hohenzollerns

    Tübingen, 10. Januar (ADN). Staatsrat Prof. Dr. Schmidt stellte der beratenden Landesversammlung für Süd-Württemberg-Baden und Ho'ienzoüprn seine aus sieben Staatssekretären bestehende neue Regierung vor, nachdem sie durch einen Erlaß des französischen Oberbefehlshabers das Recht zur Ausübung der Regierur,g*gewalt und Gesetzgebung erhalten, hat ...

  • Völliges Erliegen der Produktion

    Düsseldorf, 10. Januar (Eig. Ber.). Mit Ausnahme der flebenäwichtigen Betriebe wird die gesamte Düsseldorfer Industrie von der Stromsperre, dio in der Zeit von 8—16 Uhr und von 2i> bis 6 Uhr durchgeführt wird, betroffen. Die Produktion ist vollständig zum Erliegen gekommen. Eine Umstellung auf Nachtarbeit, die einzelne Betriebe versuchten, hat sich als undurchführbar erwiesen ...

  • Braunkohle für Naziverbrecher

    Köln, 10. Januar (Eig. Bericht). 570 t Braunkohle mußte die Kölner Fahrbereitschaft in kürzester Frist laut behördlicher Anordnung zu den Internierungslagern von, Naziaktivisten in Recklinghausen, bei Paderborn und in Eisenhut transportieren und dazu, 150 ihrer für die Versorgung der Bevölkerung benötigten Lastautos zur Verfügung stellen ...

  • CDU für modifiziertes Wahlsystem

    Köln, 10. Januar (ADN) Aus prinzipiellen Gründen und auf Grund der Erfahrungen, die vor 1933 mit dem Verhältniswahlrecht in Deutschland gemacht worden spien, werde die CDU an einem modifizierten Wahlsystem festhalten, erklärt? die Landesleitung der CDU in Xordrhein-Westfalen.

  • Notzustand in Scbjeswig-Holsteiu

    Hamburg, 10. Januar (Xwd. Rdl.). Infolge der gegenwärtigen Stromkrise hat die Landesregierung Schleswig-Holstein heute den Xotstand für ihr Gebiet erklärt. Damit übernimmt die Landesregierung u. a. die Kontrolle über alle Kohlentrnnsporte.

  • Kohlenvorräte der Kraftwerke erschöpft

    Düsseldorf, 10. Januai (Eig. Ber.). Die westdeutschen Kraftwerke werden ihren Betrieb ganz einstellen müssen, wenn nacht rechtzeitig Kohlenlieferungen eintreffen, denn der Kohlenvorrat der Werke beträgt höchstens nur noch acht Tagesmengen.

  • Streik der Osloer Hafenarbeiter beendet

    Oslo, 10. Januar (ADN). Infolge Vermittlung des Bürgermeisters von Oslo wurde am Donnerstag der seit vier Tagen andauernde Streik der Osloer Hafenarbeiter beendet, und die Arbeiter werden am Freitag ihre Tätigkeit wieder aufnehmen.

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  • Der Anteil der Generale / von wnheim

    Meißner

    Jene Generale, die mit den zum 20. Juli 1944 führenden Vorgängen in Verbindung gebracht werden, dem Kreis der antifaschistischen Widerstandsbewegung zuzuzählen, ist entweder eine Torheit oder ein politisches Manöver. Im gesamten Ausland werden die Versuche, die Marschälle und Generale Hitlers als Kronzeugen ...

  • 74. tortsetzune

    „Hast du mich gerufen?" Das Zimmer lag im Dunkeln. Aus der Dunkelheit fastete seine Stimme nach ihr. „Kitty — was für ein Vieh war ich nur —" Ihr war, als ertönte dieser Aufschrei in ihrem eigenen Herzen. In der gleichen Sekunde i-taud sie neben ihm, beugte sich im Finstern über ihn, leidenschaftlich, jauchzend, doch keinen eelbstsüchtigen Triumph feiernd ...

  • Kumpels I

    Karl Heimer und Will Bahr tind vor Ort. Die Kohl« steht seihr steil im Flöti ,,Hanna". Eng und erdrückend i«t der Raum, die Hauer gehen dem Berg liegend und kriechend zuleibe. Schwarz und schweißverklebt ist das Gesicht. Im Lioht der Stirnleuchte schimmern nur die weißen Augäpfel, blitzen die weißen Zähne, wenn der eine dem anderen ein lautes Wort zuruft ...

  • Kulturnotizen

    Musikalische Nieten

    Schmerzliche Duplizität der Ereignisse! — Prunk- Tolle Ankündigungen und ein anspruchsvolles Programm lockten die Kritik und einen 'nicht unerheblichen Teil des Berliner Konzertpublikums in den Liederabend R o o d (RokokosaalX Leider enthüllte schon die Wiedergabe von Beethovens ,Die ferne Geliebte" eine Stimme ohne Klang und zureichende Atemtechnik ...

  • Hegenbarth und Volwahsen in der Kleinen Galerie

    Die Kleine Galerie Walter Schüler in Zehlendorf (Teitower Damm 70) besinnt das neue Jahr mit einer Ausstellung zweier Dresdner Künstler, des Malers Josef Hegenbarth und des Bildhauers Herbert Volwahsen. Hegenbarths Kunst, die hier vor kurzem ausführlieh gewürdigt wurde (Neues Deutschland Nr. 204 vom 28 ...

  • Volksbühne in Dresden

    Dramatiker Günther Sauer zum Leiter berufen Die Bedeutung der kulturellen Führung unseres Volkes forderte auch in Dresden zwingend eine Einrichtung, deren vornehmstes Ziel es sein muß, insbesondere die große Masse der Werktätigen an die Hühnensohöpfungen unserer Zeit heranzuführen, aber auch .wertvolle klassische Werke nicht zu vernachlässigen ...

  • Eine Belohnung I ski«e

    von 3: F. Bingemehr

    Gerhart fuhr wie bisher, so auch am gestrigen Abend, mit der S-Bahn nach Hause. Müde vom schweren Tagewerk, lehnte er sich in die Ecke eines Abteils dritter Klasse. Seine Blicke schweiften hinaus an den vielen Trümmerfeldern und Ruinen vorbei, zwischen denen sich nur selten einmal ein unversehrtes Gebäude erhob ...

  • Berliner Rundfunk

    Sonntac, 12. Januar 1947

    7.50: Landfunk / 9.00: Besinnung und Einkehr ( 10.MJ ontilmmelodien / 11.15: Geschichten kündender Wiene* tisik I 12.00: Kommentar am Sonmaz i H.00- Die täs-

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  • Schritt für Schritt I trauen in der Politik

    Jede große Bewegung auf geistigem Gebiet ist zurückzuführen aJf Persönlichkeiten, die sie auslösten und förderten. So auch die Geschichte der Frauenbewegung in der ganzen Welt. In großen Verbünden und Vereinen kämpft heute die indische Frau mutig und entschlossen für ihre Anerkennung und Würde. Freiheitlichgesinnte ...

  • Frauen nehmen Stellung zum § 218

    Auf einer Sitzung der juristischen und medizinischen Kommission beim Zentralen Frauenausschuß wurde eingehend von Fachkreisen zu dem Paragraphen 218 Stellung genommen. Frau Oberstaatsanwalt Dr. Benjamin und Frau Dr. Hamann von der Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen beleuchteten das Problem von der juristischen und medizinischen Seite ...

  • Männer offnen Hintertüren

    Was ist gleiche Arbeit? Diese Frage wird immer gestellt. Häufig wird bei unbestreitbar gleicher Arbeit die Stückleistung herangezogen und erklärt, daß. die Männer mehr Werkstücke verfertigen als die Frauen. Bei näherer Beobachtung kann jedoch festgestellt werden, daß die Maschinen die gleiche Leistung volbringen und die Minderzahl der fertigen Arbeitsstücke bei den Frauen durch das HeranschaPien des Materials entsteht ...

  • Vom Papst verboten. . .

    „Vom Papst verboten — vom Volk geliebt, ist die Union der italienischen Frauen, die U D I, heute eine der aktivsten und bedeutendsten Organisationen in Italien" so schreibt der Telepress-Sonderkorrespondent Francis Wilkinson aus Mailard. In dieser Vereinigung kämpfen heute die I'alienerinnen. aus allen Parteien kommend, ge- 'meinsam für ihre Forderungen: für die politische Gleichberechtigung, für den gleichen Lohn für gleiche Arbeit, für Arbeiterinnenschutz, für die Sicherung des Friedens ...

  • Frauenklinik am Müggelsee

    Der Mangel an Krankenhäusern — als Folge der Zerstörungen — stellte die Verantwortliehen vor besonders große Aufgaben. So schuf der aus der Gefangenschaft zurückgekehrte Gynäkologe Dr. Wilhelm Rust aus dem ehemaligen Sport- und Erholungsheim der Commerzbank draußen am Müggelsee eine Stätte, in der werdende Mütter und Genesung suchende Frauen Aufnahme finden ...

  • Die „Mata Hari" des zweiten Weltkrieges

    Hamburg, 10. Januar (ADN). Carmen Mary, die „Mata Hari1' des zweiten Weltkrieges, wie sie von französischen Zeitungen genannt wurde, enthüllte in der Mittwochverhandlune des Ravensbrück - Prozesses die Stationen ihres Lebens. Carmen Mory. eine schweizerische Staatsangehörige, wurde im bisherigem Verlauf des Prozesses sehr schwer belastet ...

  • Schutz der Frauengesundheit

    Die Stellungnahme der Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone ist nach eingehender Prüfung der mit dem § '218 zusammenhängenden Probleme und aus der unübersehbaren augenblicklichen Not fo.gende: Die Zentralverwaltung teilt die Auffassung nicht, daß j^de Frau das angeborene Recht habe, über ihren Körper in dem Sinne zu verfügen, daß sie nach Gutdünken zur Abtreibung Breiten dürfe ...

  • Mehr Hilfe für die Werktätige

    An dem Aufhau unserer Wirtschaft sind die Frauen in immer zunehmenderem Maße beteiligt. Ihre Arbeitskraft, zahlenmäßig der männlichen überlegen, voll arbeitsfähig zu erhalten, gibt immer wieder Veranlassung, a«f alle nur enl«nkliehen Möglichkeiten Mir Entlastung ihrer Sonderausgaben, die sich als Mutter und Hausfrau ergeben, hinzulenken ...

  • Konsumauto fährt in den Betrieb

    Fabrikarbeiterinnen in Gera tätigen ihre Einkäufe im Betrieb, wo von der Konsumgenossenschaft „fliegende Verkaufsstellen" eingerichtet sind. Mit Waschanstalten sind Abkommen getroffen, die die Wäschereinigung von Werktätigen betrieblich übernehmen. Die in Zwickau mit großem Erfolg durchgeführte „Flickbeutelaktion" sorgt für Ausbesserung von Wäscheund Kleidungsstücken für berufstätige Mütter ...

  • Keine krummen Wege . . .

    Seit Augusrt v.J. vollzieht sich in der russischen Zone eine gewaltige Umwälzung zugunsten der Frau. Der Befehl 253 der Sowjetischen Militärverwaltung fordert für die Frauen und Jugendlichen den gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die Durchführung dieses Befehls gewährt den Frauen und Jugendlichen zum ersten Male in einem kapitalistischen Lande die wirtschaftliche Gleichberechtigung mit dem Manne ...

  • Mehr Kinderhorte

    Erfreulicherweise sind schon pute Ansätze für Betriebskimlergärten vorhanden. Sie nehmen in vielen Fällen nur Kleinkinder von 3 bis 6 Jahren in Betreuung. Viel zu wenig Aufmerksamkeit wendet man der Unterbringung der Schulkinder zu. Gerade diese Altersstufen sind eine begründete Sorge der Mütter; um den Gefahren der Straße vorzubeugen, muß die Vermehrung von Kinderhorten unter Führung von Fachkräften tatkräftig fortgesetzt werden ...

  • Frauen helfen Frauen

    Die Frauen finden trotz gegenwärtiger Schwierigkeiten immer Wege zur Entfaltung ihrer schöpferischen Kräfte auf dem vielseitigen Aufgabengebiet der gegenseitigen Hüte. Dafür gibt Langenberg ein Beispiel, wo 33 örtlich tätige Schneiderinnen die Verpflichtung übernommen haben, zur bevorzugten Abfertigung von Näharbeiten für die werktätigen Frauen ...

  • Urlaubshelme für Mutter und Kind

    Als besondere Form hat sich das Wöchenkinderheim herausgebildet, da9 seine Aufgabe darin sieht, Kinder von Montag früh bis Sonnabend mittag aufzunehmen, um beschäftigten Müttern durch Freizeitgewinnung die Teilnahme am öffentlichen Leben, an kulturellen Veranstaltungen, an beruflichen Fortbildungskursen usw ...

  • Was müssen die Frauen ' und Jugendlichen hierzu tun?

    1. Sich ihre eigene Arbeit einmal gründlicher ansehen und mit der Arbeit ihrer männlichen Kollegen vergleichen. 2. Ihre Betriebsrate und Gewerkschaftskollegen beauftragen, diese Forderung „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" bei der Betriebsleitung zu stellen. 3. Sich energisch und rückhaltlos hinter ihre beauftragten Betriebsräte und Gewerkschaftsvertreter stehen und ihren Willen zur Durchsetzung dieser Forderung unmißverständlich kund tun ...

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  • Der legalisierte Strohmann

    Nazis sollen wieder Betriebe leiten!

    Das Bezirksverwallungsgericht britischer Sektor in Berlm-Charfottenburg hat am 3. 1. 1947 ein sehr bemerkenswertes Urteil gefällt, das für die ehemaligen Nazis aus der Berliner Wirtschaft und fürdieEntnazifizierungsfrage an sich sowie für die Bereinigung der Berliner Wirtschaft von nazistischen Einflüssen -von grundsätzlteiher Bedeutiung ist ...

  • Ueber die Arbeit des Ausschusses für Handwerksfragen

    Zum Zwefck« der Förderung des Handwark» beim Neuaufbau unserer Wirtschaft wurde- beim Zentralsekretariat der SED, Abteilung Wirtschaft, ein Ausschuß für Handwerksfragwn gebildet, dem maßgebende Fachleute angehören. Den .Vorsitz dfts Ausschusses führt der G©nöS3e Hefaz -Baumeister, Weimar. Der Ausschuß nahm unter anderem zur Bemifaausbildung Stellung ...

  • Die Firma Dr. Oetker

    1893 gegründet, nahm es einen solchen Aufschwung, das bereits um 1930 herum 90 Prozent des Puddingpulver-Konsums in Deutschland von diese? Firma hergestellt wurden. Die Hauptkonkurrenz, die Firma Filtrathmann u. Meyer, Bielefeld, wurde nach harten Kämpfen von der Firma Oetker ausgeschaltet. Der Betrieb Stahmer u ...

  • Die Süßwarenindustrie

    Eng verbunden mit der Zuckerindustrie ist 'die Süßwarenindustrie. Beide Industrien zusammen hatten im Jahre 1936 einen Gesamtumsatz von 1422'849 000 Mark. Insgesamt wurden 142 842 Personen beschäftigt. Die Löhne besonders in den Zuckerfabriken, aber noch mehr in'der Süßwarenindustrie waren sehr niedrig ...

  • Agrarkonferenz in Kottbus

    Köttbüs (ADN). Die landwirtschaftlichen Vertreter und Funktionäre der acht südlichec Kreise der Provinz Brandenburg trafen sich.^ kürzlich in Kottbus zu einer Agrarkonferenz. Der- Generalsekretär der Vereinigung der gegenseitigem Bauernhilfe, J a d a s c h , sprach u. a. über die verstärkte Nutzung der Landwirtschaft, die duroh erhöhten Viehbestand, Mehrbeschaffung natürlichen und künstliehen Düngers, Umstellen auf Feldgemüsebau und Er-~ ■weitern des Obstanbaues erzielt werden könne ...

  • Die Singer AG., Karlsruhe-Grünwinkel

    Dieses Unternehme« ist sehr vielseitig. Es ■werden betrieben: Brauereien, Spiritus- und Preßhtfefäbriken, Nahrungs- und Genußmittelbetriebe, Likörfabrik, Glashütte, Futtermittelfabrik, Mälzerei, Müllerei, Gastwirtschäften, Landwirtschaft, Handel mit Nahrungsmitteln, Getreide usw., Reederei und Spedition ...

  • Die Maggi GmbH.

    Die Maggi GmbH. Berlin und Singen als ein Schweizer Unternehmen, gegründet, umfaßt nachstehende Betriebe: Die Fabrik Maggi's Nahrungsmittel Kemptal zur Versorgung der Schweiz.» Maggi GmbH. Berlin und Singen zur Versorgung von Deutschland. Die Maggi Immobilien-Gesellschaft Berlin regelt die Beteiligung, Grundstücke und Gebäude in Deutschland ...

  • 410 Betriebsvereinbarungen in. der Mark Brandenburg Potsdam. In der Mark Brandenburg wurde

    bisher aus 410 Betrieben der Abschluß von Betriebsvereinbarungen gemeldet, die defl Betriebsräten das Mitbestimmungsrecht in der-Gestaltung der Produktion und der Arbeitsbedingungen sichern. Diese Vereinbarungen verteilen sich auf folgende Industriegewerkschaften: Bau 48, Bekleidung 24, Bergbau 4, Chemie ...

  • Kohlenkonferenz de» Weltgewerkschaftsbundes

    Paris (ADN). In der durch den Weltgewerkschaftsbund veranlaßten internationalen Kohlenkonferen« sind drei Kommissionen eingesetzt worden, die sich mit den wirtscbafÜicEen und sozialen Seiten des Kohlenproblems beschäftigen und auch die Produktionsverbesserungen und dje Frage der Arbeitsaufsieht in den deutschen Kohlengruben erörtern ...

  • Nahrhafte Konzerne

    Wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe über die Verschachtelung der Konzerne der Nahrungsmittelindustrie. Auch diese Konzerne falten unter das Ehteignungsgesetz und gehören in die Hand des Volkes.

  • Notdienst für Nordsee-Inseln

    Bremen. ELn Notdienst für die Bevölkerung der vom Eis eingeschlossenen Nordseeinseln Spiekeroog und Wangerooe wurde von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eingerichtet.

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  • 1^1 ÄTo ^tämi <*P~&! O-fl- Berliner Unialipolizei stets alarmbereit

    Krrrrt. . . geht das Te'sfon im Wtchtzimmer. Der Mann in der grünen Unilorm t*sr Schutzpolizei nimmt den Hörer ab: „Hier Unfallkommando der Schutzpolizei! Ja-------wo? Ja — ja —. — Zwei Schwerverletzte? Ja, wir kommen sofort!" Ein kurzer Wink und schon stehen fünf Mann und ein junges Mädchen, dieses ebenfalls in der Uniform der Polizei, bereit ...

  • fiih Will Ri\d fydwmitkv qekt et m üidet

    die Paarungen der morgigen Boxmatinee/Joachim Götterts bekannt wurden, war man zunächst etwas enttäuscht: Was sollte Fritz Gahrmeister schon gegen den bulligen Schläger Adolf Witt zu bestellen haben! Doch hei genauerer Betrachtung gleichen sich die Vorteile beider Boxer zum größten Teil aus, und so bezeichnen wir allen auderen Prophezeiungen zum Trotz nicht nur die vier Rahmenprüfungen, sondern auch die wichtigste Paarung der um 10 Uhr beginnenden Palast-Veranstaltune als offen! Gewiß ...

  • Berlin im Sdbssee

    Seit den ersten Morgenstunden des Freitags ht Berlin in eine dichte Schneedecke gehüllt Für den Landmann kommt der Schnee lang ersehnt; er schützt ihm-seine Saaten und gibt dem Boden die unerläSliche Feuchtigkeit für das kommende Frühjahr. In einer Großstadt wie Berlin werden sich allerdings nur die Kinder aufrichtig über die Schneeberge gefreut haben; in der Welt des Kindes gehören die kommenden Tage dem Schlitten ...

  • Den Heimkehrern w ird weiter geholfen

    Am 1. Oktober 1946 wund* mit der praktischen Arbeit einer dü'rch die Abteilung Umsiedler und Heimkehrer des Sozialamtes der Stadt Berlin neu gebildeten „Fürsorges'elle für eitern- und anfcanglose Heimkehrer" begonnen. Der Zweck dieser neugeschaffenen Stelle soll ein Versuch sein, anhangt und heimatlosen Heimkehrern neue Heimat- und Pflegestellen zu vermitteln ...

  • lAeiftebsu t/o* e^eüte^iedeUä^ci

    Mit zehn Begegnungen wird am Sonntag die Meisterschaft der Handbäller fortgesetzt. Es kommt dabei in der Begegnung Weißensee gegen Charlottenburg zu einem besonderen Schlager. Hier besteht die Möglichkeit einer erneuten Niederlage der Meister- und Pokalinhaber-Elf. Charlottenburg, an zweiter Stelle der Tabelle liegend, zeigte gegen Rehberge eine feine Leistung und geht gegen Weißensee ' als nicht geringer Favorit in den Kampf ...

  • In Tempelhof

    Zu Beginn de« Mittwoch-Parlaments des. Bezirkes Tempelhof verlas der Bezirksverordnetenvorsteher Larssen ein Schreiben de« FDGB, aus dem hervorgeht, daß nur noch 30 Prozent der Tempelhofer Betriebe ihre Pforten geöffnet halten. Die anderen mußten wegen Kohlenmangels schließen. Das Schreiben des FDGB forderte die Zahlung von Unterstützung an die ausgesetzten Arbeiter dieser Betriebe ...

  • In Wedding

    Di? Verhandlungen der Brennstoffkommission des Bezirks Wedding mit der französischen Kommandantur führten, wie bereits berichtet, zu keinem Erfolg, so daß jnit einer Brennstoffzuteilnng im Bezirk vorläufig nicht gerechnet werden kann. Die Verhandlungen sind aber, wie ein Vertreter des Bezirksamtes mitteilte, noch nicht abgeschlossen, und es wird, versucht, wenigstens 10 000 Raummeter Brennholz hereinzubringen und an die Bevölkerung zu verteilen ...

  • Fußballtore per Taubenpost]

    •müssen, das Ergebnis kaum erwarten. Da das Telefonieren auch in Unffarn zu einer Glücks» spiel geworden ist, kam der Kassierer des Pußtaklubs Kikunhalas auf eine erlösende Idee: Er kaufte einige Brieftauben, die mit nach außerhalb genommen werden, und bei jedem erzielten eigenen Tor startet ein Vöglein mit einem roten Tuchstreifen am Bein nach Kiskunhalas, um das freudige Ereignis zu verkünden ...

  • Was ist mit Michael Bohnen?

    Vorwürfe, die aus Kreisen der Angehörigen der Städtischen Oper Berlin gegen den Intendanten Michael Bohnen erhoben wurden, führten, wie ADN soeben mitteilte, zu einer Aussprache auf einer Betriebsversammlung am Freitag, dem 3. Januar. Nach der Betriebsversammlung erklärte Bohnen, er werde zurücktreten und verabschiedete sich von einem Teil seiner Mitarbeiter ...

  • Stromabschaltungen für Sonnabend, 11. Januar 1947

    Die Bewag gibt für Sonnabend, 11. Januar 1947, folgende voraussichtliche Stromabschaltun.- jjen bekannt: Im amerikanischen Sektor: Plangruppe A um 10 Uhr, Plangruppe B um 14 Uhr, Plangruppe C um 18 Uhr, Plangruppe D um 6 Uhr. Im sowjetischem Sektor: Plangrupp'e I um 6 Uhr, Plangruppe K um 10 Uhr, Plangruppe L um 14 Uhr, Plangruppe M um 18 Uhr ...

  • Da staunten die Favoriten

    gesen sehr bescheidene Konkurrenz. Ihre Sportfreunde baten die Organisatoren der Londoner Titelkämpfe, sie daran teilnehmen zu lassen, damit sie Turniererfahrungen sammeln könne. Tn der City überlegte man lange, ob man diesem naseweisen Provinzmädel nicht die dauernden Niederlagen ersparen solle, doch dann erteilte man ihr — mitleidig lächelnd — die Erlaubnis, in der Hauptstadt zu starten ...

  • Anträge au! vorzeitige Entlassung

    Der Hauptaussehuß „Opfer des Faschismus" teilt mit, daß er Anträge auf vorzeitige Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ausschließlich für in Berlin Beheimatete annimmt. Dem Ausschuß eingesandte Anträge ans dem Reichsgebiet sind der Deutschen Verwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge, Berlin NW 7, Dorotheenstraße 77/78, zugeleitet ...

  • Chefredaktion: Max Nierich und Lex Ende

    Redaktien:. „Neue! DeuUchland , Berlin N54, Schön* hauser Allee 176 — Sprechstunden der Redaktion nu* von 11 bis 13 Uhr — Telefon: 42 50 21, Nachtrag 42 09 41 — Verlag: Berlin SW 68, Zimmeretraße 88—91 -* Bankkonto: Berliner Stadtkontor Nr. 8428 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" Berlin .Nr. 96S0 — Telefont 42 59 51 ...

  • J)ie $p&Uili*

    Sonnabend: 14.30 Uhr: Eissportyeranstaltung auf dem früheren BHC-Platz am Hüttenweg für die amerikanische Garnison. Eintritt frei. Sonntag, 10.00 Uhr: Boxen im „Palast" 14.00 Uhr: Berliner Meisterschaft im Eisschnelllaufen in Pankow (Pfeilstraße). 14.00 Uhr: Fußballmeisterschaft mit sechs Begegnungen ...

  • Schokolade im Bezirk Wedding * für Kinder

    Durch das Jugendamt wird im Bezirk Wedding eine Schokoladenspende des Schweizer Roten Kreuzes an die Kinder der Ernährungsgruppen IVb und IVc verteilt. Die Verteilung erfolgt in der Küchenbaracke Limburger Straße, hinter dem Rathaus.: Montag, 13. Januar, die Buchstabengruppe A bis D, Dienstag, 14'. Januar, E bis H, Mittwoch, 15 ...

  • flfo bie itfJt I&m iMk fd[k$eü

    In New York spricht man eifrig von einer neuen Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Die Bezeichnung ist übertrieben — seit Jahren gibt es keine Weltmeisterschaft der obersten Gewichtsklasse mehr, es gibt nur Prüfungen, die den himmelweiten Unterschied zwischen dem Titelhalter und seinen „Herausforderern" deutlich machen ...

  • Warnung vor Speiseöl vom schwarzen Markt

    In jüngster Zeit tauchte Im schwarzen Handel verschiedentlich wieder „Speiseöl" auf, das sich als gesundheitsschädlich erwies. Die Zentralverwaltung für das Gesundheitswesen sieht sich deshalb zu einer Warnung veranlaßt. Diese auf dem Schwarzmarkt auftauchenden Oele sind vornehmlich mit Trikosylphosphat verfälscht und vom Laien nicht als Verschnitt erkennbar ...

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    Pierre Gillou, der Präsident des französischen Tennisverbandes, veröffentlicht seine alljährliche Rangliste. Dieser Experte im internationalen Tennissport hat die ersten zehn Plätze wie folgt verteilt: Männer: 1. Frank Kramer, 2. Ted Schröder (beide USA). 3. Jaroslav Drobny (Tschechoslowakei), 4. Yvon Petra, 5 ...

  • Letzte Berliner Neuigkeiten

    Zuckerspendenkarten verfallen vorzeitig

    Die Zuckerspendenkarten tür über 70 Jahre alte berliner verfallen nach einer Mitteilung des Sozialamtes Charlottenburg in diesem Bezirk vorzeitig. Wegen der am 30. Januar stattfindenden Bestandsaufnahme in den Lebensmittelgeschäften wird die fünfte Zuckerzuteilung zusammen mit der vierten Zuteilung schon ab 22 ...

  • Unsere Renntips:

    Karlshorst,-Sonntag, 12. Jannar, 12.00 Uhr I. Kumpel — Igor — Kapitän. II. Pfeil — Me* dlola — Marsehbkneri». III. Volt« — Meuterer —• Diataant IV. Priedegunde — Einfall — Evau. V. Alchemlst — Volonel Palos — Agnete Nenoer.. VI. Osiris II — Flott — Belling. VII. Fahrt K. Schön — Dyme — Frnndsberg. VIII ...

  • Wie wird das Wetter morgen?

    Uebersicht: Das mitteleuropäische Kältehoch wird von, Südwesten her abgebaut. In Norddeutschland kann erst in den nächsten Tagen mit Auflösung der letzten Kältereste gerechnet werden. Voraussage für Berlin: Bedeckt bis wolkig, schwache bis mäßige Winde, Sehne«, Glatteisgefahr. Mittagstemperatur bei minus 5 Grad, tiefste Temperatur der Nacht um minus 8 Grad ...

  • Kälte zwingt zum Feiern

    In Friedrichshain

    Im Bezirk Friedrichshain rnht die Arbeit iniolge Kohlenmangels in 66 größeren Industriebetrieben. Der Ausfall an Arbeitskräften beträgf etwa 20 Prozent. Nicht mit einbezogen sind die Großbetriebe, die zum Teil Reparationsaufträge ausführen. Fast 25 Prozent aller Unternehmen haben verkürzte Arbeitszeit infolge der ungeheizten Räume durchgeführt ...

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Kein freiwilliger Verzicht ND. Berlin, 10. Januar. Im „Palast" versammelten sich heute die Berliner KURZE AUSLANDS-NACRRICHTEIS Kältewelle löst Unruhen aus Die Gebietsansprüche an Deutschland Gegen die Feinde des Auf haus und des Friedens Wir marschieren weiter! m die weite ^u^lcM^he Regierung gegen Transportarbeiter-Streik Die Abrüstung muß beginnen Kritik an Schumacher faofc Die französische Auffassung Johnsons Standpunkt Amerikanischer Richter wollte Schacht verurteilen
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